TED·468735-2026

Erstellung eines Imagefilms für die Internationale Gartenausstellung 2027

Nordrhein-Westfalen
Essen, Germany·Veröffentlicht 8. Juli 2026
Medien- und WerbedienstleistungenÖffentliche VerwaltungKultur und TourismusFilmproduktionMarketingOeffentlichkeitsarbeitKulturTourismus
Auftragswert
~€75k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH schreibt die Produktion eines Imagefilms zur künstlerischen Inszenierung der drei Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen aus. Der Auftrag umfasst die Konzeption, Produktion und die Aufbereitung für verschiedene Distributionskanäle im Rahmen einer EFRE-geförderten Erlebnisroute. Das Projekt dient der medialen Begleitung der grünen Transformation im Ruhrgebiet.

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IGA-2026-P2000-004

VergabeHero-Einschätzung

Die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH sucht einen Dienstleister für die Erstellung eines Imagefilms, der die drei sogenannten Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung 2027 in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen künstlerisch in Szene setzt. Der Auftrag beinhaltet die gesamte kreative Entwicklung, die Filmproduktion sowie die technische Aufbereitung für verschiedene Ausspielwege. Das Projekt ist Teil einer größeren Fördermaßnahme, die das Erleben der grünen Transformation im Ruhrgebiet per Fahrrad in den Fokus rückt. Es handelt sich um eine spezialisierte audiovisuelle Produktion für eine internationale Großveranstaltung. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: IGA-2026-P2000-004)

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
PAR-0001Erstellung eines Imagefilms

IGA-2026-P2000-004: Gegenstand des Auftrags ist die Entwicklung, Konzeption, Produktion und distributionsbezogene Aufbereitung eines filmischen Gesamtkonzepts zur künstlerischen Inszenierung der drei Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Die Leistung erfolgt im Rahmen der EFRE-Fördermaßnahme „Erlebnisrouten IGA 2027 – Grüne Transformation mit dem Rad erleben“ und betrifft die Standorte Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen. Die audiovisuelle Produktion soll die Zukunftsgärten als touristische Erlebnisorte sichtbar machen und emotional aufladen. Im Mittelpunkt stehen die grüne Transformation des Ruhrgebiets, die Verbindung von Industriekultur und Naturerlebnis, nachhaltige Mobilität, insbesondere der Radverkehr, sowie die langfristige touristische Positionierung der IGA 2027 und der Region Ruhrgebiet. Der Auftrag umfasst insbesondere die Entwicklung eines kreativen und dramaturgischen Gesamtkonzepts einschließlich Storyboard, Leitmotiv, Produktionsplanung und Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die drei Zukunftsgärten sollen durch ortsspezifische künstlerische Performances, etwa aus den Bereichen Parkour, Urban Dance, Contemporary Dance, Akrobatik, Movement Arts oder Performancekunst, filmisch inszeniert werden. Weiterer Leistungsbestandteil ist die vollständige Filmproduktion einschließlich Vorproduktion, Casting und Künstlerkoordination, Location-Scouting, Drehplanung, Genehmigungsmanagement, Sicherheits- und Risikokonzept, Film- und Tonaufnahmen an allen drei Standorten, Drohnenaufnahmen, Fotoaufnahmen sowie sämtlicher Postproduktionsleistungen. Hierzu zählen insbesondere Schnitt, Farbkorrektur, Grading, Sounddesign, Musikunterlegung und Musiklizenzierung, Motion Graphics, Untertitelung, barrierearme Fassungen sowie das Mastering für unterschiedliche Ausspielkanäle. Zu erstellen sind mindestens ein Hauptfilm mit einer Länge von ca. 5 Minuten, zwei Kurzfilme mit ca. 3 Minuten bzw. ca. 1 Minute Länge, mindestens zehn Social-Media-Clips mit einer Länge von 15 bis 30 Sekunden, ein Trailer mit 30 bis 60 Sekunden sowie ein Fotopaket mit mindestens 100 professionell bearbeiteten Bildern. Der Auftrag umfasst zudem die Entwicklung eines Distributions- und Ausspielungskonzeptes für digitale Kanäle, insbesondere Instagram, YouTube, Facebook, die Website der IGA 2027, touristische Plattformen des Ruhrgebiets sowie mögliche Reiseblog- und Influencer-Kooperationen. Die Inhalte sind kanalgerecht aufzubereiten und für digitale Kampagnen bereitzustellen. Die Leistung richtet sich insbesondere an jüngere, urbane, kulturinteressierte, aktive und social-media-affine Zielgruppen sowie an Fahrrad- und Aktivtouristen. Sekundär sollen Tagesgäste, Familien, Besucherinnen und Besucher der IGA 2027 sowie Kultur- und Naturtouristen angesprochen werden. Bei der Leistungserbringung sind die Vorgaben der EFRE-Förderung, die Anforderungen an eine nachhaltige öffentliche Beschaffung, ressourcenschonende und klimafreundliche Arbeitsweisen, regionale Wertschöpfung, Barrierefreiheit, diskriminierungsfreie Mediengestaltung sowie der Grundsatz „Do No Significant Harm“ zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer hat der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH zeitlich, räumlich und inhaltlich uneingeschränkte Nutzungsrechte an sämtlichen Arbeitsergebnissen einzuräumen. Die Nutzungsrechte umfassen insbesondere Online-Nutzung, Social Media, Websites, Messeauftritte, touristische Vermarktung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nachnutzung über das Jahr 2027 hinaus. Die Rechte sind mit der Vergütung vollständig abgegolten. Der voraussichtliche Projektzeitraum beginnt mit der Beauftragung Ende Juli 2026. Die Dreharbeiten sind für September 2026 vorgesehen. Die Finalisierung soll spätestens zehn Wochen nach Drehende erfolgen. Die Kampagnenausspielung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Für die Umsetzung steht ein Gesamtbudget von maximal 90.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Darin enthalten sind sämtliche Kosten für Konzeption, künstlerische Entwicklung, Film- und Fotoproduktion, Postproduktion, Social-Media-Assets, Distributionskonzept, Buyouts einschließlich der Protagonistinnen und Protagonisten sowie alle Neben-, Honorar-, Reise- und Produktionskosten.

CPV 92110000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 8. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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