Ersatzneubau der Straßenbrückenanlage an der Schachtschleuse Eisenhüttenstadt

Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin schreibt den vollständigen Ersatzneubau der Straßenbrücke über die Schachtschleuse Eisenhüttenstadt aus. Das Projekt umfasst die Errichtung eines Stahlhohlkasten-Bauwerks mit Verbundplatte, die Tiefgründung mittels Großbohrpfählen sowie den grundhaften Ausbau von 600 Metern angrenzender Straße. Zudem ist die Errichtung einer Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer inklusive der Umlegung diverser Versorgungsleitungen erforderlich.
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Die Straßenbrückenanlage Schachtschleuse Eisenhüttenstadt überführt die Gubener Straße (L372) über das Unterhaupt der Zwillingsschachtschleuse mit ihren beiden Schleusenkammern und die Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) bei Kanalkilometer 127,46. In unmittelbarerer Umgebung des Brückenbauwerkes und der Schachtschleuse in östlicher Richtung überspannt eine Eisenbahnbrücke der Deutschen Bahn den unteren Vorhafen der Schleuse. Während der Baumaßnahmen sind wohl die Schleuse einschließlich des Schleusengebäudes als auch die Eisenbahnbrücke im Nahbereich des Baufeldes zu beachten und zu erhalten. Die Kreuzungsanlage liegt in der östlichsten Kanalhaltung der Spree-Oder-Wasserstraße und steht in der Unterhaltungslast des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel (WSA). Das Bauwerk befindet sich im Stadtgebiet von Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree) im Südosten des Bundeslandes Brandenburg im Stadtteil Fürstenberg (Oder) und verbindet den eingemeindeten Ortsteil Fürstenberg mit der Bundesstraße B 112 im Süden von Eisenhüttenstadt unweit der Deutsch-Polnischen-Grenze. Die Straßenbrücke Schachtschleuse Eisenhüttenstadt wurde im Zuge des Neubaus der Schachtschleuse (1924-1929) errichtet. Sie verfügt über zwei Richtungsfahrbahnen mit zugehörigem Geh- und Radweg auf beiden Kappen. Die Brücke setzt sich aus drei einzelnen, statisch bestimmt gelagerten, Überbauteilen zusammen. Ein vollständiger Ersatzneubau der Straßenbrücke ist aufgrund irreversibler Schäden und dem hohen Lebensalter des Bauwerks (> 90 Jahre) notwendig. Das WNA Berlin wird einen Ersatzbau für die Straßenbrücke an der Zwillingsschachtschleuse in Eisenhüttenstadt errichten lassen. Der Überbau des Ersatzneubaus wird als Stahlhohlkasten mit Verbundplatte geplant. Die Unterbauten bestehen aus massiven begehbaren Stahlbetonwiderlagern, die auf Großbohrpfählen Ø 1,20 m tiefgegründet werden. Bauzeitlich wird der Fußgänger- und Radverkehr über eine Behelfsbrücke geführt. Parallel werden Leitungen der TAZV (ADL DN 350), der KEV 2 x DN 140 und der Telekom DN 75 mit auf der Behelfsbrücke überführt. Diese Leitungen müssen im Baufeld entsprechend des Baufortschrittes verschwenkt und umgelegt werden. In der nördlich und südlich sich anschließenden Gubener Straße werden 600 m Straße grundhaft mit ausgebaut. Behelfsbrücke für Fußgänger und Radverkehr Stützweite 102,20 m Länge, 5-feldrig,
Das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin plant den Ersatzneubau einer in die Jahre gekommenen Straßenbrücke in Eisenhüttenstadt, die über die dortige Schachtschleuse führt. Der Auftrag beinhaltet neben dem eigentlichen Brückenbau auch den Ausbau der angrenzenden Straßenabschnitte sowie die Einrichtung einer Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer, um den Verkehr während der Bauzeit aufrechtzuerhalten. Da sich das Baufeld in unmittelbarer Nähe zu einer aktiven Schleusenanlage und einer Eisenbahnbrücke befindet, sind besondere Anforderungen an die Bauausführung und den Bestandsschutz zu beachten. Das Projekt ist als ein zusammenhängendes Los ausgeschrieben und erfordert Expertise im Brückenbau sowie im Tief- und Straßenbau.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Erfüllung der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A Abschnitt 2
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende und fakultative Ausschlussgründe gem. §6e EU VOB/A Abschnitt 2 Zusätzliche Informationen: Nachgefordert werden nur vollständige Erklärungen, Angaben und Nachweise, die nicht mit den Zuschlagskriterien im Zusammenhang stehen.
Aufteilung in Lose
1 LotDas WNA Berlin wird einen Ersatzbau für die Straßenbrücke an der Zwillingsschachtschleuse in Eisenhüttenstadt errichten lassen. Der Überbau des Ersatzneubaus wird als Stahlhohlkasten mit Verbundplatte geplant. Die Unterbauten bestehen aus massiven begehbaren Stahlbetonwiderlagern, die auf Großbohrpfählen Ø 1,20 m tiefgegründet werden. Bauzeitlich wird der Fußgänger- und Radverkehr über eine Behelfsbrücke geführt. Parallel werden Leitungen der TAZV (ADL DN 350), der KEV 2 x DN 140 und der Telekom DN 75 mit auf der Behelfsbrücke überführt. Diese Leitungen müssen im Baufeld entsprechend des Baufortschrittes verschwenkt und umgelegt werden. In der nördlich und südlich sich anschließenden Gubener Straße werden 600 m Straße grundhaft mit ausgebaut. Behelfsbrücke für Fußgänger und Radverkehr Stützweite 102,20 m Länge, 5-feldrig, Bauart nach Wahl des AN • Baugrube Abbruch Bestandsbauwerk: 2.000 m³ Verbau 500 m² Aushub 6.800 m³ Verfüllung 4.000 m³ • Ersatzneubau Überbau Stahlüberbau 600 t Verbund Platte Beton 305 m³ Verbundplatte Bewehrung 65 t Unterbauten Beton 900 m³ Bewehrung 130 t Tiefgründung 825 lfd. m • Straßenbau Aushub 650 m³ Asphaltbeton 3.500 m² Weiterhin sind Gegenstand dieser Ausschreibung im Wesentlichen: Baufeldfreimachung, Technische Planung, Errichten einer Behelfsbrücke, Leitungsumverlegung (Beauftragung durch den jeweiligen Leitungsbetreiber), Straßenbaurbeiten
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price70%
Preis
- quality30%
Technischer Wert
Zeitplan
- 4. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung