Objektplanung Freianlagen für den Ersatzneubau der OGTS Parkschule Stadtbergen

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Stadtbergen schreibt die Objektplanung für die Freianlagen des Ersatzneubaus der Parkschule (OGTS) aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI 2021 und erfolgt stufenweise. Das Projekt dient der Schaffung einer neuen Ganztagsschule für bis zu 200 Kinder mit einer Bruttogrundfläche von ca. 2.350 m².
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Stadtbergen plant einen Ersatzneubau für den Pavillon 7 der Parkschule Stadtbergen. Es soll eine neue OGTS für bis zu ca. 200 Kinder entstehen.
Die Stadt Stadtbergen plant den Ersatzneubau eines Pavillons an der Parkschule, um eine neue Offene Ganztagsschule (OGTS) für etwa 200 Kinder zu schaffen. Für dieses Bauvorhaben wird nun ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen gesucht. Der Auftrag umfasst alle Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung, wobei die Beauftragung stufenweise erfolgt. Interessierte Büros müssen ihre Eignung sowie die fachliche Qualifikation für öffentliche Bauprojekte nachweisen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis der beruflichen Qualifikation gem. § 75 VgV
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB)
- Erklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Benennung von Unterauftragnehmern bei Leistungsteilung
- Erklärung zur Masernschutzimpfung
- Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
---- a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB; ---- b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Eintragungen im Wettbewerbsregister;---- c) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG; ---- d) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen; ---- e) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt; ---- f) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben; ---- g) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;---- h) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften;---- i) Erklärung Bezug Russland;---- j) Erklärung Masernschutz; Gem. § 56 Abs. 2 VgV behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht aber nicht.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Freianlagen, gem. §§ 38 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt. - - -Die Stadt Stadtbergen plant einen Ersatzneubau für den Pavillon 7 der Parkschule Stadtbergen (Sonnenstraße 7, 86391 Stadtbergen (Zufahrt über Osterfeldstraße)). Es soll eine neue Offene Ganztagesschule (OGTS) für bis zu ca. 200 Kinder entstehen. Hierfür werden ca. 2.350 m² BGF vorgesehen. Zu Beginn muss das Bestandsgebäude, bestehend aus 3 Gruppenräumen, Verbindungsfluren, Garderoben und Sanitäranlagen, abgebrochen werden. Das Bestandsgebäude ist mindestens 35 Jahre alt und wurde als gedämmte Holzständerbauweise mit Teilunterkellerung konstruiert. Am Bestandsgebäude wurde ein vierter Gruppenraum angebaut, welcher in Containerbauweise, bestehend aus 3 Containern, errichtet wurde. Diese Container müssen vor Beginn der Neubaumaßnahme umgelagert werden. Die Betreuung der derzeit 110 Kinder findet während der Baumaßnahme optional in der Schule bzw. in den Containern statt. Ob ggf. weitere Containerbauten für die übergangsweise Betreuung der Kinder errichtet werden müssen, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. - - -Der Neubau soll nachfolgende Räume umfassen:- 8 Gruppen- / Hausaufgabenräume - 2 Mehrzweckräume - 2 Mehrzweckzone - Aufbereitungsküche mit Nebenräumen (wie z.B. Lager, Personal WC, Umkleide, Anlieferung, Spülküche, Kühllager) – Garderobe - Müllraum und Außenlager - Sanitäreinrichtungen (WC-Buben und -Mädchen + Behinderten-WC). Alle nicht im Raumprogramm erwähnten Flächen (z. B. Flure, Technikräume, etc.) müssen in einer wirtschaftlichen Größe geplant werden. Der AG bevorzugt eine Lösung mit einem mindestens zweigeschossigen Gebäude, welches langlebig, umweltfreundlich und ressourcenschonend zu errichten ist. Die Barrierefreiheit ist u. a. durch den Einbau eines Aufzuges zu realisieren. Es wird ein hoher Energiestandard angestrebt. Das Dach sollte für eine Dachbegrünung und Photovoltaik-Anlage geeignet sein. - - -Die Außenanlagen des OGTS-Standortes müssen funktional, gestalterisch und technisch neu strukturiert werden. Die Planung umfasst insbesondere die Neuordnung, Umgestaltung und Herstellung der unbefestigten und befestigten Außenflächen. Neben Zuwegungen, Aufenthalts- und Terrassenbereichen, zählen hierzu auch PKW-Parkplätze und Fahrradabstellflächen. Laut Stellplatzsatzung sind je 30 Kinder ein PKW-Stellplatz sowie 5 Fahrradstellplätze je Gruppe notwendig. Im Zuge des Neubaus der OGTS kann auch die Anpassung bzw. Planung der Feuerwehrzufahrt notwendig werden. Ziel der Neugestaltung des Pausen- und Schulhofs ist die Schaffung einer funktionalen, sicheren, barrierearmen und altersgerechten Freianlage mit angemessenen Aufenthalts-, Bewegungs-, Spiel- und Rückzugsbereichen. Vorhandene Spielgeräte und Ausstattungselemente sind hinsichtlich ihres Zustands, ihrer weiteren Nutzbarkeit zu bewerten und ihre Einbindung in das neue Freianlagenkonzept zu prüfen. Abhängig vom Planungsergebnis sind Spielgeräte und sonstige Ausstattungselemente zurückzubauen, umzusetzen, umzubauen, zu ergänzen oder neu herzustellen. Bei der Planung der Freianlagen ist auch die Oberflächenentwässerung mit zu berücksichtigen. Bestehende Entwässerungseinrichtungen, wie z. B. Rinnen und Versickerungsanlagen, sind hinsichtlich ihrer Lage, Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit zu untersuchen und ggf. umzubauen, zu ergänzen oder neu herzustellen. Die Maßnahme soll kosteneffizient, wirtschaftlich und nachhaltig ausgeführt werden. Die Außenanlagen sollen wartungsarm sein und die Lebenszykluskosten sind mit zu berücksichtigen. - - -Alle relevanten Unterlagen werden vom Auftraggeber allen Bietern in der 2. Verfahrensstufe zur Verfügung gestellt. - - - Dieses Projekt wird nach Art. 10 FAG und der Richtlinie zur Förderung von Investitionen zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter gefördert. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden. - - - Zeitlicher Ablauf: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende Oktober/Anfang November 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart sind für Mitte November 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung inkl. Schlussrechnung muss bis Ende August 2028 und die Inbetriebnahme zum Schulbeginn Anfang September 2028 erfolgen. Der Projektabschluss (abgeschlossene Mängelbeseitigung) muss voraussichtlich bis Ende Dezember 2028 erfolgen. - - - Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt. - - - Die Angebotsfrist der 2. Stufe wird verkürzt werden, aber mindestens 15 Kalendertage betragen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality35%
Die Wertung erfolgt nach der in den Bescha ungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
- quality35%
Die Wertung erfolgt nach der in den Bescha ungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
- price30%
Die Wertung erfolgt nach der in den Bescha ungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
Zeitplan
- 6. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung