Ersatzneubau Heidemannbrücke U6: Objekt- und Tragwerksplanung
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke München schreiben die Objekt- und Tragwerksplanung für den Ersatzneubau der Heidemannbrücke im Verlauf der U-Bahn-Linie U6 aus. Der Auftrag umfasst die Planung des neuen Ingenieurbauwerks, der Begleitbauwerke sowie den Abbruch des Bestands und die Planung der zugehörigen Verkehrsanlagen. Es handelt sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt im oberirdischen Bereich zwischen den Stationen Freimann und Kieferngarten.
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TW - Ersatzneubau Heidemannbrücke U6, Objektplanung und Tragwerksplanung
Die Stadtwerke München planen den Ersatzneubau der Heidemannbrücke, die von der U-Bahn-Linie U6 genutzt wird. Gesucht werden Ingenieurbüros für die Objekt- und Tragwerksplanung, die sowohl das neue Brückenbauwerk als auch die notwendigen Begleitbauwerke wie Baugruben und Erdbauwerke sowie den Rückbau der alten Brücke und die Anpassung der Schienen- und Straßenwege umfassen. Da es sich um ein technisches Infrastrukturprojekt im laufenden Betrieb handelt, sind fundierte Erfahrungen in der Ingenieurplanung für Verkehrsanlagen erforderlich. Der Auftrag ist als ein Gesamtlos ausgeschrieben.
Aufteilung in Lose
1 LotPlanungen zum Ersatz der bestehenden, baulichen Anlage der Heidemannbrücke im oberirdischen Abschnitt der Linie U6 zwischen Freimann und Kieferngarten, beinhalten die Objekt- und Tragwerksplanung des Ingenieurbauwerks des Ersatzbauwerks und seiner Begleitbauwerke (Baugrubenverbau, Erdbauwerke, SSW), des Abbruchs des Bestandsbauwerks, sowie die Objektplanungen der Verkehrsanlagen (Schiene, Straße). Der Ersatzneubau ist im Endzustand in etwa gleicher Lage und mit einer vergleichbaren Länge von ca. 435 m zu planen. Die Planungen zum Umbau der 2-gleisigen Schienenverkehrsanlage haben ca. 800 m Strecke zum Gegenstand. Die Besonderheit der genannten Planungsanteile besteht in der Berücksichtigung der betrieblichen Randbedingungen des Streckenabschnitts. Der Planungsumfang an den betroffenen, unterm Bauwerk verlaufenden Straßenverkehrsanlagen beschränkt sich auf die bauzeitlichen Eingriffe und Anpassungen, wie sie durch die Vorgänge der Baustellenerschließung, die Bauabläufe und die Baustellenlogistik zwingend notwendig werden. Im Falle von bauzeitlichen Anpassungen ist eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands zu planen. Weitere Bestandteile des Leistungssolls sind die Koordination und Integration der Fachplanungen des mit dem Neubau einhergehenden Umbaus der Technischen Anlage (Zugsicherungsanlage, Mittel-/Niederspannungsanlagen, Anlage der Sicherheits- und Kommunikationstechnik), sowie die Koordination und Integration von sonstigen Flächen-, Fach- und Objektplanungen, die durch die Planungen des Ersatzneubaus ausgelöst werden und im Rahmen gesonderter Ausschreibungspakete vergeben werden.
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert