TED·300015-2026

Ersatzneubau der Ellerholzbrücken (BW 111 und BW 122) mit Uferwänden im Hamburger Hafen

Hamburg Port Authority AöRHamburg, GermanyVeröffentlicht 30. Apr. 2026
Auftragswert
~€60M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Hamburg Port Authority AöR vergibt im Rahmen eines ECI-Vertrages Planungs- und optionale Bauleistungen für den Ersatzneubau zweier Straßenbrücken (Ellerholzbrücken BW 111 und BW 122) als 1-feldrige Bogenbrücken mit jeweils ca. 80 m Stützweite sowie den zugehörigen Uferwänden. Zusätzlich umfasst der Auftrag den Rückbau des Bauwerks 114 und eines Pfeilerrelikts im Gewässer. Die Baumaßnahme ist in eine etwa 1-jährige Planungsphase (Stufe 1) mit optionaler Bauausführung (Stufe 2) gegliedert. Die Dauer der Bauausführung ist mit 360 Tagen veranschlagt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Ellerholzbrücken sind Bestandteil des sogenannten Argentinienknotens und führen den Hafenverkehr in Ost-West Richtung über den Reiherstieg. Die bestehenden Brücken und zugehörigen Uferwände wurden jahrzehntelang intensiv genutzt und mehrfach umgebaut. Da eine Sanierung bzw. Ertüchtigung der Brücken und Uferwände auf Grund des hohen Bauwerksalters und der gestiegenen konstruktiven Anforderungen nicht wirtschaftlich darstellbar ist, sollen die Bauwerke durch Neubauten ersetzt werden. Die wesentlichen Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: 1. Abbruch und Ersatzneubau Straßenbrücke BW 111 als 1-feldrige Bogenbrücke (rd. 80 m Stützweite) mit vorgesetzter Uferwand 2. Abbruch und Ersatzneubau Straßenbrücke BW 122 als 1-feldrige Bogenbrücke (rd. 80 m Stützweite) mit vorgesetzter Uferwand 3. Ersatzneubau der Uferwände nördlich des BW 122 mit Anpassung der Freifläche mit Zugang zum öffentlichen Anleger 4. Rückbau des Bauwerks 114 5. Rückbau eines noch im Gewässer befindlichen Pfeilerrelikts aus einer früheren Brückenquerung Die beiden zu erneuernden Straßenbrücken sind Bestandteil der sogenannten Haupthafenroute, einer der meistfrequentierten Strecken im Hamburger Hafen mit einem überdurchschnittlich hohen Schwerlast-Anteil. Während der Bauzeit muss gewährleistet sein, dass zu nahezu jedem Zeitpunkt jeweils eine der beiden Brücken den Hafenverkehr im 1+1-Verkehr überführt. Sofern ein Querverschub durchgeführt wird, ist eine kurzzeitige Vollsperrung der Haupthafenroute unumgänglich. Der zur Verfügung stehende Zeitraum für eine solche Vollsperrung ist auf wenige Tage begrenzt. Die Umsetzung der Baumaßnahme wird durch die äußerst beengten Platzverhältnisse maßgeblich erschwert. Zu nennen sind hier insbesondere das Brückenbauwerk BW 106 im Osten, das Brückenbauwerk BW 109 im Norden, die westlich anschließenden Rampenbauwerke BW 108 und 115 und die Bahnbrücke BW 37 nebst Bahnanlagen im Süden, die voraussichtlich ab etwa 2028 erneuert werden soll. Alle diese Bauwerke (mit Ausnahme der Bahnbrücke) bleiben unverändert bestehen und in Betrieb. Auch der Bahnbetrieb wird während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten. Für die ebenfalls geplante Erneuerung der Bahnbrücke (Baubeginn vrs. 2028) wird eine Hilfsbrücke zum Einsatz kommen. Das Projekt soll auf der Grundlage eines ECI-Vertrages umgesetzt werden. Der ECI-Vertrag sieht die Beauftragung von Planungs- und Bauleistungen vor. Beauftragt wird zunächst eine etwa 1-jährige Optimierungs- und Planungsphase (Stufe 1) mit der Option auf die Ausführung der Bauleistungen (Stufe 2).

VergabeHero-Einschätzung

Die Hamburg Port Authority (HPA) lässt die beiden Ellerholzbrücken im Hamburger Hafen durch Neubauten ersetzen. Die Brücken sind Teil des Argentinienknotens und führen als Bogenbrücken mit jeweils etwa 80 Metern Spannweite den Hafenverkehr über den Reiherstieg. Zusätzlich werden Uferwände erneuert und zwei alte Bauwerke zurückgebaut. Das Besondere: Während der Bauzeit muss der Hafenverkehr fast durchgehend aufrechterhalten werden — immer eine Brücke muss befahrbar sein. Der Auftrag wird als ECI-Vertrag vergeben, das heißt zunächst erfolgt eine einjährige Planungsphase, bevor die eigentlichen Bauleistungen beauftragt werden können. Die Umsetzung ist aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse und der Nachbarschaft zu mehreren anderen Brückenbauwerken technisch anspruchsvoll. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR)

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Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Erfahrung im Brückenbau, idealerweise im Hafenumfeld
  • Kompetenz in der Tragwerksplanung für Bogenbrücken
  • Erfahrung mit Wasserbau und Uferwandkonstruktionen
  • Fähigkeit zur Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit
  • Eignung für ECI-Verträge (Early Contractor Involvement)

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Planungs- und optionale Bauleistungen

Die Ellerholzbrücken sind Bestandteil des sogenannten Argentinienknotens und führen den Hafenverkehr in Ost-West Richtung über den Reiherstieg. Die bestehenden Brücken und zugehörigen Uferwände wurden jahrzehntelang intensiv genutzt und mehrfach umgebaut. Da eine Sanierung bzw. Ertüchtigung der Brücken und Uferwände auf Grund des hohen Bauwerksalters und der gestiegenen konstruktiven Anforderungen nicht wirtschaftlich darstellbar ist, sollen die Bauwerke durch Neubauten ersetzt werden. Die wesentlichen Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: 1. Abbruch und Ersatzneubau Straßenbrücke BW 111 als 1-feldrige Bogenbrücke (rd. 80 m Stützweite) mit vorgesetzter Uferwand 2. Abbruch und Ersatzneubau Straßenbrücke BW 122 als 1-feldrige Bogenbrücke (rd. 80 m Stützweite) mit vorgesetzter Uferwand 3. Ersatzneubau der Uferwände nördlich des BW 122 mit Anpassung der Freifläche mit Zugang zum öffentlichen Anleger 4. Rückbau des Bauwerks 114 5. Rückbau eines noch im Gewässer befindlichen Pfeilerrelikts aus einer früheren Brückenquerung Die beiden zu erneuernden Straßenbrücken sind Bestandteil der sogenannten Haupthafenroute, einer der meistfrequentierten Strecken im Hamburger Hafen mit einem überdurchschnittlich hohen Schwerlast-Anteil. Während der Bauzeit muss gewährleistet sein, dass zu nahezu jedem Zeitpunkt jeweils eine der beiden Brücken den Hafenverkehr im 1+1-Verkehr überführt. Sofern ein Querverschub durchgeführt wird, ist eine kurzzeitige Vollsperrung der Haupthafenroute unumgänglich. Der zur Verfügung stehende Zeitraum für eine solche Vollsperrung ist auf wenige Tage begrenzt. Die Umsetzung der Baumaßnahme wird durch die äußerst beengten Platzverhältnisse maßgeblich erschwert. Zu nennen sind hier insbesondere das Brückenbauwerk BW 106 im Osten, das Brückenbauwerk BW 109 im Norden, die westlich anschließenden Rampenbauwerke BW 108 und 115 und die Bahnbrücke BW 37 nebst Bahnanlagen im Süden, die voraussichtlich ab etwa 2028 erneuert werden soll. Alle diese Bauwerke (mit Ausnahme der Bahnbrücke) bleiben unverändert bestehen und in Betrieb. Auch der Bahnbetrieb wird während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten. Für die ebenfalls geplante Erneuerung der Bahnbrücke (Baubeginn vrs. 2028) wird eine Hilfsbrücke zum Einsatz kommen. Das Projekt soll auf der Grundlage eines ECI-Vertrages umgesetzt werden. Der ECI-Vertrag sieht die Beauftragung von Planungs- und Bauleistungen vor. Beauftragt wird zunächst eine etwa 1-jährige Optimierungs- und Planungsphase (Stufe 1) mit der Option auf die Ausführung der Bauleistungen (Stufe 2).

CPV 45221111360 Tage Laufzeit
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 30. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert