Errichtung von zwei modularen Betriebsständen für die Reiherstiegschleuse

Was wird ausgeschrieben
Die Hamburg Port Authority plant den Neubau von zwei modularen Betriebsständen für die Reiherstiegschleuse im Hamburger Hafen. Der Auftrag umfasst als Generalunternehmerleistung die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Gebäude sowie ein komplexes Logistikkonzept. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen eines Großprojekts mit begrenzten Baustellenflächen im Zeitraum von 2027 bis 2029.
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Planung, Lieferung und Herrichtung von 2 modularen Betriebsständen Die Reiherstiegschleuse ist eine von drei Strömungsschleusen im Hamburger Hafen und dient dazu, die Strömungsverhältnisse und damit das Sedimentationsverhalten im Hamburger Hafen zu beeinflussen. Durch die Schleuse wird zudem die Kleinschifffahrt von der Großschifffahrt auf der Süderelbe getrennt. Diese Trennung trägt erheblich zur Sicherheit im Hamburger Hafen bei. Im Zuge der Neuplanung und Neubau der Schleuse müssen hierzu zwei Betriebsstände (Haupt- und Notsteuerstand) neu errichtet werden. Die Betriebsstände dienen zur Ansteuerung der Schleusenelemente und werden funktional als Arbeitsstätten ausgeführt werden. Die Bauten werden typische Charakteristika, wie thermischer Hülle, hausinterner Technik (HKLS, Strom) und physikalischer Sichtverbindung nach Außen aufweisen; eine detaillierte Bedarfsanforderung ist vorhanden und wird in der später erfolgenden Ausschreibung an die Teilnehmer veröffentlicht. Die Besonderheit der geplanten Objekte besteht darin, dass die Bauten ausschließlich in modularer Bauweise erfolgen müssen. Als vorbereitende Maßnahme werden sowohl die Gründungen, als auch die Sohlplatten bauseits als Schnittstelle zum Dienstleister der Modulbauten vorbereitet werden. Die angeforderte Leistungserbringung wird als Generalunternehmer (GU) ausgeführt werden, und umfasst im wesentlichen folgende Leistungen. - Erstellung und Lieferung der Detailplanungen (Leistungsphasen 01 - 05 gemäß § 34 HOAI 2021 für KG 300, KG 400; BIM basiert) - Erstellung eines Logistikkonzeptes zur Anlieferung und Herrichtung der Module - Herrichtung und Inbetriebnahme der Module inkl. Schnittstelle zu bauseitiger Elektrotechnikunternehmen zur Ansteuerung der Schleuse und der entsprechenden Elemente und Auftragnehmer (AN) seitiger Stellung von Bauleitern - BIM basierte Revision und Dokumentation Anmerkung zur Leistungsabfrage: Die Prämisse der HPA ist, dass das geplante Teilprojekt für den Hochbau mit den angesetzten Qualitätsansprüchen fristgerecht mit möglichen Zeitrisiken kalkuliert ausführen zu lassen. Das Gesamtprojekt umfasst den Neubau einer Schleuse. Parallel laufende Teilprojekte sind: - Lieferung und Errichtung des Schleusenbauwerks - Neubau von Straßenbrücken - Spund- und Stützwandarbeiten - Gründungsarbeiten neue A 26 (fremd) Entsprechende Baustelleneinrichtungsflächen (BE) weisen begrenzte Kapazitäten aus. Aufgrund der oben genannten Teilprojekte bedarf es eines durchdachten Gesamtkonzeptes zur Ausführung der geforderten Leistungen. Der Anbieter muss bei der Angebotserstellung ein Gesamtkonzept (Planung, Schnittstellenklärung, Logistik, Errichtung und Inbetriebnahme) liefern, in welchem der Auftraggeber (AG) erkennt, dass der Anbieter eingehend strategisch durchgeplant hat. Hauptaugenmerk wird hierbei das Logistikkonzept sein (Art des Transportes, benötigte BE Dimensionen, Aufstellen der Module mit Großgeräten, Montage der Einzelteile etc.). Hier muss gewährleistet sein, dass andere Teilprojekte des Gesamtprojektes nicht oder kaum beeinträchtigt werden. Selbiges gilt für den Modulbau, dass Diese weitgehend ungehindert und fortlaufen ausgeführt werden kann. Derzeitige Zeitschiene: - Vergabeverfahren: Q3 - Q4 / 2026 - voraussichtliche Auftragserteilung: Q1 / 2027 - Planungsleistungen bis: Q4 / 2027 - Ausführungszeitraum: Q2 - Q4 / 2028 - Voraussichtliche Inbetriebnahme: Q1 / 2029
Die Hamburg Port Authority (HPA) sucht einen Generalunternehmer für den Bau von zwei modularen Betriebsgebäuden an der Reiherstiegschleuse im Hamburger Hafen. Diese Gebäude dienen als Haupt- und Notsteuerstand für die Schleusenanlage. Da das Projekt in ein größeres Bauvorhaben mit mehreren parallelen Baustellen eingebettet ist, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf einem detaillierten Logistikkonzept, um den laufenden Betrieb und andere Baumaßnahmen nicht zu stören. Der Auftragnehmer übernimmt dabei die Planung, die modulare Fertigung sowie die technische Inbetriebnahme. Die Arbeiten sollen zwischen 2027 und 2029 stattfinden.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß § 51 SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Entgegen des vorgenannten Ausschlussgrundes gelten alle Ausschlussgründe gem. § 123 und §124 GWB. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat eine Erklärung vorzulegen, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB vorliegen. Die Formale Prüfung der eingegangenen Teilnahmeanträge erfolgt anhand der in den Unterlagen genannten Anforderungen. Dabei wird der Auftraggeber die Regelungen des §51 SektVO berücksichtigen .
Aufteilung in Lose
1 LotPlanung, Lieferung und Herrichtung von 2 modularen Betriebsständen Die angeforderte Leistungserbringung wird als Generalunternehmer (GU) ausgeführt werden, und umfasst im wesentlichen folgende Leistungen. - Erstellung und Lieferung der Detailplanungen (Leistungsphasen 01 - 05 gemäß § 34 HOAI 2021 für KG 300, KG 400; BIM basiert) - Erstellung eines Logistikkonzeptes zur Anlieferung und Herrichtung der Module - Herrichtung und Inbetriebnahme der Module inkl. Schnittstelle zu bauseitiger Elektrotechnikunternehmen zur Ansteuerung der Schleuse und der entsprechenden Elemente und Auftragnehmer (AN) seitiger Stellung von Bauleitern - BIM basierte Revision und Dokumentation
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
100% Preis
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung