Errichtung und Betrieb eines ambulanten Operationszentrums als Interimsbau
Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Augsburg schreibt die Finanzierung, Errichtung und den Betrieb eines ambulanten Operationszentrums (AOZ) als Interimsbau aus. Der Auftrag umfasst neben der baulichen Planung und Umsetzung auch die medizintechnische Ausstattung sowie die Unterstützung des laufenden Betriebs nach Lean-Prinzipien. Es handelt sich um ein komplexes Projekt, das bauliche und betriebliche Leistungen kombiniert.
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Errichtung und Betrieb Ambulantes OP-Zentrum (Interimsbau) Gegenstand des Vertrages ist einerseits die Finanzierung, Errichtung und Inbetriebnahme eines ambulanten Operationszentrums (AOZ) als Interimsbau neben dem Hauptgebäude des UKA, einschließlich der notwendigen Planung und Koordination der baulichen Maßnah-men sowie der Beschaffung, Lieferung, Einbringung, Installation der Medizintechnik ein-schließlich erforderlicher Prüfungen und Abnahmen inklusive Sachverständigenprüfung und ausreichender Anwenderschulung nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Zudem sind die Unterstützung des Betriebs, die kontinuierliche Optimierung nach Lean Prinzipien und die Außendarstellung des AOZ Gegenstand des Vertrages.
Das Universitätsklinikum Augsburg plant den Bau und Betrieb eines ambulanten Operationszentrums als Übergangslösung direkt auf dem Klinikgelände. Der Auftragnehmer ist dabei nicht nur für die Planung und den Bau des Gebäudes verantwortlich, sondern auch für die komplette medizintechnische Ausstattung und die anschließende Unterstützung des Klinikbetriebs. Ein besonderer Fokus liegt auf der Prozessoptimierung nach Lean-Prinzipien, um effiziente Abläufe im OP-Bereich sicherzustellen. Da es sich um eine Finanzierung und Errichtung handelt, ist das Projekt als langfristige Dienstleistungskonzession oder Mietmodell angelegt.
Aufteilung in Lose
1 LotErrichtung und Betrieb Ambulantes OP-Zentrum (Interimsbau) Gegenstand des Vertrages ist einerseits die Finanzierung, Errichtung und Inbetriebnahme eines ambulanten Operationszentrums (AOZ) als Interimsbau neben dem Hauptgebäude des UKA, einschließlich der notwendigen Planung und Koordination der baulichen Maßnah-men sowie der Beschaffung, Lieferung, Einbringung, Installation der Medizintechnik ein-schließlich erforderlicher Prüfungen und Abnahmen inklusive Sachverständigenprüfung und ausreichender Anwenderschulung nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Zudem sind die Unterstützung des Betriebs, die kontinuierliche Optimierung nach Lean Prinzipien und die Außendarstellung des AOZ Gegenstand des Vertrages.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Auftragsbezogenes Konzept Planung und BauDas Formblatt „Auftragsbezogenes Konzept Planung und Bau“ ist mit dem−Auftragsbezogenen Konzept Planung und Baudes Bieters zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen auf der Vergabeplattform einzureichen.Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die ausschreibungsgegenständlichen Planungs- und Bauleistungen einschl. Finanzierung umsetzen wird, um die die Projektanforderungen im Hinblick auf Umsetzung des Raumprogramms, die Anforderungen an das Gebäude, die Betriebseffizienz und Flexibilität der Nutzung sicherzustellen. Es wird erwartet, dass das Konzept dabei auf die projektspezifischen Besonderheiten eingeht, wie sie sich aus der Leistungsbeschreibung und den Projektunterlagen ergeben.Zum Nachweis hat der Bieter geeignete Unterlagen zu erstellen bzw. dem Konzept beizufügen und mit dem Angebot einzureichen, insbesondere:-Grundkonzept des Bauvorhabens: Beschreibung der geplanten architektonischen, funktionalen und technischen Lösungen auf Basis der Vergabeunterlagen.-Darstellung der Finanzierung auf Basis der Vergabeunterlagen.-Funktionale und organisatorische Konzeption, insb. Darstellung der Abläufe innerhalb des Gebäudes, z. B.:oPatientenfluss (z. B. Wegeführung von Anmeldung zu OP und Nachsorge)oPersonalflussoMaterial-AnlieferungoMaterial-AbholungoTrennung von sterilen und nicht-sterilen BereichenoIntegration von medizintechnischer AusstattungoErfüllung von Arbeitsschutz und Hygienevorgaben (z. B. nach DIN 1946-4)oRüstzonenoFlexibilität duale Nutzung Eingriffsraum/OP-Raum-Erfüllung der baulichen, technischen und nutzungsspezifischen Anforderungen:oErste Skizzen oder schematische Darstellungen (z. B. Blocklayouts, keine detaillierte Architekturplanung)oBeschreibung von Bau- und AusbaumaterialienoEnergieeffizienz- und Nachhaltigkeitskonzept (ggf. KfW-Förderkriterien)-Erfüllung der geltenden Normen und Vorschriften (z. B. DIN-, EN-, ISO-Normen, Hygienestandards, Brandschutz)-Terminplan mit Angabe wesentlicher Zwischentermine, unter Berücksichtigung des vom AG vorgegebenen Terminplans,-Vollständige Auflistung der Ausstattung und Medizintechnik. Klargestellt wird, dass der Bieter die Auflistung „Medizintechnik und Ausstattung“ hierbei uneingeschränkt einzuhalten hat (Mindestanforderung). Verbesserungen der Medizintechnik und Ausstattung gegenüber dieser Mindestanforderung werden im Rahmen der Bewertung positiv bewertet.Die Anforderungen und Erwartungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung samt Anlagen.Die vorgenannten Anforderungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander.Die Unterlagen müssen einen klaren Bezug zu den übergebenen Vergabeunterlagen haben und einen Stand aufweisen, der im Falle einer Beauftragung unmittelbar den Einstieg in die Bearbeitung der Planung sicherstellt.Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten auftragsbezogenen Konzept zu erbringen.
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PreisblattDas Preisangebot ist anhand des Preisblatts zu erstellen und hat das Gesamtentgelt mit der monatlichen Nutzungspauschale auszuweisen. In die monatliche Nutzungspauschale sind sämtliche Kosten und Preisbestandteile einzurechnen.Der Bieter hat zusätzlich in einem Anhang zum Preisblatt seine Kalkulation der monat-lichen Nutzungspauschale einzureichen, wobei in dieser mindestens nachfolgende Bestandteile im Einzelnen aufgeschlüsselt sein müssen:–Kosten für Planung, Errichtung, Ausstattung /Medizintechnik und Finanzierung,–Kosten für Betrieb, Instandhaltung (Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung inkl. Ersatzbeschaffung),–Kosten Betriebsführung und betriebsbegleitende Optimierungsleistungen,–Zuschläge und sonstige PreisbestandteileDie monatliche Nutzungspauschale über die gesamte Vertragslaufzeit (Gesamtentgelt) ist Gegenstand der Angebotswertung.Der Auftragnehmer erklärt sich mit Abgabe des jeweiligen Angebots mit einer diesbe-züglichen Bindefrist von 2 Monaten ab Ende der jeweiligen Angebotsabgabefrist ein-verstanden.
Zeitplan
- 12. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert