Errichtung einer Lärmschutzwand am Frankfurter Flughafen inklusive Rückbau und Tiefbauarbeiten
Was wird ausgeschrieben
Die Fraport AG schreibt den Rückbau bestehender Fundamente sowie die Neuerrichtung einer Lärmschutzwand entlang des Airportrings am Flughafen Frankfurt aus. Das Projekt umfasst eine Länge von ca. 2,0 km mit Wandhöhen von 4,0 m bis 8,0 m sowie notwendige Tiefbauarbeiten zur Sicherung und Umverlegung von Infrastruktur. Die Ausführungsdauer ist auf 720 Tage angesetzt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Errichtung Lärmschutzwand inkl. Rückbau Bestandsfundamente und Tiefbauarbeiten für Sicherung bzw. Umverlegung Infrastruktur
Die Fraport AG plant den Ersatz einer Lärmschutzwand entlang des Airportrings im Nordwesten des Frankfurter Flughafens. Das Bauvorhaben erstreckt sich über eine Länge von etwa zwei Kilometern und beinhaltet neben dem Abbruch der alten Fundamente auch umfangreiche Tiefbauarbeiten, um bestehende Versorgungsleitungen zu sichern oder zu verlegen. Die neue Lärmschutzwand wird aus Stahlträgern und Aluminiumelementen errichtet und erreicht je nach Abschnitt eine Höhe von vier bis acht Metern. Die Arbeiten sollen innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein und richten sich an spezialisierte Bauunternehmen im Bereich Infrastruktur und Spezialtiefbau.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit
- Vorlage der Eignungsnachweise gemäß Teilnahmeantrag
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Im Rahmen der Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit welche Bestandteil des Dokumentes Eignungsnachweise zum Teilnahmeantrag sind. Die Auftraggeberin behält sich Nachforderungen gemäß § 51 Abs. 2 SektVO vor. Nachreichungen sind ausschließlich auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle möglich.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Fundamente der parallel zum Airportring im Nordwesten des Frankfurter Flughafens verlaufenden Lärmschutzwand (LSW) sollen abschnittsweise zwischen den Toren 27 & 23 auf einer Länge von ca. 2,0 km abgebrochen werden, anschließend erfolgt der Neubau des Ersatzbauwerks. Die neue LSW hat eine Höhe von ca. 4,00 m bzw. 8,00m (ab GOK Betriebsbereich Fraport AG) und soll aus Stahlträgern mit dazwischenliegenden Lärmschutzwandelementen aus Aluminium hergestellt werden. Die Gründung erfolgt mit Bohrpfählen (Stb). Im Zuge des Abbruchs der Bestandsfundamente erfolgen Sicherungs- bzw. Umverlegungsarbeiten bzgl. der im Baufeld befindlichen Infrastruktur (Kabelleerrohre, Kabel, Druckleitungen, Freigefälleleitungen, Schachtbauwerke, etc.). Zur Sicherung des Airportrings muss ein Verbau eingebracht werden. Alle Arbeiten zur Sicherstellung der Kampfmittelfreiheit sind ebenfalls Leistungsbestandteil. Im Zuge einer vorlaufenden Maßnahme wurde der oberirdische Teil der LSW zwischen Tor 23 und 27 bereits größenteils rückgebaut. Mit dieser Vergabeeinheit sollen nun die verbleibenden Fundamente und Teile der LSW im Schutz eines Verbaus im Bereich des Airportrings freigelegt und rückgebaut werden. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten müssen ebenfalls die Arbeiten zur Sicherstellung der Kampfmittelfreiheit erbracht werden. Parallel dazu und in Teilen vorlaufend werden in den Baufeldern befindliche Versorgungs- bzw. Entsorgungsleitungen gesichert bzw. umverlegt. Anschließend werden die Baugruben rückverfüllt und die Gründungselemente (Bohrpfähle aus Stahlbeton) eingebracht. Abschließend werden die Stahlträger auf die Bohrpfähle montiert und die Lärmschutzwandelemente (Aluminiumkassetten) eingebracht sowie die Oberflächen wieder hergestellt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der erforderlichen Eingriffe in den Airportring müssen die Arbeiten Abschnittsweise ausgeführt werden. Der neu zu errichtende Wandabschnitt des Hauptbauabschnitt 1 erstreckt sich auf einer Länge von ca. 2,0 Km. Es müssen ca. 2.900 m2 Verbau (Trägerbohlverbau Tiefe bis ca. 3,00 Meter) hergestellt werden. Es müssen ca. 9.000 m3 Erde ausgehoben werden und ca. 10.000 m3 Erde zum Rückverfüllen der Baugruben angeliefert werden. Es müssen ca. 1.500 m3 Beton abgebrochen werden. Es müssen ca. 1.300 m Bohrpfähle mit Einzellängen bis ca. 6 Meter hergestellt werden (D=75 cm, 90 cm, 120 cm). Es müssen ca. 230 t Stahlpfosten (HEB, verschiedene Querschnitte) geliefert und montiert werden. Es müssen ca. 3.100 m2 Wandelemente aus Leichtmetall (verschiedene RAL-Farben) geliefert und montiert werden.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 15. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 13. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung