Errichtung eines stationären Batteriespeichersystems in Aachen-Eilendorf

Was wird ausgeschrieben
Die STAWAG Energie GmbH plant die Errichtung eines Batteriespeichersystems mit einer Leistung von 15 MW und einer Kapazität von 30 MWh am Standort Aachen-Eilendorf. Das Projekt dient der Stabilisierung des Stromnetzes und der Förderung erneuerbarer Energien in der Region Aachen. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb.
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Im Zuge des Ausbaus eines klimafreundlichen und stabilen Energiesystems plant STAWAG Energie den Einstieg in den Betrieb von stationären Batteriespeichersystemen. Diese Entwicklung steht im Einklang mit dem strategischen Ziel, die Stadt und Städteregion Aachen vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Zur Umsetzung des Ziels, ist die Errichtung eines Batteriespeichersystems mit einer Leistung von ca. 15 MW und einer Kapazität von ca. 30 MWh (C-Rate ~ 0,5) am Standort Aachen-Eilendorf geplant. Dieser soll den gesetzlichen Anforderungen und dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Informationen zum Projekt in Form eines Lageplans bereit. Interessierte Bewerber können diesen ergänzenden Lageplan ausschließlich per Bewerbernachricht über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern.
Die STAWAG Energie GmbH möchte in Aachen-Eilendorf einen großen Batteriespeicher bauen, um die Stromversorgung durch erneuerbare Energien stabiler zu machen. Das System soll eine Leistung von 15 Megawatt und eine Speicherkapazität von 30 Megawattstunden haben, was ausreicht, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Interessierte Unternehmen können sich für den Bau bewerben, wobei der Auftraggeber nach dem Teilnahmewettbewerb weitere Details zum Projekt und den genauen Anforderungen bekannt gibt. Eine Netzanschlusszusage für das Vorhaben liegt bereits vor.
Aufteilung in Lose
1 LotDie STAWAG Energie plant die Errichtung eines Batteriespeichersystems mit einer Leistung von ca. 15 MW und einer Kapazität von ca. 30 MWh (C-Rate ~ 0,5) am Standort Aachen-Eilendorf. Dieser soll den gesetzlichen Anforderungen und dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Eine Netzanschlusszusage der Regionetz GmbH über 14,904 MW auf der 20 kV-Ebene liegt vor. Der Batteriespeicher soll direkt ans Stromnetz angeschlossen werden und netz- und systemdienlich eingesetzt werden, u.a. zur Erbringung von Primär- und Sekundärregelleistung sowie zur Teilnahme am Stromhandel an der EPEX Spot. Als Fertigstellungstermin wird das Q2 2028 angestrebt. Ein Bauvorbescheid der Stadt Aachen liegt für die geplante Fläche vor. Leistungsumfang: STAWAG Energie beabsichtigt, den erfolgreichen Bieter insbesondere mit der Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Batteriespeichersystems einschließlich folgender Komponenten zu beauftragen: - Batteriesystem (Container- oder Modullösung) - Wechselrichter - Transformatoren - Mittelspannungsschaltanlagen - Energiemanagementsystem (EMS) - Schnittstelle zur Direktvermarktung (Stromhandelsanbindung) - Tiefbauarbeiten - Herstellung von Fundamenten - Errichtung von Zaun und Blitzschutz - Errichtung der Mittelspannungs-Übergabestation inkl. Anschluss an das Umspannwerk Im Laufe des Vergabeverfahrens hat der Bieter ein projektspezifisches Systemlayout inklusive der Vorgaben für den Untergrundausbau bereitzustellen. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens soll zudem ein langfristiger Wartungs- und Servicevertrag abgeschlossen werden. Dieser soll unter anderem die Instandhaltung, Fernüberwachung sowie Entstörung umfassen und eine Verfügbarkeitsgarantie beinhalten. Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Informationen zum Projekt in Form eines Lageplans bereit. Interessierte Bewerber können diesen ergänzenden Lageplan ausschließlich per Bewerbernachricht über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern. Bei der wirtschaftlichen Bewertung des Batteriespeichers wird der Nettobarwert berücksichtigt. Der Nettobarwert wird voraussichtlich anhand der Eingaben der Bieter zu folgenden Kriterien berechnet: - Garantierte Leistungsversprechen der angebotenen Anlage - Angebotspreis Der Nettobarwert kann dabei beispielsweise erhöht werden durch: - Höhere garantierte Verfügbarkeit - Kürzere maximale Zeit für geplante Wartung - Höhere garantierte RTE (Round-trip Efficiency) - Höhere garantierte Energiekapazität zum Fertigstellungsdatum (am Referenzpunkt) - Höhere garantierte Energiekapazität am Lebensende - Längere garantierte Periode des BESS Systems vom Fertigstellungsdatum bis zum Lebensende - Niedrigerer BESS-Servicevertrag mit dem Lieferanten für Batteriesystem und PCS nach Ausstellung des Leistungszertifikats
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- cost100%
Nettobarwert / Net present value - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.
Zeitplan
- 22. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung