Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Johann Christoffers GmbH & Co. KG

Auftragswert

€7.5M

Zuschlag am

3. Juli 2026

TED·474842-2026

Errichtung der Anlagentechnik für eine Energiezentrale zur Fernwärmeversorgung

Schleswig-Holstein
Brunsbüttel, Germany·Veröffentlicht 9. Juli 2026
AnlagenbauEnergieversorgungEnergieÖffentliche VersorgungFernwaermeAnlagenbauRohrleitungsbauEnergiezentraleWaermepumpenInfrastruktur
Auftragswert
~€4.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Westholstein Wärme GmbH schreibt den Anlagen- und Rohrleitungsbau für eine neue Energiezentrale in Brunsbüttel aus. Ziel ist die Zentralisierung der Wärmeerzeugung durch die Einbindung von Prozessabwärme, Wärmepumpen und Biomasse-Dampf mit einer Gesamtleistung von 10 MWth. Das Projekt dient der Integration bestehender Nahwärmenetze und dem großflächigen Ausbau der Fernwärmeversorgung.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Westholstein Wärme GmbH betreibt aktuell folgend aufgeführte vier dezentrale Nahwärmenetze in Brunsbüttel: CityNetz, Freizeitbad und Hotel „RiverLoft, Nahwärmenetz „Schleswag-Gebiet“, Nahwärmenetz Freibad / Boy-Lornsen-Schule. In der vorliegenden Maßnahme sollen Großteile von Brunsbüttel mit Fernwärme erschlossen und die benannten Inselnetze integriert werden. Ziel der Maßnahme ist neben dem großflächigen Ausbau des Wärmenetzes auch die Zentralisierung der Wärmeerzeugung und eine größtmögliche Minimierung des CO2-Anteils. Neben der Optimierung und Einbindung der Prozessabwärme aus der Raffinerie Sasol mit 1,6 MWth, wird die Reduzierung des CO2-Anteils durch den Einsatz von Wärmepumpen mit Strom und Industrieabwasser als Primärenergieträger mit 6 MWth und der Auskopplung von Wärme aus Dampf von einem Biomassekraftwerk mit 3 MWth gewährleistet. In der ersten Ausbaustufe werden 10 MWth Erzeugerleistung installiert. Bis auf die Prozessabwärme der Raffinerie sowie die Entnahme aus dem Kühlwasserablauf, werden alle neu zu errichtenden Anlagen zur Wärmeproduktion und Verteilung in einer gemeinsamen Energiezentrale in der Ostermoorer Straße, südlich des Tanklagers der Raffinerie errichtet. Die Auskopplung der Prozessabwärme erfolgt in der Justus-Liebig-Straße westlich des Tanklagers der Raffinerie in einem ausgelagerten Gebäude. Die Anbindung an das Fernwärmenetz erfolgt jedoch zentral über die Energiezentrale und den dort befindlichen Netzpumpen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf die Errichtung der Anlagentechnik in der Energiezentrale.

VergabeHero-Einschätzung

Die Westholstein Wärme GmbH plant in Brunsbüttel den Bau einer zentralen Energieanlage, um verschiedene lokale Wärmenetze zu einem effizienten Fernwärmesystem zusammenzuführen. Dabei werden moderne Technologien wie industrielle Abwärme, Großwärmepumpen und Biomasse genutzt, um die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Der Auftrag umfasst die technische Ausrüstung und den Rohrleitungsbau für diese neue Energiezentrale, die eine Erzeugerleistung von 10 Megawatt thermisch bereitstellen soll. Es handelt sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt zur nachhaltigen Wärmeversorgung der Region.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Anlagen- und Rohrleitungsbau Energiezentrale

Die Westholstein Wärme GmbH betreibt aktuell folgend aufgeführte vier dezentrale Nahwärmenetze in Brunsbüttel: CityNetz, Freizeitbad und Hotel „RiverLoft, Nahwärmenetz „Schleswag-Gebiet“, Nahwärmenetz Freibad / Boy-Lornsen-Schule. In der vorliegenden Maßnahme sollen Großteile von Brunsbüttel mit Fernwärme erschlossen und die benannten Inselnetze integriert werden. Ziel der Maßnahme ist neben dem großflächigen Ausbau des Wärmenetzes auch die Zentralisierung der Wärmeerzeugung und eine größtmögliche Minimierung des CO2-Anteils. Neben der Optimierung und Einbindung der Prozessabwärme aus der Raffinerie Sasol mit 1,6 MWth, wird die Reduzierung des CO2-Anteils durch den Einsatz von Wärmepumpen mit Strom und Industrieabwasser als Primärenergieträger mit 6 MWth und der Auskopplung von Wärme aus Dampf von einem Biomassekraftwerk mit 3 MWth gewährleistet. In der ersten Ausbaustufe werden 10 MWth Erzeugerleistung installiert. Bis auf die Prozessabwärme der Raffinerie sowie die Entnahme aus dem Kühlwasserablauf, werden alle neu zu errichtenden Anlagen zur Wärmeproduktion und Verteilung in einer gemeinsamen Energiezentrale in der Ostermoorer Straße, südlich des Tanklagers der Raffinerie errichtet. Die Auskopplung der Prozessabwärme erfolgt in der Justus-Liebig-Straße westlich des Tanklagers der Raffinerie in einem ausgelagerten Gebäude. Die Anbindung an das Fernwärmenetz erfolgt jedoch zentral über die Energiezentrale und den dort befindlichen Netzpumpen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf die Errichtung der Anlagentechnik in der Energiezentrale.

CPV 45331110, 42515000, 42512300, 31730000, 48921000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • cost

    Angebotspreis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 9. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 3. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Johann Christoffers GmbH & Co. KG · €7.5M

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