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Erneuerung und Weiterentwicklung eines Notruf- und Informationssystems für die Berliner U-Bahn

Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ MaterialwirtschaftBerlin, GermanyVeröffentlicht 11. Mai 2026
Auftragswert
~€8.0M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
8. Juni 2026
10 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) suchen einen Anbieter für die komplette Erneuerung, Implementierung, Wartung und Weiterentwicklung ihres bestehenden Notruf- und Informationssystems (NISYS) in der Berliner U-Bahn. Das System ist gesetzlich vorgeschrieben und ermöglicht die personalfreie Zugabfertigung sowie Fahrgastinformationen. Der Auftrag umfasst Lieferung, Software-Entwicklung, Integration und langfristigen Support. Die Angebotsfrist endet im Juni 2026.

Vollständige Beschreibung anzeigen

"Lieferung, Implementierung, Wartung, Service und Support sowie Weiterentwicklung eines Notruf- und Informationssystems (NISYS)"

VergabeHero-Einschätzung

Die BVG in Berlin benötigt ein neues Notruf- und Informationssystem für ihre U-Bahn-Züge, um die gesetzlich vorgeschriebene personalfreie Zugabfertigung sicherzustellen und Fahrgäste zu informieren. Der Auftrag umfasst die komplette Lieferung, Installation, Wartung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems sowie langfristigen technischen Support. Da ein Ausfall den U-Bahn-Betrieb gefährden würde, sind hohe Zuverlässigkeitsstandards und Erfahrung im Schienenverkehrssektor erforderlich. Die Vergabe läuft als Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung, wobei der Preis mit 50 % und technische Qualität mit 50 % bewertet werden. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft)

IT-DienstleistungenNachrichtentechnikSchienenverkehrÖffentlicher NahverkehrVerkehrswesenInfrastrukturNotrufsystemOeffentlicher NahverkehrIt InfrastrukturSoftware EntwicklungWartung ServiceSchienenverkehrstechnikBerlin
Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Erfahrung in der Schienenverkehrstechnik
  • Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
  • Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
  • Bereitschaft zur gesamtschuldnerischen Haftung bei Bewerbergemeinschaften
  • Erfüllung gesetzlicher Sicherheitsvorschriften (BOStrab)
  • Verfügbarkeit von Support- und Wartungsressourcen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Siehe Anhang "Eigenerklärung zur Eignung" Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: • Sofern eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft (BewGe) erfolgt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. BewGe dürfen nur einen Teilnahmeantrag einreichen. Die geforderten Angaben /Erklärungen sind bei der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Formular zu machen bzw. abzugeben. Die Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden jedoch von allen Mitgliedern der BewG kumuliert bewertet. BewGe haben darüber hinaus eine Erklärung abzugeben, dass die Bildung der BewGe keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von jedem Mitglied der BewGe zu erläutern, inwiefern für das jeweilige Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben. Der AG stellt für diese Erklärung ein Formblatt zur Verfügung. Es kann auf Anlagen verwiesen werden. • Beabsichtigt der Bewerber, sich hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten andere Unternehmen (Dritter /Nachunternehmer /konzernverbundener Unternehmen) zu berufen (Eignungsleihe), so können die betreffenden Angaben unter Einbeziehung der Ressourcen dieser anderen Unternehmen (Eignungsleihgeber) im Umfang der Eignungsleihe gemacht machen. Dabei ist auszuweisen, welche Ressourcen sich auf den bzw. die Eignungsleihgeber beziehen. Zusätzlich hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der betroffenen Eignungsleihgeber vorzulegen, dass dem Bewerber/der BewGe die erforderlichen Mittel vom Eignungsleihgeber tatsächlich zur Verfügung gestellt werden im Auftragsfall. Von jedem Eignungsleihgeber sind darüber hinaus die geforderten Angaben bzw. Erklärungen gefordert. • Macht ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit der Eignungsleihe Gebrauch, verlangt der AG schließlich für den Auftragsfall eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters und des jeweiligen Eignungsleihgebers entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise/Angaben/ Erklärungen für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen In Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. • Der Auftraggeber stellt für die Erstellung der Teilnahmeanträge Formulare zur Verfügung. Diese können über die Vergabeplattform heruntergeladen werden und sind für die Teilnahmeanträge zu verwenden. Eine vorherige Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist für die Abgabe eines Teilnahmeantrages erforderlich.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Erneuerung des Notruf- und Informationssystems (NISYS)

Das zu erstellende Gesamtsystem ist ein Notruf- und Informationssystems (NISYS). Der Auftraggeber betreibt seit 1996 ein Notruf- und Informationssystem (NISYS) in der U-Bahn in Berlin, um eine personalfreie Zugabfertigung zu ermöglichen. Die Verfügbarkeit eines solchen Systems ist gem. § 23 BOStrab ("Nachrichtentechnische Anlagen") Voraussetzung für die Betriebserlaubnis durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB). Ein vollständiger oder teilweiser Ausfall des Systems gefährdet den Betrieb der betroffenen Bahnhöfe und kann zu einer Einstellung des U-Bahnverkehrs führen. Daher muss das System hoch verfügbar sein und müssen Fehler zuverlässig innerhalb sehr kurzer Fristen behoben werden. Das zu erstellende Gesamtsystem soll das derzeit beim Auftraggeber eingesetzte System ersetzen. Das System besteht aus einem Videomanagementsystem, einem Ereignismanagementsystem und einem elektronischen Wachbuch. Die Leistung umfasst aber auch alle Aufgaben eines Generalunternehmers, um das System auch in die vorhandene Struktur einzubinden oder andere vorhandene Module wie ein Kommunikationsmanagementsystem anzubinden. Im zu erstellenden Gesamtsystem werden u.a. örtlich getrennte Leitstellen aus verschiedenen Unternehmensbereichen mit neuen Bedien- und Anzeigeplätzen inkl. Peripherie, z.B. Monitore, und KVM-Übertragungstechniken sowie zugehörigen Softwarekomponenten ausgestattet. Hierzu ist, in Abhängigkeit des Unternehmensbereiches und des jeweiligen Aufgabenumfangs, von in Summe ca. 50 Leitstellenplätze sowie ca. 60 Sachgebietsrechnern auszugehen. Aus Sicht der Feldebene sind ca. 8.000 Kameras zu integrieren, wobei davon ca. 1.000 analoge Kameras und weiterhin ca. 500 Kontakte auf 190 Bahnhöfen zu digitalisieren sind. Die Leistungen zur Erstellung des Gesamtsystems bilden eine sachliche, wirtschaftliche und rechtliche Einheit. Für den Auftraggeber ist von vertragswesentlicher Bedeutung, dass der Auftragnehmer die in diesem Vertrag vereinbarte Funktionalität des Gesamtsystems herstellt und alle dafür erforderlichen Schritte vornimmt. Der Auftragnehmer ist verantwortlicher Generalunternehmer für die Erstellung des Gesamtsystems und haftet für die Leistungen seiner Subunternehmer wie für seine eigenen Leistungen. Als optionale Leistung kann bis Ende Vertragslaufzeit folgende Leistung gezogen werden: - Option 1: Service- und Wartungsleistung (Verlängerungsoption um jeweils 1 Jahr/ max. 2 Jahre) Darüber hinaus wird eine Rahmenvereinbarung mit jeweiliger Maximalabnahmemengen geschlossen: - RV1 -Applikationsmodul VMS-7 (WEB-Client) ) max. 10 Stück - RV2 - Applikationsmodul VMS-8 (Mobile VMS-Client) max. 152 Stück - RV 3 - Applikationssoftware EMS-4 (SIS-Funktionsumfang) max. 18 Stück - RV 4 - Applikationssoftware EMS-5 (SIS-Funktionsumfang) max. 13 Stück - RV 5 - Nachschulung max. 50 Manntage - RV 6 - Weiterentwicklung Hardware und Software max. 150 Manntage - RV 7 - Werk- und Montageplanung für elektrotechnische Arbeiten max. 40 Manntage Für das Ersatzteilpaket 2 geben wir einen Rahmenvertragshöchstwert von 350.000 EUR an. Es können so lange die einzelnen Harware Komponenten abgerufen werden, bis der Wert erschöpft ist.

CPV 48000000, 48100000, 48800000, 30210000, 30230000, 32000000, 72200000, 72230000, 72250000, 72310000, 48600000, 48210000, 50200000, 50300000, 31700000, 72000000
Bewertung

Zuschlagskriterien

5 Kriterien
  • quality

    Erfüllung der A-Kriterien (Mindestanforderung, deshalb nicht Teil der Zuschlagskriterien)

    0%
  • quality

    Gewichtung (15 % der Gesamtbewertung Qualität)

    7.5%
  • quality

    Mindesterfüllung: 54 Punkte von 150 Punkte (35 % der Gesamtbewertung Qualität)

    17.5%
  • quality

    (50 % der Gesamtbewertung Qualitätl)

    25%
  • price

    Angebotspreis (Wert gemäß Preisblatt)

    50%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 11. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 8. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link