Erneuerung Eisenbahnüberführung (EÜ) bei Schenkenzell
Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG lässt die Eisenbahnüberführung (EÜ) bei Streckenkilometer 49,954 in Schenkenzell erneuern. Das bestehende Bauwerk ist eine ca. 60 m lange Stahldeckbrücke über die Kinzig und die B 294. Im Neubau wird eine Spannbetonbrücke mit Stahlbeton-Widerlagern und Mittelpfeiler errichtet. Die Bauarbeiten umfassen den Rückbau der Stahlkonstruktion (ca. 160 t), Erdarbeiten (ca. 8.200 m³), Stahlbeton-Unterbauten (ca. 1.090 m³) und einen Spannbetonüberbau (ca. 525 m³).
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Kinzig und die B 294 wird erneuert. Das Bauwerk befindet sich bei Streckenkilometer 49,954 der eingleisigen, nicht elektrifizierten Strecke 4880 Eutingen–Schiltach, im Streckenabschnitt Alpirsbach–Schiltach, in der Gemeinde bzw. Gemarkung Schenkenzell. Die bestehende Überführung ist als Stahldeckbrücke mit Parallelfachwerk ausgebildet und ist ungefähr 60 m lang. Der Gleisoberbau besteht aus einem K‑Oberbau mit 49 E5‑Schienen auf Hartholzschwellen und beidseitig innenliegenden Führungsschienen. Im Bereich vor und hinter der EÜ sind Schienen der Fangvorrichtung auf Betonschwellen (B93) verlegt. Im Zuge des Neubaus ist die Errichtung einer Spannbetonbrücke vorgesehen. Diese wird auf Stahlbeton-Widerlagern sowie einem Mittelpfeiler gegründet und mit Fugenkonstruktionen und Kalottenlagern ausgestattet. Die Herstellung des Bauwerks erfolgt seitlich in Verbaukästen sowie in offener Baugrube. Während der Streckensperrung wird der Überbau aus der seitlichen Herstellungsposition in die endgültige Lage verschoben. Hauptmengen: Rückbau/Abbruch der Stahlkonstruktion des Überbaus: ca. 160 t Rückbau/Abbruch der massiven Widerlager und des Pfeilers: ca. 1.240 m³ Erdarbeiten: ca. 8.200 m³ Baugrubenverbau: ca. 1.420 m², inkl. Anker mit ca. 1.300 m Stahlbeton-Unterbauten (Widerlager und Pfeiler): ca. 1.090 m³ Spannbetonüberbau: ca. 525 m³ Gleisoberbau: ca. 160 m
Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) lässt eine Eisenbahnbrücke bei Schenkenzell im Schwarzwald erneuern. Die bestehende 60 Meter lange Stahldeckbrücke über die Kinzig und die Bundesstraße B 294 wird durch eine neue Spannbetonbrücke ersetzt. Das Projekt umfasst den kompletten Rückbau des alten Bauwerks und den Neubau mit Widerlagern, einem Mittelpfeiler sowie dem Gleisoberbau. Eine Besonderheit ist die Bauweise: Der neue Überbau wird seitlich hergestellt und während einer Streckensperrung in die endgültige Position verschoben. Der geschätzte Auftragswert liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB
- Erfahrung mit Eisenbahnbrückenbau und Spannbetonkonstruktionen
- Qualifikation gemäß § 16 VOB/A bzw. VOB/A-EU
- Referenzen für vergleichbare Brückenbauprojekte
- Fähigkeit zur Durchführung während Streckensperrung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Kinzig und die B 294 wird erneuert. Das Bauwerk befindet sich bei Streckenkilometer 49,954 der eingleisigen, nicht elektrifizierten Strecke 4880 Eutingen–Schiltach, im Streckenabschnitt Alpirsbach–Schiltach, in der Gemeinde bzw. Gemarkung Schenkenzell. Die bestehende Überführung ist als Stahldeckbrücke mit Parallelfachwerk ausgebildet und ist ungefähr 60 m lang. Der Gleisoberbau besteht aus einem K‑Oberbau mit 49 E5‑Schienen auf Hartholzschwellen und beidseitig innenliegenden Führungsschienen. Im Bereich vor und hinter der EÜ sind Schienen der Fangvorrichtung auf Betonschwellen (B93) verlegt. Im Zuge des Neubaus ist die Errichtung einer Spannbetonbrücke vorgesehen. Diese wird auf Stahlbeton-Widerlagern sowie einem Mittelpfeiler gegründet und mit Fugenkonstruktionen und Kalottenlagern ausgestattet. Die Herstellung des Bauwerks erfolgt seitlich in Verbaukästen sowie in offener Baugrube. Während der Streckensperrung wird der Überbau aus der seitlichen Herstellungsposition in die endgültige Lage verschoben. Hauptmengen: Rückbau/Abbruch der Stahlkonstruktion des Überbaus: ca. 160 t Rückbau/Abbruch der massiven Widerlager und des Pfeilers: ca. 1.240 m³ Erdarbeiten: ca. 8.200 m³ Baugrubenverbau: ca. 1.420 m², inkl. Anker mit ca. 1.300 m Stahlbeton-Unterbauten (Widerlager und Pfeiler): ca. 1.090 m³ Spannbetonüberbau: ca. 525 m³ Gleisoberbau: ca. 160 m
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung