TED·385868-2026·Schließt in 63 Tagen

Ermittlung des ökologischen Mindestwasserabflusses am Silberwasser

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieDresden, GermanyVeröffentlicht 5. Juni 2026
Auftragswert
~€60k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
6. Aug. 2026
63 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie schreibt die Ermittlung des ökologischen Mindestwasserabflusses am Silberwasser aus. Ziel ist die Bestimmung der notwendigen Wassermengen zur Sicherung der Biozönose unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben wie der Wasserrahmenrichtlinie. Die Leistung umfasst Messungen an verschiedenen Standorten entlang des Gewässerverlaufs.

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Ermittlung des ökologischen Mindestwasserabflusses am Silberwasser

VergabeHero-Einschätzung

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Sachsen beauftragt die fachliche Untersuchung des Silberwassers, um den ökologisch notwendigen Mindestwasserabfluss zu bestimmen. Dabei geht es darum, durch Messungen vor Ort sicherzustellen, dass das Gewässer trotz menschlicher Nutzung ausreichend Wasser führt, um die dort lebenden Pflanzen und Tiere zu schützen. Die Untersuchung muss sich an geltenden Umweltgesetzen und Empfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) orientieren. Da es sich um eine wissenschaftlich-technische Dienstleistung im Bereich Gewässerschutz handelt, liegt der Fokus bei der Auftragsvergabe stark auf der Qualität des eingereichten Arbeitskonzepts.

UmweltdienstleistungenIngenieurleistungenÖffentliche VerwaltungUmweltUmweltschutzGewaesserkundeOeffentliche VerwaltungGutachtenWasserwirtschaft
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Ermittlung des ökologischen Mindestwasserabflusses am Silberwasser

Die ökologischen Mindestwassermengen des Silberwassers sind unter Beachtung der gesetzlichen Grundlagen (WHG, OGewV, WWRL) sowie der o.g. LAWA-Empfehlung, des darin beschriebenen Biotop-Abfluss-Ansatzes bzw. eines ggf. vereinfachten Verfahrens zu ermitteln. Die für die Biozönose notwendigen Mindestanforderungen bezüglich der Wassertiefe und Fließgeschwindigkeit und des sich daraus abzuleitenden Durchflusses sind durch Messungen an verschiedenen Standorten des Gewässerverlaufs zu identifizieren. Der daraus abgeleitete ökologische Mindestwasserabfluss soll anschließend hinsichtlich des Durchflussregimes eingeordnet werden (je nach vorhandener Datenlage im Bezug zu (quasi)natürlichem und/oder tatsächlichem Abfluss). Das angewendete Verfahren zur Bestimmung des ökologischen Mindestwasserabflusses soll im Nachgang hinsichtlich der Praktikabilität an dem betrachteten Fließgewässer analysiert und bewertet werden, wobei auf bereits erarbeitete Empfehlungen einer anderen Studie aufgebaut werden kann. Dabei sind u.a. die Notwendigkeit der Verfahrensschritte, Möglichkeiten zur Vereinfachung des Verfahrens oder auch die Nutzung oder Erhebung weiterer Daten zu diskutieren und anschließend praxistaugliche Empfehlungen zur Überwachung und Einhaltung von Mindestwasserabflüssen an Gewässern abzuleiten bzw. die bereits erarbeiteten Empfehlungen zu validieren. Zudem sind, aufbauend auf den Erkenntnissen aus den Begehungen und Messungen, mögliche Maßnahmen am Beispielgewässer aufzuzeigen, die dazu führen könnten, den ökologisch erforderlichen Mindestwasserabfluss zu verringern. Z. B. können bei unnatürlich breit ausgebauten Gewässerprofilen (u. a. zur Ableitung von Sümpfungswasser in Bergbaubeeinflussten Gewässern) Maßnahmen zur naturnäheren Gestaltung des Gewässerlaufs mit Strukturelementen bewirken, dass auch geringere Durchflussmengen ausreichen, um die gewässertypspezifische Fauna und Flora anzusiedeln und zu erhalten. Es sind weiterhin die spezifischen Belastungen und Defizite des Gewässers zu recherchieren und zusammenzutragen, die zur Verfehlung des ökologisch guten Zustands bzw. Potentials führen (z. B. nicht eingehaltene physikalisch-chemische Parameter, ein zu hoher Klarwasseranteil der Kläranlagen im Gewässer, eingeschränkte Durchgängigkeit). Dazu sollen u. a. die vorhandenen Messdaten mit zu recherchierenden Grenz- bzw. Schwellenwerten hinsichtlich der Verträglichkeit mit der Biozönose verglichen und eingeordnet werden. Anschließend soll eine Aussage dazu getroffen werden, welchen Stellenwert die Einhaltung des ökologischen Mindestwasserabflusses bei der Zielerreichung des ökologisch guten Zustands bzw. Potentials hat.

CPV 90000000Frist 6. Aug. 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Projektmanagement

    15%
  • price

    Preis

    34%
  • quality

    Qualität der Projektskizze

    51%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 5. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 6. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link