Erfassung, Digitalisierung und wissenschaftliche Auswertung von Bauforschungsarchiven

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung schreibt die Archivierung und Digitalisierung von Unterlagen zur staatlichen Bauforschungsförderung seit 1927 aus. Der Auftrag umfasst die standortübergreifende Erfassung, Digitalisierung, Texterkennung und wissenschaftliche Aufarbeitung der Bestände an vier Standorten. Das Projekt zielt auf eine dauerhafte digitale Nutzbarmachung und eine historische Chronik der Fördergeschichte ab.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Ressortforschungsprojekts ist die standortübergreifende Erfassung, Digitalisierung und erste wissenschaftliche Auswertung relevanter Archivbestände zur staatlich geförderten Bauforschung in Deutschland seit 1927. Die an mehreren Standorten verwahrten Bestände in Bonn, Hannover, Stuttgart und Kiel werden systematisch aufgenommen, in einem konsolidierten Gesamtverzeichnis zusammengeführt und auf Überschneidungen, Dubletten und Lücken geprüft. Auf dieser Grundlage werden noch nicht digital vorliegende Unterlagen gescannt, per Texterkennung erschlossen und geprüft bereitgestellt. Die Dokumente werden mit einheitlichen Metadaten verknüpft und in einer dauerhaften digitalen Struktur abgelegt. Vorgesehen ist zudem eine persistente Referenzierung der digitalisierten Forschungsarbeiten, damit der Bestand langfristig zitierfähig und wissenschaftlich nutzbar bleibt. Parallel dazu erfolgt eine erste wissenschaftliche Auswertung in Form einer überschlägigen Chronik der letzten 100 Jahre Bauforschungsförderung. Ein Teil dieser Auswertung ist ein Zeitstrahl zur Fördergeschichte, der für die öffentliche Darstellung aufbereitet werden soll. Über die gesamte Laufzeit wird die fachliche Erschließung bauhistorisch begleitet. Dazu gehören die Entwicklung eines Ordnungssystems, die Vergabe von Schlagworten sowie die Zuordnung der Dokumente zu Programmen, Zeitbezügen, Institutionen und soweit möglich zu konkreten Vorhaben. Ziel ist eine belastbare Erschließungsgrundlage für weitere wissenschaftliche Auswertungen und für die dauerhafte Nutzbarmachung des Bestands in Wissenschaft und Praxis.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung möchte seine historischen Archivbestände zur Bauforschungsförderung aus den letzten 100 Jahren digitalisieren und wissenschaftlich aufbereiten. Dabei werden Unterlagen an den Standorten Bonn, Hannover, Stuttgart und Kiel gesichtet, in einem zentralen Verzeichnis zusammengeführt und digitalisiert, inklusive Texterkennung und Metadaten-Verknüpfung. Ziel ist es, diese Dokumente dauerhaft für die Wissenschaft nutzbar zu machen und eine Chronik der Fördergeschichte zu erstellen. Der Auftrag erfordert sowohl technische Expertise in der Digitalisierung als auch fachliche Kompetenz in der Baugeschichte. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 378.000 Euro.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Ausschlussgründe nach § 123 GWB
- Ausschlussgründe nach § 124 GWB
- Erklärung zu den Russlandsanktionen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB (vgl. Eigenerklärung im Angebotsformular), Bezug des Bieters zu Russland (vgl. beiliegende Erklärung zu den Russlandsanktionen), Eignungskriterien gemäß der Vergabeunterlagen Unterlagen, welche den Nachweis der Eignung betreffen, können von der Auftraggeberin nachgefordert werden. Ausgeschlossen ist die Nachforderung von Unterlagen, welche sich auf die Zuschlagskriterien beziehen.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Ressortforschungsprojekts ist die standortübergreifende Erfassung, Digitalisierung und erste wissenschaftliche Auswertung relevanter Archivbestände zur staatlich geförderten Bauforschung in Deutschland seit 1927. Die an mehreren Standorten verwahrten Bestände in Bonn, Hannover, Stuttgart und Kiel werden systematisch aufgenommen, in einem konsolidierten Gesamtverzeichnis zusammengeführt und auf Überschneidungen, Dubletten und Lücken geprüft. Auf dieser Grundlage werden noch nicht digital vorliegende Unterlagen gescannt, per Texterkennung erschlossen und geprüft bereitgestellt. Die Dokumente werden mit einheitlichen Metadaten verknüpft und in einer dauerhaften digitalen Struktur abgelegt. Vorgesehen ist zudem eine persistente Referenzierung der digitalisierten Forschungsarbeiten, damit der Bestand langfristig zitierfähig und wissenschaftlich nutzbar bleibt. Parallel dazu erfolgt eine erste wissenschaftliche Auswertung in Form einer überschlägigen Chronik der letzten 100 Jahre Bauforschungsförderung. Ein Teil dieser Auswertung ist ein Zeitstrahl zur Fördergeschichte, der für die öffentliche Darstellung aufbereitet werden soll. Über die gesamte Laufzeit wird die fachliche Erschließung bauhistorisch begleitet. Dazu gehören die Entwicklung eines Ordnungssystems, die Vergabe von Schlagworten sowie die Zuordnung der Dokumente zu Programmen, Zeitbezügen, Institutionen und soweit möglich zu konkreten Vorhaben. Ziel ist eine belastbare Erschließungsgrundlage für weitere wissenschaftliche Auswertungen und für die dauerhafte Nutzbarmachung des Bestands in Wissenschaft und Praxis.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Qualitätskriterien gemäß der Datei "Zuschlagskriterien"
- price20%
Preis gemäß der Interpolation (siehe Datei "Zuschlagskriterien")
Zeitplan
- 1. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung