Erdarbeiten für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Karlsbad-Langensteinbach

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Karlsbad schreibt die Erdarbeiten für den Neubau eines Feuerwehrhauses aus. Der Leistungsumfang umfasst Aushub, Bodenmanagement, Böschungssicherung und die Herstellung von Baugruben sowie Sauberkeitsschichten. Die Ausführung ist für den Zeitraum von Oktober 2026 bis Januar 2027 geplant.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zuge des Neubaus des Feuerwehrhauses in Karlsbad-Langensteinbach ist die Vergabe von Erdarbeiten vorgesehen. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines eingeschossigen Feuerwehrgebäudes mit Fahrzeughallen sowie zugehörigen Neben- und Freianlagen. Die auszuführenden Leistungen beinhalten insbesondere das Abtragen, Zwischenlagern sowie ggf. das Abfahren und ordnungsgemäße Entsorgen von Oberboden und Bodenmaterial. Weiterhin umfasst das Leistungsspektrum die Herstellung der Baugruben einschließlich Aushub, Böschungssicherung bzw. Verbau nach Erfordernis sowie die Planumsherstellung. Ergänzend sind Maßnahmen zur Geländeprofilierung, der Wiedereinbau geeigneter Materialien sowie ggf. die Herstellung von Arbeits- und Sauberkeitsschichten Bestandteil der Leistung. Die Veröffentlichung erfolgt voraussichtlich Mitte Juli in einem EU-weiten offenen Verfahren. Die Ausführung der Erdarbeiten ist derzeit im Zeitraum von Oktober 2026 bis einschließlich Januar 2027 vorgesehen.
Die Gemeinde Karlsbad plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in Langensteinbach, da das bestehende Gebäude nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Für dieses Bauvorhaben werden nun spezialisierte Unternehmen für die anstehenden Erdarbeiten gesucht. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Abtragen und Entsorgen von Bodenmaterial, die Erstellung der Baugruben sowie die Geländeprofilierung. Die Arbeiten sollen im Zeitraum von Oktober 2026 bis Januar 2027 durchgeführt werden, wobei das alte Feuerwehrhaus während der Bauphase weiterhin in Betrieb bleibt.
Aufteilung in Lose
1 LotDas aktuelle Feuerwehrhaus Langensteinbach, Standort Ittersbacher Straße, entspricht hinsichtlich der räumlichen Gegebenheiten sowie den Anforderungen des Betriebsablaufs nicht mehr den aktuellen Regeln der Technik. Durch den Gemeinderat wurde ein Neubau beschlossen. Der Neubau wird am aktuellen Standort durchgeführt. Das alte Gebäude muss während der Bauphase in Betrieb bleiben und wird nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses abgerissen. Die Außenanlagen werden dementsprechend abschnittsweise hergestellt. Die kommende Ausschreibung bezieht sich auf die vorbereitenden Maßnahmen zur Herstellung der Fläche für den Neubau - Einrichtung BE-Fläche - Abbruch von Mauerscheiben und Pflasterfläche - Einbringen von Entwässerungsleitungen - Schächte setzen - Herstellung und Befestigung des Weges - Herstellung einer provisorischen Zufahrtsrampe für die nächste Bauphase - Erdbau - Oberbodenabtrag, Transport, Beprobung, Austragen auf landwirtschaftliche Fläche mit geeignetem Gerät - Erdbau - Bodenabtrag, Bodenauftrag, Bodenentsorgung - Herstellung von Stützbauwerke mit einem begrünbaren Hangsicherungssystem, Zulassung nach ZTV Ing (Bewehrte Erde) - Provisorische Hangsicherung (Bewehrte Erde) - Einbau von Frostschutzschicht Das auszubauende Bodenmaterial wurde beprobt, es handelt sich um BM-0. Die beengte Situation erlaubt es nicht, das ausgebaute Material zur Beprobung auf Mieten zu setzen. Daher wurde eine in-Situ-Rasterbeprobung in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden zur Vorlage beim Entsorger zum Bauauftakt zur Verfügung gestellt. Eine Deponiemöglichkeit besteht an der Deponie in Ittersbach. Sollte der AN über eine andere, günstigere Entsorgungsmöglichkeit verfügen, so kann er auch den alternativen Entsorgungsweg anbieten. Das Bodengutachten sowie eine umfangreichere Leistungsbeschreibung sind über den hinterlegten Link einsehbar. https://dreso-my.sharepoint.com/:f:/p/kira_schmitt/IgD5pN7uIavKToHAFMnGXMvMAUffdyQl3eotO5gZ8yp8zDA?e=wORWVc
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot auf Grundlage des niedrigsten Angebotspreises erteilt. Maßgeblich ist die geprüfte und gewertete Angebotssumme gemäß den Vergabeunterlagen. Weitere qualitative Zuschlagskriterien finden keine Anwendung.
Zeitplan
- 19. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert