Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Studio GGP - Gräfe, Groebler & Partner GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
6. Juli 2026
Generalplanerleistungen für energetische Sanierung, Brandschutz und Lüftung an der Henry-Benrath-Schule Friedberg

Was wird ausgeschrieben
Der Wetteraukreis schreibt Generalplanerleistungen für die Sanierung des Hauptgebäudes der Henry-Benrath-Schule in Friedberg aus. Der Fokus liegt auf energetischen Maßnahmen am Dach, Brandschutz sowie der Erneuerung der Lüftungstechnik. Es handelt sich um ein einzelnes Los für die umfassende planerische Betreuung des Bauvorhabens.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Erbringung von Generalplanerleistungen für die Energetische Dach-, Brandschutz- und Lüftungssanierung (Hauptgebäude) an der Henry-Benrath-Schule in 61169 Friedberg.
Der Wetteraukreis sucht einen Generalplaner für die Sanierung des Hauptgebäudes der Henry-Benrath-Schule in Friedberg. Das Projekt umfasst drei Kernbereiche: die energetische Sanierung der Dachflächen, die Anpassung des Brandschutzes an aktuelle Anforderungen sowie die Erneuerung der Lüftungsanlage. Als Generalplaner übernimmt der Auftragnehmer die koordinierende Verantwortung für die gesamte Planung und Überwachung dieser technischen und baulichen Maßnahmen. Die Vergabe erfolgt über ein offenes Verfahren, bei dem sowohl die Qualität des Konzepts als auch das angebotene Honorar bewertet werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Henry-Benrath-Schule ist eine kooperative Gesamtschule mit den Schwerpunkten Musik und Berufsorientierung im Wetteraukreis. Die Schule verfügt über ein Hauptgebäude, einen U-Trakt, ein Hausmeisterhaus sowie eine Sporthalle. Aufgrund des mittlerweile in die Jahre gekommenen baulichen und technischen Zustandes der Innenräume und der Dachflächen und dem Ergebnis verschiedener regulärer Überprüfungen (u. a. Mängel aus GVS, SV-/SK-Prüfungen) werden am Schulstandort u. a. aus brandschutztechnischer und energetischer Sicht in Teilbereichen des Hauptgebäudes umfangreiche Sanierungsarbeiten im laufenden Schulbetrieb erforderlich. Im Zuge einer vergangenen Sanierungsmaßnahme mit Fertigstellung 2016 wurden bereits Teilbereiche der Innensanierung am Hauptgebäude fertiggestellt. Die Maßnahme soll dabei allerdings nicht nur auf die brandschutzrelevanten Themen Bezug nehmen. Es muss aufgrund einzelner Abhängigkeiten wie bspw. aus energetischen Aspekten oder aufgrund notwendiger Anpassungen an den aktuellen "Leitfaden Wirtschaftliches Bauen" für Schulen des Wetteraukreises, eine ganzheitliche Betrachtung erfolgen. Aufgrund der Komplexität ist u. a. eine Konzepterstellung inkl. Ablaufplan erforderlich, da der Schulbetrieb durch die Baumaßnahmen so wenig wie möglich gestört werden soll. Im Rahmen dieser Maßnahme sind vorrangig die nachfolgend beschriebenen Themenfelder zu bearbeiten und entsprechenden Planungsleistungen zu erbringen:: • Energetische Dachsanierung Hauptgebäude • Brandschutztechnische Innensanierung Hauptgebäude (Teilbereiche) • Lüftungssanierung und Rückbau Technikgeschoss Im Rahmen der Innensanierungen soll u. a. eine noch im Detail zu ermittelnde bauliche und technische Ertüchtigung vorrangig aus Sicht des Brandschutzes erfolgen. Es sind darüber hinaus bspw. Untersuchungen aus bauphysikalischer Sicht (baulicher Schallschutz und Raumakustik) notwendig, da bspw. nach heutigem Kenntnisstand einige Trennwände zwischen Räumen nicht durchgängig bis an die Rohdecke geführt wurden. Ein Abgleich der Ausführungen im Bestand mit den regulären Anforderungen bzw. des aktuellen "Leitfaden Wirtschaftliches Bauen" für Schulen des Wetteraukreises ist zwingend vorzunehmen und Abweichungen sind entsprechend darzulegen und zu bewerten. Für die Beseitigung etwaiger Mängel sollen Varianten betrachtet werden, deren Ergebnis inkl. der anzunehmenden Kosten aufzustellen sind. Der genaue Umfang der Innensanierungen ist im Rahmen der Planungsbesprechungen mit den internen und externen Planungsbeteiligten zu besprechen und final abzustimmen. Hierzu werden im Rahmen der (Vor-) Entwurfsplanung u. U. wiederkehrend Entscheidungsvorlagen notwendig, die bei Bedarf entsprechende Alternativen (z. B. zur Kosteneinsparung) aufzeigen sollen. Die Wirtschaftlichkeit steht dabei stets im Vordergrund und gilt auch für den späteren Gebäudebetrieb. Energetische Aspekte bzw. Anforderungen (u. a. aus GEG), die sich bspw. bei Anlagenerneuerungen oder -änderungen ergeben würden, sind im Detail im Planungsverlauf zu betrachten, zu bewerten und zu berücksichtigen. Darüber hinaus können weitergehende Anforderungen aus energetischen Betrachtungen erforderlich werden (Bsp. Dämmung von Installationsleitungen der KG 400). Für das zu betrachtende Hauptgebäude muss im Rahmen der Grundlagenermittlung ein Schadstoffgutachten sowie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt optional ein Sanierungskonzept erstellt werden. Weiter ist für das Hauptgebäude eine Überarbeitung bzw. Neukonzeption des im Jahre 2016 erstellten Brandschutzkonzepts zu prüfen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus der Projektbeschreibung (Anlage 01).
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
siehe Anlage 10 Bewertungsmatrix
- quality40%
siehe Anlage 10 Bewertungsmatrix
- price30%
Angebot Honorar
Zeitplan
- 7. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 6. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Studio GGP - Gräfe, Groebler & Partner GmbH