Planungsleistungen für technische Gebäudeausrüstung (TGA) für den Neubau des OP-Erweiterungsgebäudes

Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Aachen schreibt die TGA-Planung für den Neubau eines OP-Erweiterungsgebäudes aus. Das Projekt umfasst 12 hochkomplexe Operationssäle, eine zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte sowie ein automatisiertes Lager. Die Vertragslaufzeit ist auf 2880 Tage angesetzt.
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Gegenstand dieses Verfahrens ist das IPA Paket 2: TGA-Planung
Das Universitätsklinikum Aachen plant den Neubau eines Erweiterungsgebäudes für Operationssäle, um die medizinische Infrastruktur zu modernisieren. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Planungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) gesucht, das unter anderem die Planung für 12 hochmoderne OP-Säle, eine Sterilgutaufbereitung und ein automatisiertes Materiallager übernimmt. Die Laufzeit des Auftrags ist mit 2880 Tagen sehr langfristig angelegt, was auf eine intensive Begleitung über die gesamte Bau- und Inbetriebnahmephase hindeutet. Interessierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch entsprechende Erklärungen gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen nachweisen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärungen zur Eignung gemäß Anlage 2
- Nachweis der Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Beschreibung und Nachweis über die Anlage 2 Eigenerklärungen zur Eignung; auf die §§ 123, 124 GWB wird verwiesen. Die Einreichung zusätzlicher Nachweise und Erklärungen durch den Bieter ist zulässig. Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der Auftraggeber die Nachforderung analog § 56 VgV vor.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Universitätsklinikum Aachen AöR (UKA) plant den Neubau Erweiterungsgebäude OP-Säle (EOP). Mit diesem Vorhaben sollen die Voraussetzungen für eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientierte OP-Infrastruktur geschaffen werden. Hierfür sollen in dem Neubau 12 hochkomplexe Operationssäle, eine neue zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) sowie ein automatisiertes Sterilgut- und Materiallager realisiert werden. Die hochkomplexen OP-Säle sind basierend auf modernsten geräteunterstützten Operationsmethoden konzeptioniert. Darunter befinden sich hybride OPs mit Angiographieanlagen, mobiler und stationärer intraoperativer Bildgebung sowie robotische Operationstechniken. Der Neubau ist zwischen dem Hauptgebäude des Klinikums (UBFT/PF) und dem Versorgungsgebäude (VER) einschließlich des Zwischenbauwerks sowie in direkter Nachbarschaft zum derzeit entstehenden Gebäude für Operative Intensivpflege und dem Perinatalzentrum (OIPPNZ) vorgesehen. Die unmittelbare Nähe ermöglicht eine Anbindung an die Bestandsgebäude, welche aus betriebsorganisatorischen Gesichtspunkten essenziell ist. Eine Anbindung ist bislang auf der Etage -2 an das UBFT/PF geplant. Auf dieser Ebene ist die zentrale Operationsabteilung des Bestandsgebäudes des UKA verortet. Durch die Anbindung soll ein durchgängiger "blauer Bereich" geschaffen werden und eine Synchronisierung der derzeitigen Strukturen mit dem Neubau stattfinden. Im Rahmen der Synchronisierung sind Flächen auf der Etage -2 im Bestand baulich anzupassen. Eine weitere Anforderung ist die Schaffung einer Verbindung zwischen dem Neubau und dem OIP-PNZ in Form einer "Brücke" auf Höhe der Etage 1, um einen direkten, postoperativen Patiententransport zwischen den herz-chirurgischen Patienten und der zugehörigen Intensivstation zu ermöglichen. Weiterhin wird die Anforderung gestellt eine direkte Anfahrt an das Gebäude zum Zwecke der Belieferung umzusetzen. Dabei sind insbesondere Anforderungen des Denkmalschutzes, die bauliche Anschlussfähigkeit und das Potenzial einer südlichen Erweiterung zu beachten. Zeithorizont: Beauftragung Allianzpartner / Unterzeichnung Mehrparteienvertrag Oktober 2026 Einreichung HU-Bau Oktober 2027 Baubeginn Umbau Bestand Februar 2028 Baubeginn Erweiterungsgebäude Oktober 2028 Übergabe Nutzer Mitte 2032 Aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe, der daraus resultierenden Störungsanfälligkeit und der Konfliktpotentiale in der Realisierungsphase sowie dem hohen Zeitdruck wurden alternative Projektabwicklungsmodelle vom Universitätsklinikum Aachen untersucht. Die Einzelheiten der ausgeschriebenen Leistungen sind der Anlage 1 "Leistungsverzeichnis" der Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zeitplan
- 6. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung