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Entwicklung von Schadensindikatoren und Schadensfunktionen für Schienen- und Straßeninfrastruktur

Nordrhein-Westfalen
Bonn, Germany·Veröffentlicht 16. Juni 2026
Forschung & EntwicklungBeratungsleistungenÖffentliche VerwaltungVerkehrswesenForschung Und EntwicklungKlimaschutzVerkehrsinfrastrukturOeffentliche VerwaltungGutachterwesen
Auftragswert
€294k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
19. Aug. 2026
16 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Eisenbahn-Bundesamt schreibt ein Forschungsprojekt zur systematischen Bewertung klimabedingter Schäden an Verkehrswegen aus. Ziel ist die Entwicklung von Indikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße sowie deren Anwendung in Fallstudien und einem Anwendungshandbuch. Die Laufzeit des Projekts beträgt 900 Tage.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Grundlage für eine systematische Bewertung klimabedingter Schäden schaffen: die Entwicklung von Schadensindikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße sowie deren fallstudienbasierte Anwendung ermöglichen eine fundierte Analyse von Schadenspotenzialen. Ziel Ziel des Vorhabens ist es, eine verständliche und praxisnahe Grundlage zur Erfassung und Bewertung klimabedingter Schadenspotenziale im Schienen- und Straßenverkehr zu schaffen. Dazu werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen identifiziert, weiterentwickelt und exemplarisch angewendet, um klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur sowie betriebliche Auswirkungen systematisch erfassbar zu machen. Beschreibung Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Hitze, die durch den Klimawandel zunehmend intensiver auftreten, stellen eine wachsende Gefahr für die Schienen- und Straßeninfrastruktur dar und beeinträchtigen den Verkehrsbetrieb erheblich. Diese Veränderungen erfordern eine systematische Erfassung und Bewertung klimabedingter Schäden, um die Resilienz der Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen entwickelt, die sowohl physische Schäden an Infrastrukturelementen als auch die betrieblichen Auswirkungen von klimabedingten Ereignissen abbilden. Diese Indikatoren und Schadensfunktionen werden in ausgewählten Fallstudien für die Verkehrsträger Schiene und Straße exemplarisch angewendet und anwendungsgerecht evaluiert. Die Methodik wird in einem Anwendungshandbuch beschrieben, um klimawirkungsbedingte Schadenspotenziale in der Praxis nachvollziehbar und quantitativ erfassbar zu machen.

VergabeHero-Einschätzung

Das Eisenbahn-Bundesamt sucht einen Forschungspartner, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Schienen- und Straßennetze besser messbar zu machen. Extreme Wetterereignisse wie Hitze oder Starkregen gefährden die Infrastruktur, weshalb neue Methoden entwickelt werden sollen, um diese Schäden und deren Folgen für den Verkehrsbetrieb systematisch zu erfassen. Das Ergebnis soll ein praxisnahes Handbuch sein, das hilft, die Widerstandsfähigkeit der Verkehrswege zu erhöhen. Das Projekt ist auf eine Dauer von etwa zweieinhalb Jahren angelegt und richtet sich an wissenschaftliche Einrichtungen oder spezialisierte Beratungsunternehmen.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123, 124 GWB
  • Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen (für Forschungseinrichtungen)
  • Nachweis der unabhängigen Angebotserstellung bei Mehrfachbeteiligungen
  • Fristgerechte und vollständige Einreichung der Angebotsunterlagen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Anlage 3 der Angebotsunterlagen). Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird die Vergabestelle eine Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG beim Bundeskartellamt und aus dem Gewebezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (Anlage 4 der Angebotsunterlagen) vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen, d.h., zum Beispiel und nicht abschließend, die parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig. Diese führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Angebote, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben. Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht und vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001siehe oben (Punkt 2)

siehe oben (Punkt 2)

CPV 73300000Frist 19. Aug. 2026900 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Qualität: 70 %

  • price

    Preis: 30%

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 16. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 19. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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