Entwicklung und Evaluation von Prüfkriterien für die Cybersicherheit autonomer Fahrzeuge (L4)

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schreibt die Entwicklung eines Prüfkatalogs zur Bewertung der Cybersicherheit von autonomen Fahrzeugen der Stufe L4 aus. Ziel ist die Erstellung von Methoden und Werkzeugen, die eine praktische Evaluation komplexer KI-Systeme ermöglichen und als Referenz für Typgenehmigungsverfahren dienen. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von etwa 3 Jahren angelegt.
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Das Ziel in diesem Projekt ist die Entwicklung und Validierung eines praxistauglichen Prüfkataloges/Prüfleitfaden zur Evaluation der Cyber-Sicherheit von komplexen autonomen Fahrzeugen der Stufe L4 nach SAE J3016. Dabei wird der Fokus auf den neuartigen Eigenschaften der komplexen Systeme und ihrer neuartigen Technologien liegen. Darunter sind Systeme wie KI-Systeme zum Beispiel zu Perzeption, Planung oder Sensorfusion zu verstehen oder auch End-to-End Systeme. Es soll sich ebenfalls das Zusammenspiel zwischen nicht KI-Systemen und KI-Systemen angeschaut werden. Am Ende des Projektes, erhält man einen Prüfleitfaden bzw. Prüfkatalog, der beschreibt, wie man komplexe Systeme in autonomen Fahrzeugen prüfen kann. Außerdem werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, die eine Prüfung möglich machen. Durch einen iterativen Ansatz sollen Erfahrungen, die man mit dem Prüfkatalog erhält, in eine neue Iteration des Prüfkataloges miteinfließen. Zudem soll durch eine praktische Evaluation, sowie ein Lessons Learned Part gesichert werden, dass der Prüfkatalog für die Typgenehmigung genutzt werden, bzw. die Typgenehmigung unterstützen kann, sowie allgemein eine Referenz darstellt. Das positive Feedback der relevanten Stakeholder (andere Behörden, insbesondere BMV, KBA und BASt, Autoindustrie und technische Dienste) sollen dabei sicherstellen, dass die entwickelten Methoden und Konzepte (Prüfkatalog, Prüfwerkzeuge und Prüfprozess) sich in der Praxis bewähren und man Prüfungen damit durchführen kann.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sucht einen Partner für die Entwicklung eines Prüfverfahrens für die Cybersicherheit von selbstfahrenden Autos der Stufe 4. Dabei geht es darum, wie man komplexe Systeme wie Künstliche Intelligenz (KI) in Fahrzeugen – etwa für die Routenplanung oder die Sensorik – sicher auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe prüfen kann. Am Ende soll ein praxistauglicher Leitfaden stehen, der Behörden und der Autoindustrie hilft, die Sicherheit dieser Fahrzeuge offiziell zu bewerten und zuzulassen. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von rund 1.110 Tagen und erfordert eine enge Abstimmung mit verschiedenen Fachbehörden und der Industrie.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
- Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe gem. §§123 und 124 GWB Die Nachforderung von Unterlagen ist gem. §56 VgV zulässig.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Ziel in diesem Projekt ist die Entwicklung und Validierung eines praxistauglichen Prüfkataloges/Prüfleitfaden zur Evaluation der Cyber-Sicherheit von komplexen autonomen Fahrzeugen der Stufe L4 nach SAE J3016. Dabei wird der Fokus auf den neuartigen Eigenschaften der komplexen Systeme und ihrer neuartigen Technologien liegen. Darunter sind Systeme wie KI-Systeme zum Beispiel zu Perzeption, Planung oder Sensorfusion zu verstehen oder auch End-to-End Systeme. Es soll sich ebenfalls das Zusammenspiel zwischen nicht KI-Systemen und KI-Systemen angeschaut werden. Am Ende des Projektes, erhält man einen Prüfleitfaden bzw. Prüfkatalog, der beschreibt, wie man komplexe Systeme in autonomen Fahrzeugen prüfen kann. Außerdem werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, die eine Prüfung möglich machen. Durch einen iterativen Ansatz sollen Erfahrungen, die man mit dem Prüfkatalog erhält, in eine neue Iteration des Prüfkataloges miteinfließen. Zudem soll durch eine praktische Evaluation, sowie ein Lessons Learned Part gesichert werden, dass der Prüfkatalog für die Typgenehmigung genutzt werden, bzw. die Typgenehmigung unterstützen kann, sowie allgemein eine Referenz darstellt. Das positive Feedback der relevanten Stakeholder (andere Behörden, insbesondere BMV, KBA und BASt, Autoindustrie und technische Dienste) sollen dabei sicherstellen, dass die entwickelten Methoden und Konzepte (Prüfkatalog, Prüfwerkzeuge und Prüfprozess) sich in der Praxis bewähren und man Prüfungen damit durchführen kann.
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung