Entwicklung und Bereitstellung eines digitalen Mediaguides für Ausstellungsbesucher

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Forst (Lausitz) schreibt die Entwicklung eines digitalen Mediaguides zur Unterstützung von Ausstellungsbesuchern aus. Der Auftrag umfasst die Bereitstellung digitaler Inhalte und Vermittlungsangebote zur Orientierung und Wissensvermittlung. Die Vergabe erfolgt als ein Los mit einem Fokus auf Preis und konzeptionelle Qualität.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Mediaguide ergänzt die Ausstellung um digitale Inhalte und zusätzliche Vermittlungsangebote. Er begleitet Besucher*innen auf ihrem Rundgang, bietet Orientierung und eröffnet vertiefende Einblicke in ausgewählte Themen, Objekte und Geschichten.
Die Stadt Forst (Lausitz) sucht einen Dienstleister für die Erstellung eines digitalen Mediaguides, der Besucher durch eine Ausstellung führt und ihnen vertiefende Informationen zu den Exponaten bietet. Das System soll als digitaler Begleiter dienen, der Orientierung schafft und Geschichten zu den Objekten erzählt. Der Auftrag beinhaltet sowohl die technische Umsetzung als auch die inhaltliche Aufbereitung der digitalen Vermittlungsangebote. Bei der Auswahl des Anbieters spielen neben dem Preis auch die fachliche Qualifikation des Projektleiters sowie die Qualität des eingereichten Konzepts eine entscheidende Rolle.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Bescheinigung in Steuersachen
- Unbedenklichkeitsbescheinigung Krankenkasse
- Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft
- Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug
- Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
- Bescheinigung in Steuersachen vom zuständigen FA - Unbedenklichkeitsbescheinigung Krankenkasse - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft - Gewerbeanmeldung / Handelsregisterauszug - Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung
Aufteilung in Lose
1 Lotsiehe Leistungsverzeichnis
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- cost60%
Das Angebot mit dem niedrigsten Preis unter den gültigen Angeboten erhält die maximale Punktzahl. Die Punkte der übrigen Angebote werden proportional ermittelt, basierend auf dem Verhältnis ihres Preises zum niedrigsten Angebot. Formel: Punkte = MaxPunkte × (Bestpreis / Angebotspreis) Erscheint ein Angebot im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig, erfolgt eine Prüfung gemäß § 60 VgV. Der Auftraggeber fordert den Bieter zur Erläuterung der wesentlichen Positionen der Preisbildung auf. Sofern die Erläuterungen die niedrige Preisgestaltung nicht nachvollziehbar begründen können, kann das Angebot ausgeschlossen werden.
- quality10%
Der Bieter muss nebenstehend einen Projektleiter benennen. Diese Person müssen verbindlich zugesagt werden und kann später nur mit Zustimmung des Auftraggebers ersetzt werden. Gewichtung 10 2.1 Projekteitung Eintragung Bieter erreichte Punkte max. Punkte 40 2.1.a Berufserfahrung im Bereich Medienproduktion (insbesondere Medienguide & Augmented-Reality Projekte) 15 0 bis <3 Jahre 6 3 bis <5 Jahre 8 5 bis <10 Jahre 12 10+ Jahre 15 2.1.b Erfahrung mit Projekten bei denen Augmented Reality genutzt wird 15 Ja, hat Projekte mit Augmented Reality betreut 15 Nein, Keine Erfahrung mit Augmented Reality in Projekten 0 2.1.c Erfahrung mit Medienguide 5 Ja, Projekt interaktiven Medienguide betreut 5 Nein, keine Erfahrung mit interaktiven Medienguide 0 2.1.d Nachweis über berufliche Qualifikation 5 Vollständige Nachweise (Zeugnisse, Ausbildungs-/Studienabschlüsse, Zertifikate) 5 Unvollständige oder fehlende Nachweise 0
- quality30%
Bewertungskriterium: Die Fragen dienen der Auftraggebern als Nachweis darüber, wie der Bieter mit gewissen Zielstellung umgeht und diese gewährleistet. Bitte beantworten Sie die Fragen als formlose Erläuterung mit max. 400 Wörter. Bewertung erfolgt folgendermaßen: Wertung Bieter = (Punkte Bieter / maximale Punktanzahl) x 30 Es wird auf eine Nachkommastelle gerundet. 3.1 Wie stellt Ihr Konzept sicher, dass die definierten Vermittlungsziele erreicht werden und einen nachhaltigen Mehrwert für die Besucher*innen schafft? 10 Bitte erläutern Sie insbesondere, wie die didaktische Vermittlung die Informationsvermittlung unterstützt, unterschiedliche Zielgruppen anspricht und zu einer positiven Besuchserfahrung beiträgt. Das Konzept beantwortet die Fragestellung vollständig und schlüssig. Die Vermittlungsziele werden überzeugend erreicht und ein erkennbarer Mehrwert für die Besucher*innen geschaffen. 10 Die Fragestellung wird überwiegend beantwortet. Das Konzept ist grundsätzlich geeignet, weist jedoch kleinere Schwächen oder Unschärfen auf. 5 Die Fragestellung wird nur teilweise beantwortet. Wesentliche Aspekte fehlen oder sind nicht ausreichend nachvollziehbar dargestellt. 0 3.2 Wie gewährleisten Sie eine intuitive Bedienbarkeit sowie einen logisch nachvollziehbaren Aufbau der Anwendung und ihrer Interaktionen? 10 Bitte beschreiben Sie, wie Nutzer*innen ohne Vorkenntnisse sicher durch die Anwendung geführt werden und welche Maßnahmen Sie zur Sicherstellung einer hohen Usability vorsehen. Das Konzept beantwortet die Fragestellung vollständig und schlüssig. Die Bedienbarkeit ist intuitiv und die Anwendung logisch und nachvollziehbar aufgebaut. 10 Die Fragestellung wird überwiegend beantwortet. Das Konzept ist grundsätzlich geeignet, weist jedoch kleinere Schwächen oder Unschärfen auf. 5 Die Fragestellung wird nur teilweise beantwortet. Wesentliche Aspekte fehlen oder sind nicht ausreichend nachvollziehbar dargestellt. 0 3.3 Wie ist die technische und systemische Architektur Ihres Konzepts aufgebaut, um einen wirtschaftlichen Betrieb, eine einfache Pflege sowie zukünftige Erweiterungen des Mediaguides durch den Auftraggeber zu ermöglichen? 10 Bitte erläutern Sie insbesondere die Systemlogik, die Möglichkeiten zur eigenständigen Erweiterung von Inhalten und Stationen sowie die Eignung der technischen Lösung für einen langfristigen und wirtschaftlichen Betrieb. Das Konzept beantwortet die Fragestellung vollständig und schlüssig. Die Systemarchitektur ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb sowie eine einfache Pflege und Erweiterung durch den Auftraggeber. 10 Die Fragestellung wird überwiegend beantwortet. Das Konzept ist grundsätzlich geeignet, weist jedoch kleinere Schwächen oder Unschärfen auf. 5 Die Fragestellung wird nur teilweise beantwortet. Wesentliche Aspekte fehlen oder sind nicht ausreichend nachvollziehbar dargestellt. 0 3.4 Wie stellen Sie durch Ihr Wartungs- und Servicekonzept die langfristige Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit der eingesetzten Medien-Hardware sicher? 10 Bitte erläutern Sie insbesondere die vorgesehenen Wartungsmaßnahmen, den Umgang mit Verschleißteilen, Reparaturen und Hardwareaustausch sowie Maßnahmen zur Sicherstellung eines dauerhaft zuverlässigen Betriebs. Das Konzept beantwortet die Fragestellung vollständig und schlüssig. Die Wartungs- und Serviceleistungen gewährleisten die langfristige Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit der eingesetzten Medien-Hardware. 10 Die Fragestellung wird überwiegend beantwortet. Das Konzept ist grundsätzlich geeignet, weist jedoch kleinere Schwächen oder Unschärfen auf. 5 Die Fragestellung wird nur teilweise beantwortet. Wesentliche Aspekte fehlen oder sind nicht ausreichend nachvollziehbar dargestellt. 0
Zeitplan
- 13. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung