Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
Auftragswert
€190k
Zuschlag am
4. Aug. 2026
Entwicklung einer Datenverwertungsstrategie für Baudaten

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sucht einen Auftragnehmer für ein Forschungsvorhaben zur effizienten Nutzung bestehender Baudaten. Ziel ist die Katalogisierung öffentlicher Datenquellen und die Entwicklung einer Systematik zur automatisierten Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzestexten. Es wird keine neue Datenbank erstellt, sondern der Fokus liegt auf der Verknüpfung bestehender Systeme über Schnittstellen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, bereits bestehende öffentlich-rechtliche Datenbestände zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sinnvoll zu nutzen, geforderte Ergänzungen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren und zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei geht es nicht um die Erstellung einer neuen, weiteren Datenbank. Stattdesseen sollen Informationen aus bestehenden Datenbanken bedarfsgerecht (über gängige Schnittstellen, i.d.R. sog. APIs) zusammengeführt und somit perspektivisch damit erhebliche Ressourcen eingespart werden. Der erste Teil des Projektes analysiert vorhandene öffentliche Baudatenquellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dazu wird zunächst definiert, welche Daten als „Baudaten“ gelten (z. B. Geodaten, Baukennzahlen, Materialdaten, Baubestimmungen). Anschließend werden verfügbare Datensätze systematisch erfasst und nach Format, Struktur, Zugänglichkeit und maschineller Verwertbarkeit (z. B. APIs, XML, CSV, PDF) katalogisiert. Das Ergebnis ist ein digital nutzbarer Datenkatalog. Der zweite Teil des Vorhabens entwickelt eine strukturierte Systematik zur Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzes- und Verordnungstexten. Ziel ist es, neue regulatorische Anforderungen automatisiert analysieren und mit bestehenden Datenquellen verknüpfen zu können. Es wird dabei keine neue Datenbank geschaffen, sondern auf offene Schnittstellen bestehender Systeme gesetzt.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) möchte bestehende Baudaten besser nutzbar machen, um bürokratische Anforderungen zu reduzieren. Anstatt neue Datenbanken aufzubauen, soll ein Konzept entwickelt werden, das vorhandene Informationen aus verschiedenen Quellen – etwa Geodaten oder Materialdaten – über digitale Schnittstellen (APIs) zusammenführt. Zudem soll eine Methode erarbeitet werden, um neue gesetzliche Vorgaben automatisch mit diesen Daten abzugleichen. Das Projekt richtet sich an Experten für Datenmanagement und Digitalisierung im öffentlichen Sektor.
Aufteilung in Lose
1 LotZiel dieses Forschungsvorhabens ist es, bereits bestehende öffentlich-rechtliche Datenbestände zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sinnvoll zu nutzen, geforderte Ergänzungen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren und zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei geht es nicht um die Erstellung einer neuen, weiteren Datenbank. Stattdesseen sollen Informationen aus bestehenden Datenbanken bedarfsgerecht (über gängige Schnittstellen, i.d.R. sog. APIs) zusammengeführt und somit perspektivisch damit erhebliche Ressourcen eingespart werden. Der erste Teil des Projektes analysiert vorhandene öffentliche Baudatenquellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dazu wird zunächst definiert, welche Daten als „Baudaten“ gelten (z. B. Geodaten, Baukennzahlen, Materialdaten, Baubestimmungen). Anschließend werden verfügbare Datensätze systematisch erfasst und nach Format, Struktur, Zugänglichkeit und maschineller Verwertbarkeit (z. B. APIs, XML, CSV, PDF) katalogisiert. Das Ergebnis ist ein digital nutzbarer Datenkatalog. Der zweite Teil des Vorhabens entwickelt eine strukturierte Systematik zur Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzes- und Verordnungstexten. Ziel ist es, neue regulatorische Anforderungen automatisiert analysieren und mit bestehenden Datenquellen verknüpfen zu können. Es wird dabei keine neue Datenbank geschaffen, sondern auf offene Schnittstellen bestehender Systeme gesetzt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Qualitätskriterien siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen
- price20%
Preis siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 5. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen · €190k