Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen

Auftragswert

€190k

Zuschlag am

4. Aug. 2026

TED·542039-2026

Entwicklung einer Datenverwertungsstrategie für Baudaten

Nordrhein-Westfalen
Bonn, Germany·Veröffentlicht 5. Aug. 2026
IT-DienstleistungenForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungBauwesenDatenmanagementDigitalisierungOeffentliche VerwaltungForschung Und EntwicklungBauwesenApi Integration
Auftragswert
€193k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sucht einen Auftragnehmer für ein Forschungsvorhaben zur effizienten Nutzung bestehender Baudaten. Ziel ist die Katalogisierung öffentlicher Datenquellen und die Entwicklung einer Systematik zur automatisierten Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzestexten. Es wird keine neue Datenbank erstellt, sondern der Fokus liegt auf der Verknüpfung bestehender Systeme über Schnittstellen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, bereits bestehende öffentlich-rechtliche Datenbestände zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sinnvoll zu nutzen, geforderte Ergänzungen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren und zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei geht es nicht um die Erstellung einer neuen, weiteren Datenbank. Stattdesseen sollen Informationen aus bestehenden Datenbanken bedarfsgerecht (über gängige Schnittstellen, i.d.R. sog. APIs) zusammengeführt und somit perspektivisch damit erhebliche Ressourcen eingespart werden. Der erste Teil des Projektes analysiert vorhandene öffentliche Baudatenquellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dazu wird zunächst definiert, welche Daten als „Baudaten“ gelten (z. B. Geodaten, Baukennzahlen, Materialdaten, Baubestimmungen). Anschließend werden verfügbare Datensätze systematisch erfasst und nach Format, Struktur, Zugänglichkeit und maschineller Verwertbarkeit (z. B. APIs, XML, CSV, PDF) katalogisiert. Das Ergebnis ist ein digital nutzbarer Datenkatalog. Der zweite Teil des Vorhabens entwickelt eine strukturierte Systematik zur Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzes- und Verordnungstexten. Ziel ist es, neue regulatorische Anforderungen automatisiert analysieren und mit bestehenden Datenquellen verknüpfen zu können. Es wird dabei keine neue Datenbank geschaffen, sondern auf offene Schnittstellen bestehender Systeme gesetzt.

VergabeHero-Einschätzung

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) möchte bestehende Baudaten besser nutzbar machen, um bürokratische Anforderungen zu reduzieren. Anstatt neue Datenbanken aufzubauen, soll ein Konzept entwickelt werden, das vorhandene Informationen aus verschiedenen Quellen – etwa Geodaten oder Materialdaten – über digitale Schnittstellen (APIs) zusammenführt. Zudem soll eine Methode erarbeitet werden, um neue gesetzliche Vorgaben automatisch mit diesen Daten abzugleichen. Das Projekt richtet sich an Experten für Datenmanagement und Digitalisierung im öffentlichen Sektor.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Zukunft Bau - Datenverwertungsstrategie zur Erfüllung baupolitischer Ziele
€193k

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, bereits bestehende öffentlich-rechtliche Datenbestände zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sinnvoll zu nutzen, geforderte Ergänzungen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren und zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei geht es nicht um die Erstellung einer neuen, weiteren Datenbank. Stattdesseen sollen Informationen aus bestehenden Datenbanken bedarfsgerecht (über gängige Schnittstellen, i.d.R. sog. APIs) zusammengeführt und somit perspektivisch damit erhebliche Ressourcen eingespart werden. Der erste Teil des Projektes analysiert vorhandene öffentliche Baudatenquellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dazu wird zunächst definiert, welche Daten als „Baudaten“ gelten (z. B. Geodaten, Baukennzahlen, Materialdaten, Baubestimmungen). Anschließend werden verfügbare Datensätze systematisch erfasst und nach Format, Struktur, Zugänglichkeit und maschineller Verwertbarkeit (z. B. APIs, XML, CSV, PDF) katalogisiert. Das Ergebnis ist ein digital nutzbarer Datenkatalog. Der zweite Teil des Vorhabens entwickelt eine strukturierte Systematik zur Extraktion technischer Informationspflichten aus Gesetzes- und Verordnungstexten. Ziel ist es, neue regulatorische Anforderungen automatisiert analysieren und mit bestehenden Datenquellen verknüpfen zu können. Es wird dabei keine neue Datenbank geschaffen, sondern auf offene Schnittstellen bestehender Systeme gesetzt.

CPV 73000000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Qualitätskriterien siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen

    80%
  • price

    Preis siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 5. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 4. Aug. 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen · €190k

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