Entwicklung digitaler und analoger Beteiligungstools für Jugendliche in der Hilfeplanung
Was wird ausgeschrieben
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales vergibt die Entwicklung eines digitalen und analogen Beteiligungstools, das Jugendlichen ermöglicht, ihre Wünsche und Anliegen vor Hilfeplangesprächen strukturiert zu äußern. Zusätzlich sollen Fachkräfte in der Anwendung geschult werden. Das Projekt zielt auf eine nachhaltigere Gestaltung der Hilfeprozesse durch verbindliche Beteiligungsprozesse.
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Im Rahmen eines Projektes soll Partizipation von Jugendlichen in Hilfeplangesprächen thematisiert und gefördert werden. Zielstellung ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten zu stärken und damit der Handlungsempfehlung der Studie "Hilfeplangespräche angemessen und adressatengerecht gestalten" gerecht zu werden. Konkret sollen ein digitales und analoges Beteiligungstool entwickelt werden, das es Jugendlichen ermöglicht, ihre Wünsche und Anliegen vor dem Hilfeplangespräch strukturiert zu äußern. Die geäußerten Wünsche und Anliegen sollen systematisch in die Hilfeplanung einfließen, sodass Jugendliche nachvollziehen können, wie ihre Perspektiven berücksichtigt wurden. Darüber hinaus sollen Fachkräfte in der Anwendung des Beteiligungstools geschult werden, um eine adressatengerechte Durchführung der Hilfeplangespräche zu gewährleisten. Ziel ist es zudem, durch verbindliche Beteiligungsprozesse Hilfeprozesse nachhaltiger zu gestalten, Rückfälle zu vermeiden und langfristig Kosten zu reduzieren. Beteiligung wird dabei nicht als Zusatz, sondern als Mehrwert betrachtet, der zu besseren Ergebnissen und stabileren Hilfen führt. Mit diesem Projekt soll ein Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen und partizipativen Hilfeplanung geleistet werden, die den Bedürfnissen und Rechten der Jugendlichen gerecht wird.
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales in Dresden beauftragt die Entwicklung von Beteiligungstools für Jugendliche in der Hilfeplanung des Jugendamtes. Konkret sollen ein digitales und ein analoges Tool entstehen, die es Jugendlichen ermöglichen, ihre Wünsche vor Hilfeplangesprächen zu äußern und nachzuvollziehen, wie ihre Perspektiven berücksichtigt wurden. Daneben sind Schulungen für Fachkräfte vorgesehen, um die Werkzeuge adressatengerecht einzusetzen. Das Projekt folgt einer Studie zur Verbesserung der Hilfeplangespräche und soll langfristig Hilfeprozesse nachhaltiger gestalten und Kosten reduzieren.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung in der Entwicklung von Beteiligungs- oder Kommunikationstools
- Kenntnisse im Bereich Kinder- und Jugendhilfe
- Fähigkeit zur Entwicklung analoger und digitaler Werkzeuge
- Erfahrung mit Schulungen von Fachkräften im sozialen Bereich
- Verständnis für partizipative Prozesse in der Hilfeplanung
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen eines Projektes soll die Partizipation von Jugendlichen in Hilfeplangesprächen thematisiert und gefördert werden. Zielstellung ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten zu stärken und damit der Handlungsempfehlung der Studie "Hilfeplangespräche angemessen und adressatengerecht gestalten" gerecht zu werden. Konkret sollen ein digitales und analoges Beteiligungstool entwickelt werden, das es Jugendlichen ermöglicht, ihre Wünsche und Anliegen vor dem Hilfeplangespräch strukturiert zu äußern. Darüber hinaus sollen Fachkräfte in der Anwendung des Beteiligungstools geschult werden, um eine adressatengerechte Durchführung der Hilfeplangespräche zu gewährleisten.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality40%
Inhaltliche Umsetzung der Leistung
- quality20%
Organisation/zeitl. und techn. Umsetzung
- quality10%
Evaluation und Wirksamkeit
- price30%
Gesamtangebotspreis
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert