Entwicklungs- und Erschließungskonzept für ehemaliges Sietas-Werft-Gelände
Was wird ausgeschrieben
Die Freie und Hansestadt Hamburg beauftragt eine Machbarkeitsuntersuchung für ein ca. 15 ha großes Areal der ehemaligen Sietas Werft in Hamburg-Neuenfelde. Das Entwicklungs- und Erschließungskonzept (EEK) soll planungs-, verkehrs-, wasser-, umwelt- und bautechnische sowie genehmigungsrechtliche Rahmenbedingungen untersuchen und konzeptionelle Lösungsansätze mit Kosten- und Terminrahmen vorlegen. Die Vertragslaufzeit beträgt 210 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ziel ist, eine fachübergreifende Machbarkeitsuntersuchung der planungs-, verkehrs-, wasser-, umwelt- und bautechnischen sowie genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen durchzuführen und die Ergebnisse in einem gesamtheitlichen Entwicklungs- und Erschließungskonzepts (EEK) einschließlich Ableitung tragfähiger konzeptioneller Lösungsansätze sowie Aufstellen zugehöriger Kosten- und Terminrahmen als Grundlage für weitere Planungs- und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zusammenzuführen.
Die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde lässt ein Entwicklungs- und Erschließungskonzept für das ehemalige Sietas-Werftgelände in Hamburg-Neuenfelde erstellen. Das etwa 15 Hektar große ehemalige Werftgelände soll fachübergreifend auf seine planungs-, verkehrs-, wasser-, umwelt- und bautechnischen Rahmenbedingungen sowie Genehmigungsfähigkeit geprüft werden. Das Ergebnis soll ein gesamtheitliches Konzept mit tragfähigen Lösungsansätzen sowie Kosten- und Terminplänen sein, das als Grundlage für weitere Planungs- und Entscheidungsprozesse dient. Die Leistung umfasst Koordinierungs-, Steuerungs-, Gutachter- und Planungsleistungen und ist auf 210 Tage Vertragslaufzeit angelegt. Bewerber müssen die Eignungsvoraussetzungen gemäß § 124 GWB erfüllen.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eignung gemäß § 124 GWB
- Fachübergreifende Planungskompetenz
- Erfahrung mit Machbarkeitsstudien
- Genehmigungsrechtliche Expertise
- Koordinierung von Gutachter- und Planungsleistungen
- Referenzen im Bereich Stadtentwicklung
- Objektplanungs- und Ingenieurleistungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gem. § 124 GWB Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand dieses Vertrages ist die Durchführung einer Machbarkeitsuntersuchung einschließlich der Erstellung und Übergabe eines gesamtheitlichen Entwicklungs- und Erschlie-ßungskonzepts (EEK) samt aller dafür erforderlichen Koordinierungs-, Steuerungs-, Gutachter- und Planungsleistungen (Objektplanungs- und Ingenieurleistungen) für die folgenden Maßnahmen des ca. 15 ha große Geländes der ehemaligen Sietas Werft in Hamburg- Neuenfelde inklusive der dazugehörigen besonderen und zusätzlichen Leistungen nach Maßgabe des Vertrages.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price45%
Beim Kriterium "Angebotspreis" bewertet der Auftraggeber das Honorar gemäß dem Formblatt Honorar. Für die Zuschlagsentscheidung ausschlaggebend ist der Angebotspreis des endgültigen Angebotes, zu dem nach dem Verhandlungsgespräch separat aufgefordert wird.
- quality30%
Für dieses Kriterium werden die Bieter aufgefordert, ein solches Konzept zu entwickeln, mit dem Erstangebot vorzulegen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen. Die Bieter haben die Möglichkeit, das Leistungskonzept auf Grundlage der Erkenntnis des Verhandlungsgesprächs anzupassen. Das ggf. angepasste Konzept ist mit dem verbindlichen Angebot eizureichen. II.1 Darstellung Projektaufgabe und Beschreibung der Abarbeitung mit Darstellung erster Lösungsansätze II.2 Darstellung Termin- und Kostenmanagement (Ablaufplan für Planung und Ausfüh- rung)
- quality25%
Für dieses Kriterium werden die Bieter aufgefordert, ein solches Konzept zu entwickeln, mit dem Erstangebot vorzulegen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen. Die Bieter haben die Möglichkeit, das Personalkonzept auf Grundlage der Erkenntnis des Verhandlungsgesprächs anzupassen. Das ggf. angepasste Konzept ist mit dem verbindlichen Angebot einzureichen. In dem Verhandlungsgespräch sollen die einzelnen Personen (Leitungsebene), ihre Qualifikation und Erfahrungen vorgestellt und in dem Konzept diese Angaben in Form von Lebensläufen und Angaben zu Referenzprojekten dargestellt werden. III.1 Erfahrung und Qualifikation Projektleiter/-in Der/Die eingesetzte Projektleiter/-in soll Bauingenieur sein oder eine vergleichbare Berufsqualifikation aufweisen. Er/Sie hat seine/ihre Berufserfahrung in leitender Funktion anzugeben. Es ist über persönliche Referenzprojekte anzugeben, welche Erfahrungen der/die Projektleiter/-in mit der Leitung vergleichbarer Projekte zu der vorliegend ausgeschriebenen Planungsaufgabe hat. Maßstab dabei ist die Planung von Arealentwicklungen. III.2 Organigramm und Qualifikation des Projektteams Der Auftraggeber erwartet, dass ein Organigramm mit Angabe der Qualifikation der einzelnen Projektmitarbeiter vorgelegt und erläutert wird, aus dem sich die Organisation der Projektbearbeitung erkennen lässt. III.3 Personaleinsatzplan Der Auftraggeber erwartet, dass ein Personaleinsatzplan (Personalressourcenplanung) vorgestellt und erläutert wird. In diesem soll die personelle Besetzung der Projektbearbeitung (inklusive der Projektleitung) über alle Leistungsphasen und Auftragsstufen dargestellt werden.
Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung