Entwässerungs- und Kanalarbeiten für Kinderhaus-Neubau in Rosenheim
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Rosenheim vergibt die Entwässerungs- und Kanalarbeiten für den Neubau eines Kinderhauses. Die Leistungen umfassen die Installation eines Fettabscheiders mit Hebeanlage für die Küche, die Entwässerung des Erdgeschosses über Hebeanlage (Rückstauschutz) sowie die freie Gefällentwässerung des Obergeschosses. Der Anschluss an den ca. 80 m entfernten Kanal sowie die Erstellung von zwei Rigolen mit Vorreinigungsanlagen und Betonschächten für die Regenwasser-versickerung sind ebenfalls enthalten. Die Angebotsfrist endet am 09.06.2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Entwässerung des Neubaus eines Kinderhauses in Rosenheim, welches über eine Küche zur Aufbereitung / Zubereitung von Speisen verfügt. Die Küche wird über einen Fettabscheider und eine Hebeanlage entwässert. Die Entwässerungsgegenstände im EG werden zum Schutz vor Rückstau ebenfalls über die Hebeanlage entwässert. Das OG wird im freien Gefälle entwässert. Die Leitungen von EG/Küche und OG werden im südlichen Außenbereich des Gebäudes wieder zusammengeführt und an den ca. 80 m entfernten, westlich gelegenen Kanal angeschlossen. Für das Regenwasser werden die Dach- und Hofflächen in zwei getrennte Rigolen mit Vorreinigungsanlagen eingeleitet. Die beiden Rigolen befinden sich im Bereich der Zufahrt bzw. Parkflächen. Da der Boden laut Bodengutachten erst ab einer Tiefe von ca. 4 m versickerungsfähig ist, werden unterhalb der Rigolen mehrere Betonschächte erstellt, die mit Kies gefüllt werden und somit als Verbindung zwischen den Rigolen und der versickerungsfähigen Schicht dienen.
Die Stadt Rosenheim lässt die Entwässerungsanlagen für einen neuen Kindergarten mit integrierter Küche bauen. Die Küche braucht einen Fettabscheider und eine Hebeanlage, damit das Fett nicht in die Kanalisation gelangt und das Schmutzwasser auch bei Rückstau sicher abfließt. Das Regenwasser von Dach und Hofflächen wird in zwei unterirdischen Versickerungsrigolen gereinigt und versickert – dafür mussten wegen des ungünstigen Bodens erst ab 4 m Tiefe Betonschächte mit Kies geplant werden. Die Leitungen werden über etwa 80 Meter bis zum nächsten Kanalanschluss im Westen verlegt. Bieter müssen Eignungsnachweise gemäß VOB/A vorlegen und dürfen nicht gleichzeitig in mehreren Bietergemeinschaften aktiv sein.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignungsnachweis gemäß VOB/A
- Keine Ausschlussgründe nach §§ 123-126 GWB
- Keine Verstöße gegen Schwarzarbeitsbekämpfungs-, Aufenthalts-, Arbeitnehmerentsendegesetz oder Mindestlohngesetz
- Nachweis der Bietereignung bei Bietergemeinschaften
- Keine Mehrfachbeteiligung als Bieter und Nachunternehmer
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 € belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen werden gemäß § 16a EU VOB/A nachgefordert. Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften oder sowohl als Bieter und als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters ist unzulässig, wenn der Bieter nicht spätestens mit dem Angebot nachweisen kann, dass er keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters/Bietergemeinschaft erhält.
Aufteilung in Lose
1 LotEntwässerung des Neubaus eines Kinderhauses in Rosenheim, welches über eine Küche zur Aufbereitung / Zubereitung von Speisen verfügt. Die Küche wird über einen Fettabscheider und eine Hebeanlage entwässert. Die Entwässerungsgegenstände im EG werden zum Schutz vor Rückstau ebenfalls über die Hebeanlage entwässert. Das OG wird im freien Gefälle entwässert. Die Leitungen von EG/Küche und OG werden im südlichen Außenbereich des Gebäudes wieder zusammengeführt und an den ca. 80 m entfernten, westlich gelegenen Kanal angeschlossen. Für das Regenwasser werden die Dach- und Hofflächen in zwei getrennte Rigolen mit Vorreinigungsanlagen eingeleitet. Die beiden Rigolen befinden sich im Bereich der Zufahrt bzw. Parkflächen. Da der Boden laut Bodengutachten erst ab einer Tiefe von ca. 4 m versickerungsfähig ist, werden unterhalb der Rigolen mehrere Betonschächte erstellt, die mit Kies gefüllt werden und somit als Verbindung zwischen den Rigolen und der versickerungsfähigen Schicht dienen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Der Preis ist das alleinige Zuschlagskriterium
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung