Entkernung und Schadstoffsanierung am Münchner Hauptbahnhof (Baufeld Nord)
Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG vergibt Bauleistungen für die Schad- und Störstoffsanierung sowie Entkernung im Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofs an der Arnulfstraße. Das Baufeld umfasst den Starnberger Flügelbahnhof (ca. 4.000 m², denkmalgeschützt seit 2010, Baujahr 1949/50) sowie den nördlichen Randbau (6-geschossig, ca. 1.200 m²). Nach Abschluss der Entkernungsarbeiten folgt ein separat ausgeschriebener Großgeräteabbruch. Die Gesamtfläche beträgt rund 5.200 m².
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Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen der Schad- und Störstoffsanierung und Entkernung in dem freizumachenden Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofes an der Arnulfstraße. Auf die vorbeschriebenen Arbeiten folgt der separat ausgeschriebene Großgeräteabbruch. Parallel zu den Arbeiten laufen separat ausgeschriebene Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss dieses Baufeldes. Das Baufeld Nord besteht im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudeteilen. Starnberger Flügelbahnhof: Das Gebäude, Baujahr 1949/50, unter Denkmalschutz seit 2010, umfasst eine Fläche von ca. 4.000 m². Es wird nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich Einzelhandel und Gastronomie, ein Kindermuseum hat sich über alle Etagen erstreckt. Das Untergeschoss diente als Lager- und Technikbereich. Teile wurden in den 1960er Jahren umgebaut und mit einem neuen Bau verbunden. Das Bauwerk ist durch Stahltragwerke gekennzeichnet. Im Süden schließt der nördliche Randbau an das Gebäude an. nördlicher Randbau: Das 6-geschossige Gebäude umfasst 1.200 m². Die Entkernung betrifft u. a. den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle von 1960. Das Bauwerk ist aus Stahlbeton und Mauerwerk gebaut, mit verschieden gestalteten Decken. Der nördliche Randbau besteht aus einem Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und diversen Dämmmaterialien. Innen befanden sich Lager- und Technikräume im UG, sowie Büro- und Personalräume und eine Kantine in den Obergeschossen.
Die Deutsche Bahn vergibt am Münchner Hauptbahnhof die Entkernung und Schadstoffsanierung zweier Gebäude im Baufeld Nord. Betroffen sind der denkmalgeschützte Starnberger Flügelbahnhof aus dem Jahr 1949/50 mit etwa 4.000 Quadratmetern und der nördliche Randbau mit 1.200 Quadratmetern Fläche. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle sowie die Sanierung von Schad- und Störstoffen. Parallel dazu laufen Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss; der anschließende Großgeräteabbruch wird separat ausgeschrieben. Aufgrund des Denkmalschutzes und der Lage an einem stark frequentierten Bahnhof ist mit erhöhten Anforderungen an die Ausführungsplanung zu rechnen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis von Referenzen für vergleichbare Entkernungsprojekte im Bestand
- Erfahrung mit Schad- und Störstoffsanierung (Asbest, PCB etc.)
- Fähigkeit zur Umsetzung unter Denkmalschutzauflagen
- Eignung für Arbeiten im Eisenbahnbetriebsgelände
- Nachweis entsprechender Geräte und Personalkapazitäten
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen der Schad- und Störstoffsanierung und Entkernung in dem freizumachenden Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofes an der Arnulfstraße. Auf die vorbeschriebenen Arbeiten folgt der separat ausgeschriebene Großgeräteabbruch. Parallel zu den Arbeiten laufen separat ausgeschriebene Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss dieses Baufeldes. Das Baufeld Nord besteht im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudeteilen. Starnberger Flügelbahnhof: Das Gebäude, Baujahr 1949/50, unter Denkmalschutz seit 2010, umfasst eine Fläche von ca. 4.000 m². Es wird nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich Einzelhandel und Gastronomie, ein Kindermuseum hat sich über alle Etagen erstreckt. Das Untergeschoss diente als Lager- und Technikbereich. Teile wurden in den 1960er Jahren umgebaut und mit einem neuen Bau verbunden. Das Bauwerk ist durch Stahltragwerke gekennzeichnet. Im Süden schließt der nördliche Randbau an das Gebäude an. nördlicher Randbau: Das 6-geschossige Gebäude umfasst 1.200 m². Die Entkernung betrifft u. a. den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle von 1960. Das Bauwerk ist aus Stahlbeton und Mauerwerk gebaut, mit verschieden gestalteten Decken. Der nördliche Randbau besteht aus einem Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und diversen Dämmmaterialien. Innen befanden sich Lager- und Technikräume im UG, sowie Büro- und Personalräume und eine Kantine in den Obergeschossen.
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert