Energetische Sanierung Grund- und Ganztagsschule Ochtendung – Los 1: Objektplanung Gebäude
Was wird ausgeschrieben
Die Verbandsgemeinde Maifeld vergibt die Objektplanung Gebäude (Leistungsphasen 1-9 nach §34 HOAI) für die energetische Sanierung der Grund- und Ganztagsschule „St. Martin“ in Ochtendung. Ziel ist der KfW55-Standard (besser KfW40), mit Senkung des Primärenergiebedarfs auf unter 30 kWh/m²/a und Heizenergiebedarf auf unter 15 kWh/m²/a. Die geschätzten Baukosten liegen bei ca. 3,65 Mio. EUR (KG 300: 1,64 Mio. EUR, KG 400: 2,01 Mio. EUR). Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Verbandsgemeinde Maifeld möchte die Grund- und Ganztagsschule "St. Martin" in Ochtendung, Raiffeisenplatz 5, 56299 Ochtendung, energetisch grundsanieren. Die energetische Sanierung beinhaltet die umfassenden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit des Gebäudes. Ziel ist es, den Standard mindestens eines Kfw-55, besser eines KfW40-Effizienzhauses zu erreichen und den Energieverbrauch sowie die Betriebskosten deutlich zu senken. Die IBW-EFRE geförderten Maßnahmen erfassen: - Fassaden-/Außenwanddämmung, - Dämmung Dach / obersten Geschossdecke, - Dämmung Bodenplatte / Kellerdecke /Kellerwände - Austausch Fenster / Außentüren / Pfosten-Riegel-Fassaden, - Gebäudeintegrierter sommerlicher Wärmeschutz, - Gebäudeautomation / Steuerung und Regelung (GLT-Pflicht) und - Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung - Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis Erneuerbarer Energien. Ziel der Maßnahme ist, den Primärenergiebedarf des Gebäudes auf unter 30 kWh/m² pro Jahr zu senken, und den Heizenergiebedarf auf weniger als 15 kWh/m² pro Jahr. Die Schule soll vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Die Sanierung ist so zu planen, dass der Schulbetrieb während der Bauphase weitgehend ungestört fortgeführt werden kann. Lärmintensive Arbeiten sollen in die Ferienzeiten verlegt werden. Sicherheitsmaßnahmen haben eine klare Trennung zwischen Baustellen- und Schulbereichen zu gewährleisten. Im Rahmen des Vorhabens werden weitere folgende nicht geförderten Maßnahmen geplant: - LED-Umrüstung bei den noch nicht umgerüsteten Leuchten, - die Teilweise Erneuerung der Wasserleitungen und - die Ertüchtigung der WC's im Erdgeschoss Die zusätzlichen Maßnahmen sind der Baubeschreibung zur Umsetzung von Umbauten und Sanierungsbereichen zu entnehmen. Diese ist Inhalt der Vergabeunterlagen. Die Auftraggeberin wird noch entscheiden, ob sie die zusätzlichen Leistungen zusammen mit den Leistungen der energetischen Sanierung (ggf. optional) beauftragt oder als eine vorgezogene Maßnahme anderweitig vergibt. Aus der Durchführung dieser Maßnahmen dürfen keine Nachteile für die geförderten Maßnahmen entstehen.
Die Verbandsgemeinde Maifeld plant die energetische Grundsanierung der Grund- und Ganztagsschule „St. Martin“ in Ochtendung und vergibt dafür die architektonische Objektplanung (Los 1). Das Projekt wird durch IBW-EFRE-Mittel gefördert und umfasst umfassende Energiesparmaßnahmen wie Fassadendämmung, Fenster- und Türenaustausch, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Das Ziel ist ein KfW55-Standard (besser KfW40), wobei der Primärenergiebedarf auf unter 30 kWh/m² pro Jahr gesenkt werden soll. Eine Besonderheit ist die Planung unter Aufrechterhaltung des Schulbetriebs – lärmintensive Arbeiten müssen in die Ferien verlegt werden. Die geschätzten Baukosten liegen bei rund 3,6 Millionen Euro, woraus sich ein übliches Architektenhonorar für die Leistungsphasen 1-9 nach HOAI ergibt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis vergleichbarer energetischer Sanierungsprojekte (Referenzen)
- Erfahrung mit KfW-geförderten Baumaßnahmen
- Fähigkeit zur Planung unter Aufrechterhaltung des Schulbetriebs
- Kompetenz in HOAI-Leistungsphasen 1-9
- Kenntnisse in Gebäudeautomation (GLT) und Lüftungstechnik
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand dieser Ausschreibung ist Los 1 - Objektplanung Gebäude in den Leistungsphasen 1-9 nach § 34 HOAI. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4 und anschließend die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden. Die voraussichtlichen Kosten werden wie folgt erwartet: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.636.235,29 EUR KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 2.008.403,36 EUR Parallel werden folgende Leistungen ausgeschrieben: - Los 2: Fachplanung Technische Ausrüstung HLS in den Leistungsphasen 1-9 nach § 55 HOAI und - Los 3: Fachplanung Technische Ausrüstung Elektro in den Leistungsphasen 1-9 nach § 55 HOAI Die Maßnahme ist sehr eilbedürftig und muss laut Förderbescheid bis zum 28.06.2028 abgewickelt und abgerechnet werden. Die Auftraggeberin geht von einer Bauzeit von 15 Monaten aus, die zur Verfügung steht.
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- price35%
Hinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird meine Mandantin wie folgt verfahren: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 2,0-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 10 Stunden Architekt/Geschäftsführer - 20 Stunden Architekt/Ingenieur angestellt - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft
- quality15%
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Umsetzung im Zeitlichen Rahmen des Förderprogramms" bekommt ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem nicht gewährleistet ist, dass die Förderfristen (Fertigstellung und Abrechnung der Maßnahme zum 28.06.2028) eingehalten werden. 4-6 Punkte bekommt ein Angebot, bei dem die Terminplanung und Terminkontrollinstrumente vorgestellt werden, die die Einhaltung des Fördertermins als gesichert erscheinen lassen. 7-10 Punkte bekommt ein Angebot, bei dem eine optimierte Terminplanung vorgestellt wird und dem Auftraggeber ein Projektteam zur Verfügung gestellt wird, bei dem auch die optimierte Zeitplanung als gesichert erscheinen lässt.
- quality15%
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Herangehensweise im Hinblick auf den Umbau im laufenden Betrieb" erhält ein Angebot 0-3 Punkte bei dem auf die Problematik vom Umbau im laufenden Betrieb nicht bzw. nicht ausreichend eingegangen wird. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das den Umbau im laufenden Betrieb berücksichtigt und Maßnahmen zur Reduzierung von Störungen des Unterrichts vorschlägt. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das Maßnahmen vorschlägt, die einen störfreien bzw. nahezu störfreien Betrieb während der Umbaumaßnahmen gewährleisten.
- quality15%
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Kostensicherung in der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitäts- und Kostenmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem Qualitäts- und Kostenmanagement vorgestellt wird, das eine qualitative Ausführung und Einhaltung der Baukosten erwarten lässt. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus die Abstimmungs- und Koordinationsprozesse mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert sind, dass eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.
- quality15%
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Intensität der Bauüberwachung und Baubetreuung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte das nur eine sporadische Präsenz der Bauleitung vorsieht oder erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine regelmäßige und deutliche Anwesenheit der Bauleitung erwarten lässt, welche eine mindestens mehr als stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine nahezu durchgehende Kontrolle der Ausführung durch die Bauleitung verspricht.
- quality5%
Hinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Verteilung von Risiken und Zuständigkeiten zulasten der Auftraggeberin führt, zum Beispiel durch haftungsbeschränkende Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigeren Verteilung von Risiken und Zuständigkeiten zulasten der Auftraggeberin führt als im Vertragsentwurf vorgesehen, beispielsweise durch eine geringfügige Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für die Auftraggeberin günstigere Verteilung von Risiken und Zuständigkeiten vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert