Energetische Qualitätssicherung und Klimakonzept für die Serengeti-Halle im Zoo Frankfurt
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Frankfurt am Main beauftragt ein Fachunternehmen mit der energetischen Qualitätssicherung und der Erstellung eines spezifischen Klimakonzepts für die Serengeti-Halle im Zoo Frankfurt. Der Auftrag umfasst die Fortschreibung des übergeordneten Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts sowie die Beratung zur natürlichen Belüftung und Klimatisierung der großvolumigen Halle. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Mitte 2026 bis 2033, wobei die Leistungen stufenweise abgerufen werden können. Der geschätzte Gesamtwert des übergeordneten Bauprojekts liegt bei rund 55 Millionen Euro, wobei der konkrete Umfang dieses Beratungslos im niedrigen einstelligen Millionenbereich liegt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Projektbeschreibung: Im Rahmen der Masterplanung Zookunft 2030+ wurde ein ganzheitliches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept für den Zoo Frankfurt erarbeitet. Es integriert den Einsatz nachhaltiger Materialien mit der Optimierung des Komforts für die Nutzenden und der Minimierung der Energieverbräuche. Passive Strategien werden darin intensiv verfolgt. Es wird ein Weg aufgezeigt, wie der Zoo in absehbarer Zeit klimaneutral werden kann. Das Energiekonzept ist dieser Ausschreibung beigefügt. Für das Projekt Serenget - und damit auch für dieses Leistungsbild - ist das ganzheitliche Energie- und Nachhaltigkeitskonzept aus der Masterplanung die Grundlage. Die besondere Anforderung dieser Aufgabe besteht in dem Energie- und Klimakonzept für die großvolumige Serengeti-Halle mit großflächig transparenter Fassade, unterschiedlichen Klimazonen und Anforderungen von und durch Wasserflächen, Tieren, Pflanzen und Menschen, die möglichst weitgehend natürlich belüftet werden soll. Eine Projektbeschreibung ist in den Vergabeunterlagen vorhanden. In bereits weitestgehend abgeschlossenen Vergabeverfahren wurden die weiteren erforderlichen Leistungen vergeben. Projektzeitraum: Der Projektstart ist für Mitte 2026 vorgesehen, die Umsetzung soll 2033 abgeschlossen werden. Projektkosten: Auf Grundlage der Planungen für den Masterplan im Maßstab 1:200 wurde für das Projekt ein Kostenrahmen in der 1. Ebene nach DIN 276 ermittelt. Für das Projekt ist von Baukosten in Höhe von 55,063 Mio. € netto für die KG 200-600 auszugehen. Davon entfallen ca. 18,571 Mio. € netto auf die KG 300 und ca. 20,448 Mio. € netto auf die KG 400. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Leistungsmodule werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf den Abruf weiterer Leistungsmodule besteht nicht.
Die Stadt Frankfurt beauftragt ein Fachunternehmen mit der energetischen Qualitätssicherung und der Entwicklung eines Klimakonzepts für die Serengeti-Halle im Zoo Frankfurt. Dabei geht es darum, die große Halle mit ihrer durchsichtigen Fassade, den verschiedenen Tier- und Pflanzenzonen sowie den Wasserflächen so zu planen und zu begleiten, dass sie möglichst natürlich belüftet und klimaneutral betrieben werden kann. Die Leistungen werden im Rahmen des übergeordneten Masterplans „Zookunft 2030+“ erbracht und sind in mehrere Projektstufen unterteilt, die je nach Fortschritt beauftragt werden können. Der Start ist für Mitte 2026 geplant, die gesamte Umsetzung läuft bis 2033.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Freiheit von Ausschlussgründen nach §§ 123-126 GWB
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Mindestlohns
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Arbeitnehmerentsendegesetzes
- Eigenerklärung zur Schwarzarbeitsbekämpfung
- Vorlage von Bescheinigungen auf gesondertes Verlangen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter - gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 98c des Aufenthaltsgesetzes - gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder - gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen, die ggfs. auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind: - Bescheinigungen oder sonstige Nachweise zu den geleisteten Eigenerklärungen, - Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen im Original
Aufteilung in Lose
1 LotVergeben werden Leistungen der energetischen Qualitätssicherung.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Projektteam/Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Verfügbarkeit für das Projekt, Abstimmung/Zusammenarbeit mit weiteren Planungsbeteiligten und dem Auftraggeber Detaillierte Beschreibung siehe Dokument "Angebotsabgabe" in den Vergabeunterlagen
- quality60%
Klimakonzeption der Serengetihalle, Fortschreibung des ganzheitlichen Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts und sonstige Leistungen der Energetischen Qualitätssicherung Detaillierte Beschreibung siehe Dokument "Angebotsabgabe" in den Vergabeunterlagen
- price10%
Honorarangebot, Detaillierte Beschreibung siehe Dokument "Angebotsabgabe" in den Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung