Energetische Optimierung und Dekarbonisierung der Kläranlage Bad Kissingen mit Sanierung Rechengebäude und Hebeanlage
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Bad Kissingen vergibt im Rahmen des Bauvorhabens „Energetische Optimierung/Dekarbonisierung der Kläranlage“ eine umfangreiche Sanierung. Das Los 1 umfasst die Grundsanierung des Rechengebäudes, den Anlagenbau und Schlosserarbeiten. Konkret werden die bestehenden Grobrechen durch zwei parallel angeordnete Feinrechen mit Rechengutwaschpressen ersetzt, eine Edelstahl-Trennwand im Betongerinne eingebaut und der Sandwäscher erneuert. Die Submission endet am 19. Mai 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Auf der Kläranlage Bad Kissingen wird unter dem Bauvorhaben "Energetische Optimierung/Dekarbonisierung der Kläranlage" eine umfangreiche Sanierung durchgeführt. Das Rechengebäude der Kläranlage Bad Kissingen wird grundeneuert. Dieses Gewerk betrifft den Anlagenbau und die Schlosserarbeiten.
Die Stadt Bad Kissingen lässt ihre Kläranlage energetisch optimieren und dekarbonisieren — ein wichtiges Infrastrukturprojekt im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Das Rechengebäude wird grundlegend saniert, wobei die alten Grobrechen durch moderne Feinrechen mit Waschpressen ersetzt werden; auch der Sandwäscher wird erneuert. Die Arbeiten umfassen Anlagenbau und Schlosserarbeiten, insbesondere den Einbau einer Edelstahl-Trennwand in das Betongerinne. Das Projekt wird durch EU-Fördermittel unterstützt und richtet sich an Bauunternehmen mit Erfahrung im kommunalen Kläranlagenbau. Auftraggeber ist die Stadt Bad Kissingen in Unterfranken.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eignung nach §123 GWB
- Erfahrung im kommunalen Kläranlagenbau
- Fähigkeit im Anlagenbau und Schlosserarbeiten
- Referenzen für vergleichbare Infrastrukturprojekte
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§123 GWB Nachforderungen erfolgen nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen des gesetzlich zulässigen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie bestehenden seriellen Grobrechen werden durch 2 parallel angeordnete Feinrechen ersetzt. Dazu ist in das ausreichend breite Betongerinne eine entsprechend gestaltete Trennwand aus Edelstahl einzusetzen. Die Rechen sind mit Rechengutwaschpressen auszustatten. Der Austrag des Rechenguts in die beiden Container ist so zu gestalten, dass die Container bedarfsweise vom Entsorger nach oben weggehoben werden können. Der vorhandene Sandwäscher wird durch einen neuen ersetzt. Das Zulaufgerinne wird mit einer GFK-Kombirost Abdeckung versehen. Im Rechengebäude wird die gesamte Brauchwasserversorgung neu erstellt und die entsprechenden Entnahmestellen errichtet. Über 2 Lufterhitzer und zugehörige Heizleitungen wird die Wärmeversorgung des Maschinenraums und der Rechenhalle sichergestellt. Für das Abwassergerinne wird eine ex-sichere Entlüftung errichtet, sowie die ebenso für den Ex-Schutz relevante Hallenentlüftung montiert. Ein Verfahrwagen für die Container inkl. elektrischen Schlepper wird angeschafft um das Umstellen der Container durch die Kläranlage selbst zu ermöglichen. Im sog. "Gebläseraum" an der Südseite des Rechengebäudes werden die 2 bestehenden Druckluftheber durch 2 neue ersetzt. Ebenso werden die 3 Sandfanggebläse durch 2 neue ersetzt. Die Luftleitungen werden dazu teilweise neu aufgebaut sowie die entsprechenden Armaturen erneuert. Die Demontage der Bestandaggregate und Leitungen werden mit vorliegendem LV ausgeschrieben. Im westlichen Bereich der Kläranlage wird ein neuer Gasspeicher errichtet. Die erdverlegten Rohrleitungen und der Gasspeicher werden durch andere Gewerke errichtet. Vom AN des gegenständlichen LVs sind für den Anschluss des Gasspeichers die Einbauten in 2 Kondensatschächten sowie der Anschluss von den erdverlegten Leitungen auf den Gasspeicher bzw. das bestehende Gassystem auszuführen. Bevor die Arbeiten zu diesem LV beginnen erfolgen durch andere Gewerke die Demontage der kompletten Anlagentechnik, der Abbruch des Gebäudes oberhalb der Abwassergerinne, die Errichtung einer neuen Stahlhalle, die Betonsanierung der Abwassergerinne sowie die Errichtung eines neuen Schalt- und Lagerraumes innerhalb der Stahlhalle. Zusätzlich sind an mehreren Bereichen der Kläranlage Geländer (insgesamt ca. 100 m) und Treppen aus feuerverzinktem Stahl zu fertigen und montieren.
Zeitplan
- 21. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung