TED·386331-2026·Schließt in 32 Tagen

Elektroinstallation (Stark- und Schwachstrom) für Neubau einer Kindertagesstätte in Gundersheim

Verbandsgemeindeverwaltung WonnegauOsthofen, GermanyVeröffentlicht 5. Juni 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
6. Juli 2026
32 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau schreibt die Elektroinstallationsarbeiten für den Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte in Gundersheim aus. Der Leistungsumfang umfasst Stark- und Schwachstromanlagen, Beleuchtung, Blitzschutz sowie E-Mobilitätsinfrastruktur. Das Projekt ist als zweigeschossiger Neubau mit nachhaltiger Haustechnik konzipiert.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Ortsgemeinde Gundersheim beabsichtigt gemeinsam mit den Ortsgemeinden Bermersheim, Hangen-Weiseheim und Hochborn die Errichtung einer sechsgruppigen Kindertagesstätte. Die Ortsgemeinde Gundersheim hat von der evangelischen Kirchengemeinde die derzeitige Einrichtung nebst dazugehörigen Grundstücken erworben. Zur Verbesserung der baulichen Flexibilität wurden durch die Ortsgemeinde Gundersheim weitere angrenzende Gartengrundstücke erworben. Insgesamt steht somit ein Baugrundstück von 4.783m² zur Verfügung. Zur Schaffung von Baurecht entwickelte die Ortsgemeinde Gundersheim einen entsprechenden Bebauungsplan. Aufgrund des Zusammenschlusses und den Vorgaben der Kitaplatzbedarfsplanung des Kreisjugendamtes, ist die Errichtung einer sechsgruppigen Kindertagesstätte erforderlich. Diese soll im rückwärtigen Bereich der aktuellen Kita errichtet werden. Bis zur Fertigstellung der neuen Einrichtung soll die momentane Kita in Betrieb bleiben und erst anschließend, nach einem Umzug in die neuen Räume, zurück gebaut werden. Anschließend wird der Bereich als Außenanlage hergerichtet. Vorgesehen ist ein Gebäude, welches über alle notwendigen Räumlichkeiten verfügt, die für einen modernen und zeitgemäßen Kitabetrieb notwendig sind und die Flexibilität für eine Erweiterung aufweist. Eine Erweiterung um eine Gruppe ist zum einen organisatorisch möglich, dieses Potential wurde seitens der Vertreterin des Landesjugendamtes aufgezeigt und zum anderen um weitere zwei Gruppen durch eine bauliche Erweiterung des Obergeschosses. Die baulichen Erweiterungsmöglichkeiten sind bereits im jetzigen Bauvorhaben berücksichtigt (Fundamente, Decken Brandschutz, Statik usw.). Das bauliche Vorhaben wird in seiner Kubatur zweigeschossig mit Flachdach werden. Nach dem Eingangsbereich, welcher sich auf der Ostseite befindet, schließen sich das Leitungsbüro sowie die Gemeinschaftsräume wie Mehrzweckraum, Mensa, Küche, dazugehörige Nebenräume, wie Lager, Personaltoiletten sowie das zentrale offene Treppenhaus mit Aufzug an. Im weiteren Verlauf reihen sich dann Richtung Westen vier Gruppenräume, drei Ü3 und eine Krippe mit Toiletten- und Wasch-, Schlaf- und Intensivräumen an. Entsprechende Technikräume sind genauso vorgesehen wie eine Matschschleuse und eine zentrale Toilettenanlage. Im Obergeschoss befinden sich weitere zwei Ü3 Gruppenräume, ebenfalls mit Toilettenanlagen, Neben- und Intensivräumen. Die Gruppenräume sind alle Richtung Süden ausgerichtet. Darüber hinaus verfügt das Obergeschoss über die erforderlichen Personal-, Elternsprech- und Technikräume. Zur individuellen Nutzung steht noch ein Werkstattraum für die Kinder zur Verfügung. Haustechnisch soll das nachhaltige Gebäude über ein PV-Anlage, ein Gründach sowie nachhaltige Wärmegewinnungsanlagen verfügen. Ebenfalls vorgesehen ist eine Brandmelde- sowie Hausalarmanlage. Die Küche wird mit allen erforderlichen Gerätschaften ausgestattet, welche für den Betrieb einer Kochküche notwendig sind. Be- und entlüftet werden sollen die Räumlichkeiten über eine dezentrale Lüftungsanlage, die Fußbodenheizung soll im Sommer auch über eine Bauteileaktivierung zum Kühlen beitragen. Verschattungsanlagen sind ebenso vorgesehen, wie auch die Herstellung einer attraktiven Außenanlage, aufgeteilt für Ü3 und Krippenkinder. Aus Sicht des vorbeugenden Brandschutzes verfügt jeder Aufenthaltsraum über einen ersten sowie zweiten Rettungsweg. Ein weiteres Treppenhaus dient bereits jetzt auch schon als Fluchtmöglichkeit für die Erweiterungsoption der Einrichtung.

VergabeHero-Einschätzung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau plant den Neubau einer Kindertagesstätte für sechs Gruppen in Gundersheim. Für dieses Bauvorhaben werden spezialisierte Unternehmen für die Elektroinstallation gesucht, die sowohl Starkstrom- als auch Schwachstromanlagen (wie etwa Brandmelde- oder Hausalarmanlagen) sowie Beleuchtung und Blitzschutz installieren. Zudem sind Leistungen wie die Einrichtung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und die Inbetriebnahme der technischen Anlagen gefordert. Das Gebäude ist als nachhaltiger Neubau mit Photovoltaikanlage und moderner Gebäudetechnik geplant, wobei die Elektroarbeiten einen wesentlichen Teil der technischen Gebäudeausrüstung darstellen.

BauleistungenIT-DienstleistungenÖffentliche VerwaltungBauwesenElektroinstallationOeffentliche VerwaltungNeubauTga GewerkeKindertagesstaette
Eignung

Zentrale Anforderungen

2 Punkte
  • Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt für nicht präqualifizierte Unternehmen)
  • Nachweis der Eignung gemäß § 123 - § 126 GWB

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Rein nationale Ausschlussgründe: Rein nationale Ausschlussgründe: [ Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 123 - § 126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufige Nachweis das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung für (nicht) präqualifizierte Unternehmen" mit dem Angebot vorzulegen. §16a EU VOB/A

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte in 67598 Gundersheim - Stark- und Schwachstrominstallation

Gegenstand der Leistung sind die Elektroarbeiten im Stark- und Schwachstrombereich (Verlegesysteme, Erdung, E-Mobilität, Stark- und Schwachstromanlage, Beleuchtungsanlage, Blitzschutz u.v.m.) zur Errichtung einer sechsgruppigen Kita. Montagevorbereitung in Form der Werk- und Montageplanung, der Abstimmung zu Leistungsterminen und die Bemusterung sowie die Begleitung von Sachverständigenprüfungen für die im nachfolgenden Leistungsumfang, insbesondere Inbetriebnahme, aufgeführten Arbeiten gehören ebenfalls dazu. Schließlich ist auch die Wartung der Gesamtanlage für den Zeitraum der Gewährleistung Teil des Leistungsverzeichnisses.

CPV 45214100, 45231400, 45317300Frist 6. Juli 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Bevorzugungsregelung nach dem Sozialgesetzbuch IX Ist das Angebot eines bevorzugten Bieters ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines nicht bevorzugten Bieters, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Wertung der Angebote wird der von bevorzugten Unternehmen angebotene und zur Wertung herangezogene Preis a) bei anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen und anerkannten Blindenwerkstätten mit einem Abschlag von 15 v. H., b) bei anerkannten Inklusionsbetrieben mit einem Abschlag von 10 v. H. berücksichtigt. Falls das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird, so wird nur der Anteil berücksichtigt, den die bevorzugten Einrichtungen an dem Gesamtangebot der Arbeitsgemeinschaft haben. Bei der Angebotsabgabe ist der Anteil der bevorzugten Einrichtungen anzugeben. Berücksichtigung von Ausbildungsbetrieben Bei der Wertung der Angebote wird im Rahmen der vergaberechtlichen Bestimmungen bei sonst wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten dem Unternehmen bevorzugt der Zuschlag erteilt, das zum Zeitpunkt der Ausschreibung im Verhältnis zu den mitbietenden Unternehmen Ausbildungsplätze bereitstellt oder sich an der beruflichen Erstausbildung beteiligt. Diese Voraussetzungen sind auf gesondertes Verlangen durch eine Eigenerklärung nachzuweisen. Eine Anwendung dieser Regelung ist ausgeschlossen, wenn eines der gleichwertigen Angebote von einem ausländischen Bieter abgegeben wurde. Berücksichtigung von Unternehmen m. Frauenfördermaßnahmen Bei der Wertung der Angebote wird im Rahmen der vergaberechtlichen Bestimmungen bei sonst wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten dem Unternehmen bevorzugt der Zuschlag erteilt, das zum Zeitpunkt der Ausschreibung im Verhältnis zu den mitbietenden Unternehmen umfassendere Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen im Erwerbsleben durchführt. Diese Voraussetzungen sind auf gesondertes Verlangen durch eine Eigenerklärung nachzuweisen. Eine Anwendung dieser Regelung ist ausgeschlossen, wenn eines der gleichwertigen Angebote von einem ausländischen Bieter abgegeben wurde.

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Zeitleiste

Zeitplan

  1. 5. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 6. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link