Beseitigung von Ölspuren und Betriebsstoffen auf Verkehrsflächen
Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt München schreibt die Beseitigung von Ölspuren und anderen Verunreinigungen nach Verkehrsunfällen oder Havarien im gesamten Stadtgebiet aus. Der Auftrag umfasst den Einsatz von Spezialreinigungsmaschinen für einen Zeitraum von einem Jahr. Die Vergabe erfolgt ausschließlich auf Basis des Preises.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Beseitigung von Ölspuren bzw. vergleichbaren Betriebsstoffen und anderen Verunreinigungen nach Verkehrsunfällen und sonstigen Havarien auf Verkehrsflächen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München
Das Baureferat der Landeshauptstadt München sucht einen Dienstleister für die Reinigung von Verkehrsflächen nach Unfällen oder Havarien. Dabei geht es konkret um das Entfernen von Ölspuren und anderen Betriebsstoffen, die nach Verkehrsunfällen auf den Straßen zurückbleiben. Der Auftrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und ist für das gesamte Stadtgebiet München vorgesehen. Da es sich um eine sicherheitsrelevante Dienstleistung handelt, ist eine schnelle Einsatzbereitschaft entscheidend. Der Zuschlag wird rein über den Preis entschieden.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erklärung zu Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB
- Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
- Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
- Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Mindestlohngesetz
- Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c AufenthG mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. -- Alle Unterlagen sind in dem Dokument „L_1240_Eigenerklaerung_zur_Eignung_zu_Bekanntm-0622“ aufgeführt, das unter nachstehendem Link direkt abrufbar ist: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=297913 Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotBeseitigung von Ölspuren bzw. vergleichbaren Betriebsstoffen und anderen Verunreinigungen nach Verkehrsunfällen und sonstigen Havarien auf Verkehrsflächen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München. Die Landeshauptstadt München, Baureferat – Tiefbau, Abt. Straßenunterhalt und –betrieb beabsichtigt die Vergabe für die Beseitigung von Ölspuren bzw. vergleichbaren Betriebsstoffen und anderen Verunreinigungen nach Verkehrsunfällen und sonstigen Havarien auf Verkehrsflächen im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt München (Maschinelle Ölspurbeseitigung). Die „Maschinelle Ölspurbeseitigung“ gem. Merkblattes DWA-M 715 erfolgt in zwei Stufen: 1. Stufe (= Unmittelbare Gefahrenabwehr): Beseitigung der größeren Ölverschmutzungen. Auftragen des Ölbindemittels zur Eindämmung des Schadens 2. Stufe (= Wiederherstellung Fahrbahngriffigkeit): Maschinelle Nassreinigung Die vom Auftragnehmer zu erbringende Leistung besteht im Wesentlichen in der unverzüglichen Wiederherstellung der gefahrlosen Nutzbarkeit der verunreinigten Verkehrsflächen im Zuständigkeitsbereich des Auftraggebers (= Stufe 2). Die Beseitigung der Ölspuren bzw. vergleichbaren Betriebsstoffe hat grundsätzlich nach den gesetzlichen Bestimmungen im Maschinellen Nassreinigungsverfahren zu erfolgen. Das aufgenommene Kehrgut hat der Auftragnehmer ordnungsgemäß zu entsorgen. Der Auftragnehmer gewährleistet eine 24-Std. Dienst- und Einsatzbereitschaft, sowie einen Reinigungsbeginn innerhalb max. 90 Minuten nach der Beauftragung. Eine genaue Angabe für eine bestimmte Anzahl von Einsätzen, Zeitaufwand, Ort, Ausmaß oder notwendigen Maßnahmen kann aufgrund der ständig wechselnden Unfall- und Pannenentwicklung nicht gegeben werden. Aufgrund der in den vergangenen Jahren gewonnenen Erkenntnisse ist von rund 200 – 300 Einsätzen pro Jahr auszugehen. Die Vergütung des Auftragnehmers erfolgt direkt durch den Auftraggeber. Eine Weiterverrechnung an mögliche Verursacher erfolgt im Nachgang durch die Dienststellen der LH München und betrifft nicht den Leistungsbereich des Auftragnehmers. Erfahrungsgemäß sind von den anfallenden Einsätzen bis zu 50% der Gesamteinsätze mit 2 Maschinen (Parallelabrufe) zu bewerkstelligen (vorrangig Freitagnachmittag). -- - ca. 215 x An- und Abfahrt - ca. 215 Std. Spezialkehrmaschine (Nassreinigungsverfahren) - ca. 215 Std. Bedienpersonal (Spezialkehrmaschine) - ca. 800 Liter Vorreinigungsmittel - ca. 300 Tonnen Entsorgung (Öl-Wasser Chemie Emulsion)
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Zeitplan
- 22. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung