Einführung eines Betriebsmittelinformations- und Workforce-Management-Systems
Was wird ausgeschrieben
Die E-Werk Netze GmbH & Co. KG plant die Einführung einer einheitlichen Softwarelösung für das Betriebsmittel- und Workforce-Management. Ziel ist die Digitalisierung und Optimierung von Netzprozessen wie Instandhaltung, Störungsmanagement und Messwesen. Das System soll eine heterogene IT-Landschaft ablösen und die Effizienz im Netzbetrieb steigern.
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Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und der steigenden Anforderungen an effiziente und durchgängige Netzprozesse ist ein einheitliches und modernes Betriebsmittelinformations- und Workforce-Management-System für die E-Werk-Netze ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Die aktuell heterogene Systemlandschaft mit zahlreichen Einzellösungen führt zu Medienbrüchen, komplexen Schnittstellen, hohem Pflegeaufwand und steigenden Betriebskosten. Diese Situation erschwert eine durchgängige Datenverfügbarkeit, erhöht den Schulungsaufwand und behindert eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen.
Die E-Werk Netze GmbH & Co. KG in Lahr sucht eine neue Softwarelösung, um ihre verschiedenen IT-Systeme für die Netzverwaltung zu vereinheitlichen. Das neue System soll Aufgaben wie den Netzbau, die Instandhaltung und das Störungsmanagement digitalisieren und effizienter gestalten. Dabei wird bevorzugt eine branchenspezifische Standardsoftware gesucht, die alle gesetzlichen Anforderungen für Netzbetreiber erfüllt. Ziel ist es, Medienbrüche zu vermeiden und die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen durch eine zentrale Datenbasis zu verbessern.
Aufteilung in Lose
1 LotScope und Ziel der WFM-Lösung ist es, die Digitalisierung und Optimierung des Netzbetriebs im Bereich der Prozesse des Netzanschluss-, Netzbau-, Instandhaltungs-, Störungs- und Schaltungsmanagements sowie des Messwesens zu realisieren. Es soll nach Möglichkeit sowie in größtmöglichem Umfang eine für Netzbetreiber branchenspezifische Standardsoftware zum Einsatz kommen, die unter anderem auch den gesetzlichen und branchenspezifischen Compliance-Anforderungen entsprechen muss. Ziel der Ausschreibung und des Projekts WFM ist es daher, die bestehende Vielzahl an Systemen durch eine standardisierte und zukunftsfähige Softwarelösung mit einer einheitlichen und medienbruchfreien Bedienoberfläche zu ersetzen. Beim Auftraggeber handelt es sich um einen Sektorenauftraggeber, der zahlreichen gesetzlichen Vorschriften u.a. auch zur kritischen Infrastruktur unterfällt. Bieter müssen daher besondere Anforderungen als Eignungskriterien als auch spezielle Anforderungen an die angebotenen Leistungen erfüllen. Es ist eine Datenmigration der Stamm- und Bewegungsdaten (in definiertem Umfang) aus den zu ersetzenden Bestandssystemen in die WFM-Lösung durchzuführen. Es sind lediglich OnPremise-Lösungen für diese Ausschreibung zugelassen. Cloud-Lösungen sind aufgrund der internen Richtlinien zu Betriebsmodellen ausgeschlossen und können in dieser Ausschreibung nicht berücksichtig werden. Ziel der Ausschreibung ist das Projekt WFM innerhalb des Zeitraums von Q2/2027 bis Q2/2031 umzusetzen.
Zeitplan
- 5. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert