Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage mit Rohrverlegung und Sedimentationsanlage in Gelsenkirchen
Was wird ausgeschrieben
Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH in Gelsenkirchen baut eine Regenwasserbehandlungsanlage auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei. Der Auftrag umfasst die Errichtung eines offenen Erdbeckens, Rohrverlegearbeiten in DN 700 und DN 800 bis zu einer Tiefe von vier Metern sowie den Einbau von Fertigteilschächten und einer unterirdischen Sedimentationsanlage. Die Vergabe erfolgt als Einzellos nach dem Prinzip des niedrigsten Preises. Die Angebotsfrist endet im Juni 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand der Ausschreibung ist der Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage an der Bertlicher Straße in Gelsenkirchen auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei. Das RWB wird als offenes Erdbecken hergestellt. Zur Leistung gehören ebenfalls Rohrverlegearbeiten in den Nennweiten DN 700 und DN 800 in Tiefen bis 4,00m. Die technischen Sonderbauwerke sind als Fertigteilschächte umzusetzen. Eine Besonderheit bildet die unterirdische Sedimentationsanlage, bestehend aus 6 Leitungen DN 800 mit unterem und oberem Strömungstrenner.
Die städtische Entwicklungsgesellschaft in Gelsenkirchen lässt eine Anlage zum Sammeln und Reinigen von Regenwasser bauen, um Überflutungen und Gewässerverschmutzung vorzubeugen. Auf einem früheren Gärtnereigelände entsteht ein offenes Becken im Erdreich, das mit großen unterirdischen Rohren und speziellen Schächten verbunden wird. Eine Besonderheit ist eine unterirdische Reinigungsstufe, die Schmutzstoffe aus dem Regenwasser filtert, bevor es abgeleitet wird. Die Arbeiten umfassen auch die Verlegung von bis zu vier Meter tiefen Leitungen und werden als ein einziges Paket an einen Bauunternehmer vergeben. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB
- Einhaltung des Mindestlohns (MiLoG)
- Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
- Einhaltung des AEntG
- Eigenerklärung zu RUS-Sanktionen
- Nachweis nach § 16a EU
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gefordert ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG), § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und § 21 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes (SchwarArbG) nicht gegeben sind. Außerdem wird eine Eigenerklärung zu RUS-Sanktionen gefordert. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen abgeben. Im Falle einer Eignungsleihe muss das eignungsleihende Unternehmen zusätzlich zu dem Bieter die Erklärungen abgeben. Die Nachforderung erfolgt unter Zugrundelegung der Vorgaben in § 16a EU.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Ausschreibung ist der Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage an der Bertlicher Straße in Gelsenkirchen auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei. Das RWB wird als offenes Erdbecken hergestellt. Zur Leistung gehören ebenfalls Rohrverlegearbeiten in den Nennweiten DN 700 und DN 800 in Tiefen bis 4,00m. Die technischen Sonderbauwerke sind als Fertigteilschächte umzusetzen. Eine Besonderheit bildet die unterirdische Sedimentationsanlage, bestehend aus 6 Leitungen DN 800 mit unterem und oberem Strömungstrenner.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
niedrigster Preis
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung