DWDM-Anbindung für Rechenzentrumsstandorte der Universität Magdeburg

Was wird ausgeschrieben
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg schreibt die Beschaffung von DWDM-Technik zur Anbindung zweier Rechenzentrumsstandorte aus. Der Auftrag umfasst die Lieferung von zwei Multiplexer/Demultiplexer-Paaren für georedundante Strecken. Die Umsetzung erfolgt als protokolltransparente Lösung mit neutraler Übertragung.
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Für die Anbindung der beiden Rechenzentrumsstandorte soll DWDM-Technik eingesetzt werden.
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sucht einen Anbieter für DWDM-Technik, um ihre beiden Rechenzentrumsstandorte leistungsfähig miteinander zu verbinden. DWDM steht für 'Dense Wavelength Division Multiplexing' und ist ein Verfahren, um Datenströme über Glasfaserkabel effizient zu bündeln und zu übertragen. Da die Standorte georedundant sind – also räumlich getrennt, um bei einem Ausfall die Sicherheit zu gewährleisten –, werden zwei separate Multiplexer-Systeme benötigt. Das System muss protokolltransparent arbeiten, was bedeutet, dass es verschiedene Datentypen ohne Einschränkungen übertragen kann. Der Auftrag wird rein über den Preis vergeben.
Aufteilung in Lose
1 LotFür die Anbindung der beiden Rechenzentrumsstandorte soll DWDM-Technik eingesetzt werden. Es sollen zwei Strecken mit jeweils einem Paar Multiplexer/Demultiplexer betrieben werden. Beide Strecken sind georedundant und enden in verschiedenen Räumlichkeiten, sodass keine Geräte kombiniert werden können und sollen. Als Basis soll eine protokolltransparente DWDM-Lösung angeboten werden. Die Systeme müssen eine neutrale Übertragung gewährleisten und mindestens eine Übertragung mit Amplitudenmodulation (NRZ/PAM4) und kohärente Modulation (BPSK/QPSK/QAM) zulassen. Diese müssen auch beliebig im System kombiniert werden können (je Kanal natürlich gleichartig). Die sofortige Nutzung von 100G und 400G Ethernet sowie zukünftig 800G ist geplant. Eine Kombination von passiven DWDM mit optimaler aktiver Verstärkung ist zu empfehlen. Um einen eventuellen Systemtausch zwischen den Standorten zu ermöglichen und die Ersatzteilbevorratung zu verschlanken, müssen beide Strecken zwingend gleich Aufgebaut werden und die gleichen/ähnliche Komponente verwenden. Die LWL-Strecken befinden sich aktuell noch im Aufbau, weshalb aktuell nur mit geschätzten Werten gearbeitet werden kann. Standorte: 39106 Magdeburg , 39179 Barleben. Geschätzter Auftragswert: 216.000 EUR netto
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung