Geschichtswissenschaftliches Forschungsprojekt zu Sinti und Roma in Hamburg nach 1945 mit Oral-History-Schwerpunkt
Was wird ausgeschrieben
Die Freie und Hansestadt Hamburg beauftragt die Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekts zur gesellschaftlichen Situation von Sinti und Roma in Hamburg seit 1945. Der Fokus liegt auf der Methode der Oral History sowie der Analyse der Rolle staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen im Umgang mit diesen Bevölkerungsgruppen. Das Projekt wird als Einzellos ausgeschrieben, wobei Preis und Qualität als Zuschlagskriterien gewichtet werden. Ein konkreter Zeitrahmen oder Budgetrahmen wird in der Bekanntmachung nicht genannt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) – Behörde für Finanzen und Bezirke - als Auftraggeberin (AG) beabsichtigt für die Sozialbehörde als Bedarfsträger den Abschluss eines Vertrages zur Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekts zu Antiziganismus in Hamburg seit 1945, das einen Schwerpunkt auf Oral History und auf die Rolle von Institutionen beim Umgang mit Sinti und Roma legt.
Hamburg sucht einen Forschungsauftraggeber, der die Geschichte und Lebensrealität von Sinti und Roma in der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Zeitzeugenberichte (Oral History) sowie die Frage, wie Behörden und Institutionen in den vergangenen Jahrzehnten auf diese Gemeinschaften reagiert haben. Die Behörde für Finanzen und Bezirke führt den Auftrag im Auftrag der Sozialbehörde, wobei die Vergabe nach Preis und Qualität erfolgt. Da keine konkreten Zahlen oder Laufzeiten genannt werden, ist von einem typischen akademischen Forschungsprojekt im kommunalen Rahmen auszugehen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: BVC Behörde für Finanzen und Bezirke)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Hochschulabschluss in Geschichtswissenschaft oder verwandten Fächern
- Nachweis von Referenzen zu Oral-History- oder Minderheitenforschung
- Erfahrung in der Durchführung qualitativer sozialwissenschaftlicher Projekte
- Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach § 124 GWB
- Vertrautheit mit den Vorgaben der VgV bzw. UVgO
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) – Behörde für Finanzen und Bezirke - als Auftraggeberin (AG) beabsichtigt für die Sozialbehörde als Bedarfsträger den Abschluss eines Vertrages zur Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekts zu Antiziganismus in Hamburg seit 1945, das einen Schwerpunkt auf Oral History und auf die Rolle von Institutionen beim Umgang mit Sinti und Roma legt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price20%
Preis
- quality80%
Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Zeitplan
- 11. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert