Dacharbeiten für Fahrradunterstand am DLR Standort Zittau
Was wird ausgeschrieben
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schreibt Dacharbeiten für einen Fahrradunterstand am Standort Zittau aus. Der Auftrag umfasst Gerüstbau, Dämmung, Abdichtung, Dachbegrünung sowie Spenglerarbeiten auf einer Fläche von etwa 225 m². Die Ausführung ist für den Zeitraum von August bis September 2026 geplant.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beabsichtigt am Standort Zittau mit dem Neubau des Instituts DI für CO2-arme Industrieprozesse seine Kompetenzen in der Energieforschung zu erweitern. Der Neubau der ZiRa Pilotanlage dient der Entwicklung von emissionsreduzierten Industrie- und Kraftwerksprozessen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant den Neubau eines Fahrradunterstands am Standort Zittau und sucht hierfür einen Fachbetrieb für Dacharbeiten. Der Auftrag umfasst die komplette Dachabdichtung inklusive Dämmung, eine extensive Dachbegrünung sowie die Montage von Regenfallrohren und einer Attikaabdeckung aus Aluminium. Zudem ist die Errichtung eines Arbeitsgerüsts erforderlich. Die Arbeiten sollen innerhalb von zwei Monaten im Spätsommer 2026 abgeschlossen werden. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: DLR Standort Zittau, GI Neubau Bürogeb. Versuchshalle DI, Dacharbeiten Fahrradunterstand (26-0060_B))
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung
- Nachweis der Selbstreinigung bei Verfehlungen gemäß GWB §125
- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Katalog der zwingenden Ausschlussgründe ergibt sich aus GWB §123 (zwingend) und §124 (fakultativ) bzw. VOB/A §6e EU, sofern keine ausreichenden Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß GWB §125 bzw. VOB/A §6f EU nachgewiesen werden. Soweit nicht anders gefordert, können nicht präqualifizierte Unternehmen bzw. Eignungsleiher/Nachunternehmer entsprechende vorläufige Eigenerklärungen im Formblatt „Eignungserklärung“ vornehmen. Eine Überprüfung zu ggf. vorliegenden Verfehlungen wird über das Gewerbezentral- bzw. Wettbewerbsregister vorgenommen. Sollten Verfehlungen vorliegen oder eingetragen sein, müssen ausreichende Selbstreinigungsmaßnahmen nachgewiesen werden. GLEICHES GILT FÜR ALLE NACHGENANNTEN AUSSCHLUSSKRITERIEN. Nur sofern gemäß VOB/A §16a EU zugelassen.
Aufteilung in Lose
1 LotErrichtung eines Transporter.- und Fahrradunterstandes (Dach): 580 m² Arbeits- Schutzgerüst SW 09, 225 m² EPS Gefälledämmung, 225 m² 2-lagige bituminöse Abdichtung, 225 m² extensive Flachdachbegrünung, 55 m Seilsicherungssystem, 82,5 m Attikaabdeckung aus Aluminium, 18,5 m Regenfallrohre Ausführungszeitraum: voraussichtlich August 2026 - September 2026 Die im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Arbeiten – Gerüstbau, Gefälleausbildung, Abdichtungsarbeiten, extensive Dachbegrünung sowie Montage der Dachentwässerung – bilden eine technisch und funktional untrennbare Einheit zur Herstellung eines funktionsfähigen Dachaufbaus. Die Leistungen sind in ihrer Abfolge und Ausführung eng miteinanderverzahnt und erfordern eine durchgehende technische Abstimmung. Technische und funktionale Abhängigkeiten (Fachloszusammenlegung): • Die Gefälleausbildung, Abdichtung und Dachbegrünung müssen unmittelbar aufeinander abgestimmt ausgeführt werden, da sie gemeinsam den vollständigen Dachaufbau bilden und sich gegenseitig bedingen. • Die Dachentwässerung ist integraler Bestandteil des Abdichtungssystems und muss während der Abdichtungsarbeiten eingebunden und geprüft werden. • Der Gerüstbau ist für sämtliche Arbeitsschritte erforderlich und muss hinsichtlich Standzeit, Lastklasse und Positionierung exakt auf die Dacharbeiten abgestimmt sein. • Zudem beginnen Gründachsysteme üblicherweise bereits bei der Abdichtung, die vom Dachdecker ausgeführt wird. Eine Vergabe in getrennte Lose würde zu unterschiedlichen Systemaufbauten führen können. Dies wiederum birgt im Schadensfall erhebliche Gewährleistungsprobleme, da die Verantwortlichkeiten nicht eindeutig abgegrenzt werden können. Risiken bei einer Aufteilung in Fachlose • Eine Trennung der Gewerke würde zu erheblichen Schnittstellenrisiken führen, insbesondere hinsichtlich Feuchtigkeitsschutz, Funktionssicherheit und Gewährleistungsabgrenzung. • Die Koordination mehrerer Auftragnehmer würde den Bauablauf erheblich erschweren und birgt ein erhöhtes Risiko für Verzögerungen und Mängel im Dachaufbau. Sicherheits- oder Zulassungsvorgaben (Produktvorgaben): Bestimmte Produkte besitzen die notwendigen Zertifikate oder bauordnungsrechtlichen Zulassungen, so zum Beispiel in diesem Fall Absturzsicherung mit Zulassung für ein bestimmtes System. Für das ausgeschriebene Sicherungssystem ist eine produktscharfe Vorgabe erforderlich, da die benötigten Systeme herstellerspezifische, nicht übertragbare bauordnungsrechtliche Zulassungen sowie systemgebundene Prüf- und Anwendungsnachweise besitzen. Diese gelten ausschließlich in der jeweils geprüften Systemkonfiguration. Eine Ausschreibung mit Leitfabrikaten würde das Risiko abweichender Zulassungsgrundlagen und damit einer nicht normgerechten Ausführung mit sich bringen. Die produktscharfe Vorgabe ist daher durch den Auftragsgegenstand sachlich begründet.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis 100 %
Zeitplan
- 12. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung