Digitales Kunden-Informationssystem für Schienen-Ersatz-Verkehre (SEV) im Saarland

Was wird ausgeschrieben
Das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes plant den Aufbau eines digitalen Informationssystems für Schienen-Ersatz-Verkehre an ca. 172 bis 212 Standorten. Das Projekt umfasst die Beschaffung und Montage von Haltestellenmasten, ePaper-Displays inklusive zehnjähriger Wartung sowie die Bereitstellung einer zentralen Softwarelösung. Die Leistungen sind in drei Lose unterteilt und auf einen Betriebszeitraum von zehn Jahren ausgelegt.
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Das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV) des Saarlandes plant in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) den Aufbau eines digitalen Kunden-Informationssystems für Schienen-Ersatz-Verkehre (SEV) im Saarland. Ziel und Zweck des Projektes ist es, SEV-Informationen aktuell, korrekt, leicht verständlich und möglichst barrierefrei an den betroffenen Bushaltestellen zur Verfügung zu stellen. Dazu sollen die Bushaltestellen entsprechen ausgestattet werden. Einerseits mit ePaper-Displays für die Bereitstellung der Fahrgastinformationen und andererseits mit neuen modernen Haltestellenmasten für ein einheitliches Erscheinungsbild der Bushaltestellen, an denen die SEV-Verkehre abfahren. Im Rahmen des Projektes sollen die SEV-Bushaltestellen an allen Haltestellen des Schienenpersonennahverkehrs ertüchtigt werden. Dies umfasst inklusive des Streckenverlaufs der Saarbahn ca. 172 Standorte. Möglicherweise erhöht sich diese Anzahl um maximal 40. Geplant ist die Vergabe der Leistungen in drei Losen: Los 1: Beschaffung der Haltestellenmasten in einem einheitlichen Design sowie die Aufstellung der Masten an den betreffenden Haltestellen. Los 2: Beschaffung der ePaper-Displays (Hardware) inkl. Halterungen für die Montage an Haltestellenmasten. Montage an Haltestellenmasten, Wartung und Instandhaltung der Displays, Bereitstellung von Ersatzgeräten (bei Defekten oder Vandalismus) sowie Bereitstellung von Wechselbatterien und Austausch leerer Batterien für den Betriebszeitraum von 10 Jahren. Los 3: Bereitstellung einer Hintergrundsoftware (hardwareherstellerunabhängig) für den Betrieb und die Datenversorgung der ePaper-Displays mit zentralem Datenbroker zur Anbindung von Echtzeitdaten, Geräteüberwachung, Störungsmeldungen und Content-Management-Systems. Die Software muss über eine Differenzierung von Rollen und Zugriffsrechten für einzelne Nutzer(-gruppen) verfügen. Schulung der Mitarbeitenden des ZPS und ggf. von Verkehrsunternehmen für die Nutzung dieser Hintergrundsoftware.
Das Saarland modernisiert die Fahrgastinformation an Bushaltestellen, die bei Schienen-Ersatz-Verkehren (SEV) genutzt werden. Das Projekt sieht vor, rund 172 bis 212 Standorte mit neuen, einheitlichen Haltestellenmasten und digitalen ePaper-Displays auszustatten, um Informationen barrierefrei und aktuell bereitzustellen. Die Ausschreibung ist in drei Bereiche unterteilt: Los 1 umfasst die Masten, Los 2 die Hardware der Displays inklusive einer zehnjährigen Wartung und Batterieversorgung, und Los 3 die notwendige Software zur Steuerung und Datenanbindung. Ziel ist ein einheitliches, digitales System, das den Fahrgästen bei Zugausfällen verlässliche Informationen bietet.
Aufteilung in Lose
3 LoteBeschaffung der Haltestellenmasten in einem einheitlichen Design sowie die Aufstellung der Masten an den betreffenden Haltestellen.
Beschaffung von 172 ePaper-Displays (Hardware) inkl. Halterungen für die Montage an Haltestellenmasten (möglicherweise erhöht sich die Anzahl um maximal 40). Montage an Haltestellenmasten, Wartung und Instandhaltung der Displays, Bereitstellung von Ersatzgeräten (bei Defekten oder Vandalismus) sowie Bereitstellung von Wechselbatterien und Austausch leerer Batterien für den Betriebszeitraum von 10 Jahren.
Bereitstellung einer Hintergrundsoftware (hardwareherstellerunabhängig) für den Betrieb und die Datenversorgung der ePaper-Displays mit zentralem Datenbroker zur Anbindung von Echtzeitdaten, Geräteüberwachung, Störungsmeldungen und Content-Management-Systems. Die Software muss über eine Differenzierung von Rollen und Zugriffsrechten für einzelne Nutzer(-gruppen) verfügen. Schulung der Mitarbeitenden des ZPS und ggf. von Verkehrsunternehmen für die Nutzung dieser Hintergrundsoftware.
Zeitplan
- 16. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert