Dienstleistungsauftrag für eine Geschäftsstelle zur Evaluation der Forschungsbauten- und Großgeräteförderung

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt schreibt die Einrichtung einer Geschäftsstelle zur Unterstützung einer unabhängigen Evaluationskommission aus. Diese soll die Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten an Hochschulen evaluieren. Der Auftrag umfasst die Datenaufbereitung, die redaktionelle Erstellung des Evaluierungsberichts sowie die Organisation von Sitzungen und eine umfangreiche Befragung von Antragstellern.
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Bund und Länder wirken seit 2007 bei der Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten zusammen. Ziel dieser Gemeinschaftsaufgabe ist es, die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung zu verbessern. Zu den förderfähigen Investitionsvorhaben zählen Forschungsbauten sowie Großgeräte. Die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten durch Bund und Länder soll durch eine unabhängige Evaluationskommission evaluiert werden, deren Vorsitz mit Frau Prof. Dr. Felser (Berufung erfolgte mit Schreiben der Vorsitzenden der GWK) bereits feststeht. Die bis zu neun weiteren Mitglieder der Kommission werden der GWK zur Beschlussfassung in der kommenden Sitzung am 10.07.2026 vorgelegt werden. Aufgabe der Evaluationskommission wird es sein, eine übergreifende, vorrangig qualitative Bewertung der Gemeinschaftsaufgabe zu erarbeiten. Zur Koordinierung, Administration sowie Unterstützung der Evaluationskommission soll ein Dienstleistungsauftrag für eine Geschäftsstelle europaweit ausgeschrieben werden. Zu den Aufgaben der Geschäftsstelle gehören insbesondere die Aufbereitung der von den an der Gemeinschaftsaufgabe beteiligten Akteuren zur Verfügung gestellten Daten, das Verfassen von Textentwürfen, die Abschlussredaktion des Evaluierungsberichts sowie die Organisation und Durchführung der Kommissionssitzungen und etwaiger Vor-Ort-Begehungen der Evaluationskommission. Auch soll eine Befragung von Antragstellern für Großgeräte auf der Grundlage der Antragstellungen mit dem Schwerpunkt auf den Zeitraum der AV-FGH durchgeführt werden (rd. 2.700 Anträge seit 2019).
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sucht einen Dienstleister, der als Geschäftsstelle eine unabhängige Expertenkommission bei der Bewertung der staatlichen Forschungsförderung unterstützt. Die Aufgabe beinhaltet die administrative Koordination, die inhaltliche Aufbereitung von Daten sowie die redaktionelle Begleitung des Evaluierungsberichts. Zudem muss der Auftragnehmer eine Befragung von rund 2.700 Antragstellern durchführen, die seit 2019 Fördermittel für Großgeräte an Hochschulen beantragt haben. Es handelt sich um ein anspruchsvolles Projekt an der Schnittstelle von Wissenschaftsmanagement und administrativer Prozessbegleitung.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG)
- Einhaltung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG)
- Einhaltung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG)
- Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Alle ausschlussgründe sind in den Vergabeunterlagen genannt: s. Bieterbogen Ziff V. - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV sowie § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG und Art. 5k Sanktions-VO Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Aufteilung in Lose
1 LotBund und Länder wirken seit 2007 bei der Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten zusammen. Ziel dieser Gemeinschaftsaufgabe ist es, die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung zu verbessern. Zu den förderfähigen Investitionsvorhaben zählen Forschungsbauten sowie Großgeräte. Die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten durch Bund und Länder soll durch eine unabhängige Evaluationskommission evaluiert werden, deren Vorsitz mit Frau Prof. Dr. Felser (Berufung erfolgte mit Schreiben der Vorsitzenden der GWK) bereits feststeht. Die bis zu neun weiteren Mitglieder der Kommission werden der GWK zur Beschlussfassung in der kommenden Sitzung am 10.07.2026 vorgelegt werden. Aufgabe der Evaluationskommission wird es sein, eine übergreifende, vorrangig qualitative Bewertung der Gemeinschaftsaufgabe zu erarbeiten. Zur Koordinierung, Administration sowie Unterstützung der Evaluationskommission soll ein Dienstleistungsauftrag für eine Geschäftsstelle europaweit ausgeschrieben werden. Zu den Aufgaben der Geschäftsstelle gehören insbesondere die Aufbereitung der von den an der Gemeinschaftsaufgabe beteiligten Akteuren zur Verfügung gestellten Daten, das Verfassen von Textentwürfen, die Abschlussredaktion des Evaluierungsberichts sowie die Organisation und Durchführung der Kommissionssitzungen und etwaiger Vor-Ort-Begehungen der Evaluationskommission. Auch soll eine Befragung von Antragstellern für Großgeräte auf der Grundlage der Antragstellungen mit dem Schwerpunkt auf den Zeitraum der AV-FGH durchgeführt werden (rd. 2.700 Anträge seit 2019). Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung