Planungsleistungen und Bauüberwachung für die Sanierung der Wohnanlage Brahmsstraße in München
Was wird ausgeschrieben
Die Deutsche Bundesbank schreibt Planungsleistungen und Bauüberwachung für die Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnanlage in der Brahmsstraße in München aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 9 der HOAI sowie besondere Leistungen wie Machbarkeitsstudien. Die Vergabe erfolgt stufenweise über einen Zeitraum von etwa vier Jahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit Teilnahmewettbewerb sollen Planungsleistungen und Bauüberwachung der Objektplanung Gebäude im Rahmen der Maßnahme "Projekt 34.0463 - Sanierung und Modernisierung der Wohnanlage Brahmsstraße in München" der Deutschen Bundesbank vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 2 - 9 HOAI sowie besondere Leistungen, wie z.B. die Erstellung Machbarkeitsstudien Nachverdichtung und Anfertigung von CAD-Plänen mit Ortsabgleich. Hierbei behält sich die Deutsche Bundesbank eine stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung zur Realisierung des Projekts. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen 2 und 3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Die Deutsche Bundesbank plant die umfassende Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnanlage in der Brahmsstraße in München, da die Gebäude aus dem Jahr 1923 nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Brandschutz, Haustechnik und Energieeffizienz entsprechen. Gesucht wird ein Planungsbüro für die Objektplanung Gebäude, das die Leistungsphasen 2 bis 9 nach HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) übernimmt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wobei zunächst nur die Leistungsphasen 2 und 3 vergeben werden. Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 1.460 Tagen, wobei die Beauftragung weiterer Phasen von der Projektgenehmigung abhängt.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Einhaltung der Regelungen gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Regelungen des § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Wohnliegenschaft Brahmsstraße 2-4 in München entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der haustechnischen Installationen und der Energieeinsparung. Auch die Anforderungen an den Brandschutz müssen überprüft werden. Daher plant die Deutsche Bundesbank, die beiden Wohnhäuser sowie die Nebengebäude zu sanieren und zu modernisieren. - Die Gebäude Brahmsstraße 2 und 4 wurden 1923 gebaut. - Beide Häuser haben je einen eigenen Eingang und ein eigenes Treppenhaus. - Beide Häuser haben je vier Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. - Im Dachgeschoss befinden sich neben den Speichern je eine Wohnung pro Haus. - Im Keller befinden sich Abstellräume und Hausanschlussräume. - Beide Häuser beherbergen zusammen 18 Wohnungen mit insgesamt ca. 1.500 m² Wohnfläche. - Die Außenwände bestehen aus massivem Mauerwerk, die Kellerwände und Fundamente aus Beton. - Geschossdecken als Holzbalkenkonstruktion, Kellerdecke aus Stahlbeton. - Die Fenster sind aus Holz mit, teils Einfachverglasung - Die alten Balkone wurden 2016 durch neue Stahlbalkone ersetzt - Dezentrale Heizwärme und Warmwasser (Gasetagenheizungen, Durchlauferhitzer, Elektroboiler) Ziel ist es, den Wohnungsbestand durch eine energetische, haustechnische und baukonstruktive Sanierung zu optimieren und dabei den Brand-, Wärme- und gegebenenfalls den Schallschutz zu verbessern. Neben den Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2 bis 9 ist eine Entscheidungsvorlage zum Thema Nachverdichtung bzw. Aufstockung zu erstellen. Diese soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Aspekte Baurecht, Grobkostenschätzung und Bauablauf untersuchen. Weitere besondere Leistungen sind unter anderem: gegebenenfalls die Erstellung einer Bauvoranfrage zur Absicherung der Umsetzbarkeit einer Nachverdichtung und die Anfertigung von CAD-Plänen mit Ortsabgleich. Die Sanierung soll im (teilweise) unbewohnten Zustand erfolgen. Die geschätzten Baukosten für die oben beschriebene Maßnahme betragen für die Kostengruppe 300 brutto 2.306.611 EUR und für die Kostengruppe 400 brutto 1.537.741 EUR, insgesamt also brutto 3.844.352 EUR. Die mitzuverarbeitende Bausubstanz (zu ermitteln in Leistungsphase 3) wird zunächst mit brutto 780.000EUR angesetzt. Die anrechenbaren Kosten für das Gebäude liegen insgesamt bei netto 3.564.124 EUR.
Zeitplan
- 9. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung