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Neubau Wasserstoff-Fernleitung ETL186 Peine-Hallendorf (DN 800, 84 bar)

Gasunie Deutschland Transport Services GmbHHannover, GermanyVeröffentlicht 30. Apr. 2026
Auftragswert
~€125M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
5. Juni 2026
7 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Gasunie Deutschland schreibt als Generalunternehmer den Neubau der Wasserstoff-Transportleitung ETL186 von Peine nach Hallendorf (Salzgitter) in Niedersachsen aus. Die Leitung hat einen Durchmesser DN 800, einen Nenndruck von PN 84 und eine Länge von ca. 10–18 km pro Segment. Die Bauleistungen umfassen Tiefbau, Rohrleitungsbau, Querungen (Mittellandkanal, 4 Bahnlinien, Bundesstraße B1, Autobahn A39), Stationsbauten und Rekultivierung. Das Projekt ist Teil des Hyperlink-Wasserstoffkernnetzes und wird als IPCEI-Projekt gefördert. Ausführung: Hauptbauphase ab August 2027 bis Juni 2028 (Kaltinbetriebnahme), finale Abnahme bis Q3/2029.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH (GUD) mit Sitz in Hannover - ein Tochterunterneh-men der N.V. Nederlandse Gasunie – betreibt ein rund 4.600 Kilometer langes Gas-Fernleitungsnetz in Norddeutschland. Aufgrund seiner geographischen Lage übernimmt das insg. > 17.000 km lange Leitungsnetz der Gasunie in den Niederlanden und in Deutschland die Funktion einer Gasdrehscheibe für Nordwesteuropa und leistet einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Energieversorgung in Deutsch-land und Europa. Das „Hyperlink-Projekt“ der GUD - zu dem die hier ausgeschriebene Energietrans-portleitung „ETL186“ von Peine nach Hallendorf in Niedersachsen zählt - ist ein wesentlicher Bestandteil zur Errichtung des von der Bundesnetzagentur genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes in Deutsch-land. Hyperlink ist ein rund 1.000 Kilometer langes Wasserstoffnetz, dessen Fertigstellung und Betrieb in der direkten Verantwortung von GUD liegt. Indem es Deutschland mit den Wasserstoffaufkommen in den Niederlanden und Dänemark verbindet, verknüpft es Märkte und eröffnet den Transportkunden von GUD den verlässlichen Zugang zu klimaneutralen Energien. Damit leistet die GUD einen substanzi-ellen Beitrag für die Sicherung des Industrie-Standortes Deutschland. Aufgrund seiner Bedeutung handelt es sich bei der ETL186 um ein nach IPCEI (Important Project of Common European Interest) gefördertes Projekt. Der AG schreibt dabei folgende Leistung als Vorhabenträger und Fernleitungsnetzbetreiber aus: Generalunternehmerbauleistungen für die Errichtung der Energietransportleitung ETL 186 von Peine nach Hallendorf einschließlich Stationsbauten. Das Vorhaben beinhaltet die Errichtung der Energietransportleitung, einschließlich zugehöriger Tiefbau-, Rohrleitungs- und Querungsarbeiten zum Zwecke des Transportes von Gas, insbesondere Wasserstoff bestehend aus den folgenden Anlagenkomponenten: Untertägig verlegte Leitung in der Dimensionierung DN 800, einschließlich in geschlossener Bauweise mittels Bohrungen errichteter Leitungsabschnitte; eine Absperrstation mittig im Trassenverlauf zur Wahrung der geforderten Leitungssegmentierung von 10-18 km; Anlagen zur Einbindung in bestehende Anlagen am Anfangs- und Endpunkt der Leitung am Anbindungspunkt ETL 186 in Woltorf und an einer Übergabestation in Watenstedt (Salzgitter/Hallendorf); System zum kathodischen Korrosionsschutz der Leitung; untertägig mitverlegtes Begleitkabel zum Zwecke des Datenaustauschs und der Anlagensteuerung; untertägig eingebrachte Einbauten sowie obertägig aufgestellte Markierungspfähle zum Schutz der Leitung; Nenndruck: MOP PN 84; das Leitungsmaterial (Rohre aus hochfestem Stahl) wird durch den AG beigestellt und ist vom Auftragnehmer (AN) zu verbauen - dem AN obliegt die sachgerechte Lagerung des beigestellten Materials auf den von ihm zu errichtenden 4 Rohrlagerplätzen mit einer Fläche von jeweils ca. 11.400-19.000 m² sowie der Transport des Materials zum Installationsort; Breite des Regelarbeitsstreifens: 37m mit örtlichen Aufweitungen bei größeren Bauaufwänden und Sonderbauwerkenes; Sicherheitsstreifen: 10m (5m beidseits der Leitungsachse); Verlegetiefe: Mindestüberdeckung 1,2 m; mind. 1,5 m bei Kreuzungen mit Straßen, Gewässern, Fremdleitungen; mind. 2,0 m bei Kreuzungen mit Bahnlinien; es werden insg. ca x Feldbögen und ca. 60 Werksbögen benötigt; Projektspezifische Besonderheiten: die Station Woltorf wird zu Beginn der Arbeiten für ETL186 im Rahmen eines anderen Vorhabens der GUD bereits errichtet sein, so dass die Stationsanlagen für ETL186 unter Brownfield-Bedingungen zu errichten sein werden; der Mittellandkanal soll zur Erzielung der notwendigen Tiefe unter der Kanalsohle mit einer Spülbohrung (HDD), ggf. mit dem Direct Pipe® Verfahren unterquert werden; die Bündelung mit anderen Hochdruckleitungen im Bestand und der Bahnlinie erfordert die Lagerung des Rohrgrabenaushubs im Schutzstreifen der Bestandsleitung. Zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Bestandsleitungen sind ständig vorzusehen. Das Vorranggebiet Wald entlang der Bahnstrecke 1730 erfordert in zwei insgesamt 400 m langen Abschnitten dessen Durchfahrung in einem minimierten Arbeitsstreifen (18 m), welcher die Verfahrung und entfernte Lagerung des Rohrgrabenaushubs fordert; vier Bahnlinien, drei davon doppelgleisig, bzw. zwei elektrifiziert, sind zu unterqueren. Alle vier Strecken werden von der Deutschen Bahn, ein Gleis wird von der Salzgitter Flachstahl AG betrieben. Die Querungen der doppelgleisigen Strecken 60 bis 80 m; die Bundesstraße B1 und Kanalstraße müssen aufgrund zusätzlich zu vermeidenden Kompensations- und Waldflächen mittels jeweils ca. 124 m langen Rohrvortrieben unterquert werden. Hierfür ist derzeit das Mikrotunnelverfahren ohne Mantelrohreinbau, sondern mit Direkteinzug des Produktenrohres vorgesehen; die Ludwig-Erhart-Str. und BAB A39 müssen aufgrund ihres jeweils vierspurigen Ausbaus mittels einer jeweils 60 m langen Bohrung unterquert werden. Die kombinierte Unterquerung der Landesstr L473 und einer Wasserleitung erzielt ebenso 60 m Länge; auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl AG sind Altlasten im Erdreich zu vermuten. Von einer separaten Lagerung, Beprobung und Entsorgung des Aushubs, einschließlich der Anlieferung von Ersatzmaterial für die Rückfüllung ist auszugehen. Voraussichtliche Ausführungstermine: - Zuschlagserteilung: ca. Anfang Mai 2027 - Geplanter Termin für Erhalt Planfeststellungsbeschluss: 23.04.2027 - Kick-Off AN mit dem AG: vorauss. Mitte / Ende Mai 2027 - Start (bau)vorbereitende Maßnahmen, inkl. Onboarding / Mobilisierung: ca. Ende Mai 2027 - Start Hauptbauphase: ca. Anfang Aug. 2027 - Fertigstellung Kaltinbetriebnahme (Teilabnahme; pönalisierter Zieltermin): 25.06.2028 - Heißinbetriebnahme durch den AG / SV-Abnahme: ca. Anfang Q3/2028 - Abschluss Rekultivierungsarbeiten und finale Abnahme nach Übergabe der vollständigen Enddokumentation durch den GU: bis spätestens Q3/2029

VergabeHero-Einschätzung

Die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH aus Hannover vergibt den Bau einer rund 10–18 km langen Wasserstoff-Fernleitung (ETL186) von Peine nach Hallendorf bei Salzgitter. Die Hochdruckleitung DN 800 mit 84 bar Betriebsdruck ist Teil des sogenannten Hyperlink-Projekts – eines rund 1.000 Kilometer langen Wasserstoffnetzes, das Deutschland mit den Wasserstoffquellen in den Niederlanden und Dänemark verbindet und vom Bund gefördert wird (IPCEI). Der Generalunternehmer übernimmt sämtliche Tiefbau-, Rohrleitungs- und Querungsarbeiten, darunter die Unterquerung des Mittellandkanals mit HDD-Spülbohrung, vier Eisenbahnstrecken, der Bundesstraße B1 und der Autobahn A39. Besondere Herausforderungen sind die Brownfield-Anbindung an eine bestehende Station, Altlasten auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl AG sowie die Minimierung des Arbeitsstreifens im Waldgebiet. Die Bauzeit ist von August 2027 bis Juni 2028 geplant, die finale Abnahme erfolgt bis September 2029. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: GUD, Hyperlink-Projekt)

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Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Eignung nach SektVO (GWB §§ 123, 124)
  • Nachweis der Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
  • Keine Ausschlussgründe nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Mindestlohngesetz, Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
  • Keine Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
  • Keine Preisabsprachen oder wettbewerbsbeschränkende Abreden
  • Fähigkeit zur Errichtung von Rohrleitungen DN 800 unter hohen Drücken
  • Erfahrung mit HDD-Spülbohrungen und Rohrvortriebsverfahren

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Eigenerklärung, dass keine Gründe vorliegen, die zu einem Ausschluss nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes führen können (s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_B.1_Teilnahmeantrag.pdf). Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 GWB insgesamt, auch über das Thema Bestechlichkeit und Vorteilsgewährung hinaus, vorliegen. Es gilt § 123 Abs. 2 GWB entsprechend (s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_B.1_Teilnahmeantrag.pdf). Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 124 GWB vorliegen, insbesondere keine schwerwiegenden Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB. Es gilt § 123 Abs. 2 GWB entsprechend (s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_B.1_Teilnahmeantrag.pdf). Eigenerklärung, dass dass keine Preisabsprachen oder sonstige wettbewerbsbeschränkenden Abreden getroffen wurden (s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_B.1_Teilnahmeantrag.pdf). Eigenerklärung, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft (BWGM), jederzeit seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit eine entsprechende Beitragspflicht besteht, ordnungsgemäß nachgekommen ist und nachkommt. Falls der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, wird der Bewerber / die BWGM jederzeit auf Anforderung des Auftraggebers geeignete Nachweise vorlegen, insbesondere: eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen tariflichen Sozialkasse (sofern eine Beitragspflicht besteht) oder einen entsprechend gleichwertigen Nachweis, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamts, bzw. eine Bescheinigung in Steuersachen (soweit eine solche Bescheinigung im jeweiligen Staat ausgestellt wird), spätestens bei einer eventuellen Zuschlagserteilung. Bewerber mit Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland können anstelle der vorgenannten Bescheinigungen gleichwertige Nachweise der zuständigen Behörden ihres Herkunftsstaates vorlegen, aus denen hervorgeht, dass sie ihren steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachgekommen sind (s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_B.1_Teilnahmeantrag.pdf). Der Auftraggeber behält sich vor, gemäß § 51 Abs. 2 Satz 1 SektVO fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erklärungen, Unterlagen und Nachweise nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter auf Nachforderung besteht nicht. Die Verantwortung für die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen verbleibt beim Bieter. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Liegen dem Auftraggeber die geforderten Unterlagen und Informationen auch nach Ablauf der Nachforderungsfrist nicht vor, wird der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001DE40_HPL2_ETL186 - Generalunternehmerleistungen für den Neubau der Energietransportleitung Peine-Hallendorf

Generalunternehmer-Bauleistungen für die Errichtung der Energietransportleitung ETL 186 von Peine nach Salzgitter (OT Hallendorf) im Landkreis Peine-Salzgitter. Diese umfassen den Rohrleitungsbau (inkl. Schweiß- und Ummantelungsarbeiten - die Rohrleitungen und zugehöriges Material (Long-Lead-Items) werden auftraggeberseitig gestellt), sämtliche erforderliche Erd- und Tiefbaumaßnahmen, die Errichtung von Sonderbauwerken / Querungen und Armaturenstationen, Wasserhaltung und Rekultivierungsarbeiten. Ebenfalls im Auftragsumfang enthalten ist die Detaillierung und Finalisierung der vorliegenden Planung bis zur Ausführungsreife, die Umsetzung von zulässigen, bzw. vorab genehmigten bauvorbereitenden Maßnahmen vor Planfeststellungsbeschluss und die Einholung eventuell erforderlicher Einzelgenehmigungen. Trassenlänge ca. 23 km. Weitere Details sind der technischen Vorhabensbeschreibung, s. Dokument "14042_DE40_HPL2_ETL186_A.2_Techn._Vorhabensbeschreibung.pdf“ sowie den mitgeltenden technischen Unterlagen zu entnehmen, die mit dieser Bekanntmachung veröffentlicht wird.

CPV 45231220, 45231223
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Zuschlagskriterium I (ZKI): Preis. Die Bewertung der Angebotspreise wird anhand der Netto-Gesamtangebotspreise der von den Bietern bepreisten Leistungsverzeichnisse vorgenommen. Es wird der Quotient aus dem niedrigsten Gesamtangebotspreis des Bestbieters und des Gesamtangebotspreises des jeweiligen Bieters multipliziert mit 100 gebildet, woraus sich eine Punktzahl je Bieter ergibt. Diese Punktzahl wird dann mit 50% (= Gewichtung des Zuschlagskriteriums ZK I) gewichtet, woraus sich die gewichtete Gesamtpunktzahl des Bieters für ZK I ergibt. Es erfolgt eine mathematische Aufrundung der jeweiligen Punktzahl bis auf die zweite Nachkommastelle (Details s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_A.1_GU-Vergabebedingungen.pdf)

  • quality

    Die Bewertung der Qualität erfolgt anhand eines durch den Bieter einzureichenden Ausführungskonzeptes, das sich in folgende Unterdokumente gliedert: Unterkriterium 1: detaillierte terminliche Darstellung des Bauablaufs als Weg-Zeit-Diagramm [TILOS oder vergleichbar]: Die terminliche Darstellung soll den Zeitraum der Bauzeit ab Beauftragung bis zum Vertragsende, einschließlich Rekultivierungsmaßnahmen und Finalisierung der Baudokumentation umfassen und mindestens folgende Aspekte berücksichtigen: Mobilisierung / Onboardingphase, Planungsdauer / -zeiträume mit Aufgliederung pro Gewerk, Angabe der Bauabschnitte / wesentlichen Bauphasen, Bauvorbereitung, geschätzten Kolonnenstärken pro Bauphase, Angabe von Terminen für Mitwirkungsobliegenheiten des AG, Darstellung des Kritischen Pfads, Darstellung möglicher Sperrzeiten / Einschränkungen im Bauablauf, die sich u.a. aus naturschutzrechtlichen oder anderen Anforderungen ergeben, Umgang mit Parallellagen / Anschlüssen an Bestandssysteme, Visualisierung aller Haupt- und Subgewerke (wie bspw. KKS, WAN, E-MSR), Berücksichtigung der vom AG angegebenen Zieltermine; es wird die Übergabe der TILOS-Datei (oder vergleichbar) sowie eines pdf-Dokumentes erwartet. Für das indikative Angebot ist eine Bestätigung der Einhaltung des Zieltermins der Kaltinbetriebnahme ausreichend. -> Gewichtung Unterkriterium 1: 30% Unterkriterium 2: Darstellung eines Konzeptes zur technischen Realisierung folgender Themen unter Berücksichtigung sämtlicher im Leistungsverzeichnis und seiner Anlagen und in der Leis-tungsbeschreibung des AG spezifizierten Anforderungen [PPT / PDF]: Rohrleitungsbau (inkl. Umgang mit Parallellagen, Anschlüsse an Bestandssysteme), inkl. Erd- und Tiefbau (Bodenmanagement, Felddrainagen) insbesondere unter Berücksichti-gung des Bodenschutzkonzeptes, Schweißarbeiten; Sonderbauwerke: möglichst detaillierte Beschreibung der Umsetzung der komplexesten Querungsbauwerke mit Beschreibung der eingesetzten Bohrtechnik / Geräte / Verfahren; Armatur-Stationsbauwerke mit EMSR; Wasserhaltung und Wasserschutzmaßnahmen; Begleitmaßnahmen im Rohrleitungsbau (mitlaufende LWL-Kabel inkl. Kabelschutzrohr, Kor-rosionsschutz (KKS), Hochspannungsbeeinflussung (HSB)); Umsetzung von Druckprüfungen und der Kaltinbetriebnahme; Baunachbereitung, inkl. Rekultivierung, Finalisierung der Baudokumentation -> Gewichtung Unterkriterium 2: 20% Unterkriterium 3: Darstellung der Projekt- und Baustellenorganisation [PPT / PDF] Kernpersonal des Bieters (Projektleitung, Oberbauleitung, Arbeitssicherheit, Wegemanagement, etc.) gemäß Prozesshandbuch des Auftraggebers, das mit Aufforderung zur Angebotsabgabe veröffentlicht wird, inkl.: Org-Chart bis auf die Bauleiterebene pro Fachgewerk mit Namen und Anzahl der Personen nach Funktionen, Darstellung der Schnittstellen / Ansprechpartner auf der Baustelle, CVs des Kernpersonals wie Projekt- und Oberbauleiter, Darstellung welches Team / welche Positionen der Bieter bereits für die bauvorbereitenden Maßnahmen zur Verfügung stellen wird; Beschreibung des Baustellenmanagements / der Baustellenorganisation und der Baulogistik; Darstellung des Berichtswesens und des Projektmanagement-Ansatzes; Vertretungsmanagement; Qualifizierungsmanagement für eigenes und Nachunternehmer-Personal; Umsetzung des Arbeitssicherheits-, Umwelt- und Gesundheitsmanagements auf der Baustelle; Aufzählung welche Mitwirkungsobliegenheiten des AG aus Sicht des Bieters erforderlich sind -> Gewichtung Unterkriterium 3: 30% Unterkriterium 4: Projektspezifisches Risikoregister [MS Excel / PPT / PDF] Erstellung eines projektspezifischen Risikoregisters durch den Bieter, welches die Hauptrisiken des Projektes inkl. geeigneter Mitigationsmaßnahmen aufzeigt und im Auftragsfall während der Bauphase fortgeführt und detailliert werden soll. Die entsprechende Vorlage des AG, die mit der Anfrage zum Erstangebot veröffentlicht werden wird, ist dafür zu verwenden. -> Gewichtung Unterkriterium 4: 10% Unterkriterium 5: Nachhaltigkeit der Bauausführung [PPT/ PDF] Konkrete Beschreibung der Maßnahmen des Bieters zur Umsetzung der im LV/LB spezifizierten Emissionsschutzvorgaben, inkl. Beschreibung welche weiteren Möglichkeiten er zur Einsparung von Energie, Emissionen und zur Verringerung von sonstigen negativen Umwelt- / Umfeldeinflüssen im Rahmen der Bauausführung sieht. -> Gewichtung Unterkriterium 5: 10% Bewertung ZK II: Die Bewertung pro Unterkriterium erfolgt durch ein qualifiziertes Fach-Expertengremium des AG anhand folgender Punkteskala in zwanziger Schritten von 0–100 Punkten, wobei 100 Punkte die höchste zu erreichende Punktzahl ist. Die ermittelte Punktzahl pro Unterkriterium wird mit der vorgenannten Gewichtung pro Unterkriterium gewichtet und addiert (= Punktzahl Bieter ZK II). Diese wird schließlich mit der Gesamtgewichtung von ZK II i.H.v. insg. 50% multipliziert (= gewichtete Punktzahl Bieter ZK II). Zur Ermittlung der Gesamtpunktzahl eines Bieters wird die gewichtete Punktzahl ZK I mit der gewichteten Punktzahl ZK II addiert. Aus der so ermittelten Gesamtpunktzahl der Bieter wird eine absteigende Rangfolge gebdildet, wobei das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl Rang 1 erhält. Es können maximal 100 Punkte pro Bieter erreicht werden. Bei Punktegleichstand der Gesamtpunktzahl mehrerer Bieter ist der jeweils niedrigere Netto-Angebotspreis des Bieters ausschlaggebend. Im Falle von ungewöhnlich niedrigen Angeboten verfährt der AG nach Maßgabe des § 54 SektVO. Bieter, deren Angebote nicht den formalen und inhaltlichen Anforderungen entsprechen und damit nicht wertbar sind, werden über die Gründe der Nichtberücksichtigung informiert und vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Bezuschlagung erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot nach BAFO gemäß der o.g. Bewertungsmethodik. Details, s. Datei 14042_DE40_HPL2_ETL186_A.1_GU-Vergabebedingungen.pdf

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 30. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 5. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

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