Dacharbeiten fuer die Sanierung und Aufstockung des Studierendenwohnheims Plauener Weg 8 in Erfurt
Was wird ausgeschrieben
Das Studierendenwerk Thüringen schreibt Dacharbeiten für die Sanierung und Aufstockung eines Wohnheims in Erfurt aus. Der Auftrag umfasst den Abbruch des bestehenden Dachaufbaus sowie die Errichtung neuer Flachdächer in Brettschichtholzbauweise. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Modernisierung von 230 Wohnplätzen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Mit dem Umbau und der Sanierung des Studierendenwohnhauses im Plauener Weg 8 am Campus in Erfurt sollen 230 Wohnplätze saniert werden, orientiert an den Bedürfnissen der Studierenden. Nach ThürBO 2014 § 50 werden die Wohnungen barrierefrei ausgeführt. Alle Wohnräume sind für alle Studierenden erreichbar. Das Gebäude dient ausschließlich Wohnzwecken mit einem hohen Anteil an Einzelappartements mit eigener Sanitärzelle und Küchenzeile sowie 2-Raum- Appartements mit je eigenem Bad und gemeinschaftlicher Küche. Es werden ca.230 Plätze eingerichtet, wovon mehrere Wohneinheiten für Personen mit Mobilitätseinschränkungen vorgesehen sind. Im Untergeschoss befinden sich die Fahrradräume, der Waschmaschinenraum sowie die Technikräume.
Das Studierendenwerk Thüringen plant die Sanierung und Aufstockung eines Wohnheims für Studierende im Plauener Weg in Erfurt. Im Rahmen dieses Projekts werden die bestehenden Dachkonstruktionen vollständig zurückgebaut und durch neue Flachdächer aus Brettschichtholz ersetzt. Der Auftrag richtet sich an spezialisierte Dachdeckerbetriebe, die Erfahrung mit größeren Sanierungsvorhaben im öffentlichen Bereich mitbringen. Das gesamte Projekt zielt darauf ab, 230 moderne und barrierefreie Wohnplätze zu schaffen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: PW8 VE321 Dacharbeiten)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit
- Erfahrung mit Flachdachabdichtungen
- Erfahrung mit Brettschichtholzkonstruktionen
- Einhaltung der Thüringer Bauordnung (ThürBO)
- Nachweis über Betriebshaftpflichtversicherung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
geforderte Nachweise können auf Aufforderung nachgereicht werden
Aufteilung in Lose
1 LotAuf der obersten Geschossdecke des Bestandes wurde ursprünglich eine Dämmung, darauf ein Aufbeton als Gefällebeton mit 2 -5 % G efälle und darauf eine Abdichtung mit Bitumenschweißbahn ausgeführt . Dieser bestehende Aufbau wird im Zuge der Aufstockung komplett bis auf die OK Rohdecke abgebrochen. Die neuen Dächer der beiden Wohntrakte werden zunächst in ihrer Tragkonstruktion als neue Brettschichtholzdecken gebildet und nachfolgend als Flachdächer mit außenliegender Entwässerung und einem Dachüberstand ausgeführt. Auf die Brettschichtholzdecke wird eine verschweißte Dampfsperre auf Trennlage aufgebracht. H ierauf wird das Flachdach wird mit einem Gefälle von ca. 2-3% in Form einer druckfesten Gefälledämmung ausgebildet. Die Dämmschicht wird mit einer bituminösen Dachabdichtung gemäß Flachdachrichtlinie versehen und darauf eine Kiesschicht als Schutz vor Sonneneinstrahlung und mechanische Beschädigung aufgebracht. An den Traufseiten der Wohntrakte werden die Dachüberstände mit einer umliegenden Regenrinne versehen und verkleidet . Auf den beiden Wohntrakten ist im Dachbereich jeweils eine PV- Anlage vorgesehen. Notwendige Durchdurchdringungen ( Grundleitungsentlüftungen, Abluftführungen, A nschlüsse PV- Anlagen ) sind sorgfältig über die bituminöse Dachhaut zu führen und in dieser einzudichten. Der Verbinder wird als Flachdach mit Attika und innenliegender Entwässerung ausgeführt . D ie neue FT - Deckenkonstruktion des Verbinders bildet die Basis der Dachkonstruktion. Diese wird mit einer bituminösen Dachabdichtung gemäß Flachdachrichtlinie versehen. Die Anschlusspunkte wie Einläufe , Notüberläufe und Entlüftungen werden entsprechend den Erfordernissen ausgeführt . Der Zugang zum Dach erfolgt über einen Dachausstieg im Bereich des neuen Verbinders , d er gleichzeitig als RWA- Anlage zur Entrauchung des Treppenhauses dient. Der Übergang zwischen Fassade / D achabschluss im Bereich des Verbinders erfolgt über den Einbau geeigneter Dachrandprofile bzw. d urch die Ausführung gedämmter, in die Dachabdichtung einbezogener , verblechter Attikaausbildungen. Aufgrund des geringen Abstandes zur Bibliothek ist das Gebäude mit einer harten Bedachung auszuführen. Die Entwässerung der neuen Dächer erfolgt mit Ausnahme des Verbinders als Außenentwässerung in freiem Gefälle ( Freispiegelleitung) . Die Dachentwässerung erfolgt im Bereich der Wohntrakte außenliegend und im Bereich des Verbinders innenliegend über einen vordefinierten Einlaufpunkt sowie eine hinreichend dimensionierte Notentwässerung.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price3%
wirtschaftlichstes Angebot
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung