Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage in Essen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Essen schreibt die Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage (LSA) an der Kreuzung Hindenburgstraße/Hachestraße aus. Der Auftrag umfasst die technische Ausstattung, Verkabelung und Inbetriebnahme in dezentraler Technik. Die Ausführungsdauer ist auf 15 Tage begrenzt.
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Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage in Essen-Stadtkern
Die Stadt Essen sucht einen Auftragnehmer für die Installation einer neuen Lichtsignalanlage, also einer Ampelanlage, im Stadtkern. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung der Technik, die Montage der Signalgeber und die komplette Verkabelung zwischen dem Steuergerät und den einzelnen Komponenten wie Tastern oder akustischen Signalen. Zudem müssen Kabel für Induktionsschleifen und Funkempfänger für den öffentlichen Nahverkehr verlegt werden. Die Arbeiten sind zeitlich eng getaktet und müssen innerhalb von 15 Tagen abgeschlossen sein.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der Bestimmungen des GWB
- Einhaltung der EU VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (EU VOB/A). Es werden nur fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachgefordert, die nicht wertungsrelevant sind. Sind daher über die Wertung des Preises hinaus weitere Kriterien für den Zuschlag relevant, so wird die Nachforderung wertungsrelevanter fehlender oder unvollständiger leistungsbezogener Unterlagen zur Sicherstellung der Vergabegrundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung hiermit ausgeschlossen.
Aufteilung in Lose
1 LotFolgende Lichtsignalanlage ist zu liefern und zu montieren: LSA 58 Hindenburgstr. / Hachestr. Die LSA ist in dezentraler Technik zu errichten. Die systemtechnische Verkabelung zwischen dem Steuergerät und den Anlagenkomponenten (Signalgeber, Anforderungstaster, Akustik, ...) zum Betrieb der LSA ist vom Auftragnehmer zu liefern und zu installieren. Des Weiteren sind Nachrichtenkabel für den Anschluss bauseits gestellter Induktionsschleifen und des ÖPNV-Funkempfängers, sowie diverse NYY-J Kabel zu liefern und zu verlegen. Im geringen Umfang sind Tiefbauarbeiten zur Installation der Schaltschrankfundamente und der Anbindung der Schaltschränke an das vorhandene Leerrohrnetz zu erbringen. Die Baumaßnahme beinhaltet zudem die Erweiterung vom städtischen Steuerkabelnetz. Dazu zählt u.a. Lieferung und Montage von Komponenten für Steuerkabelverteiler sowie die Lieferung und Verlegung von Fernmeldekabel bis zu 100DA. Die Leerrohrtrassen zum Kabelzugschacht vor den Schaltschränken bzw. zu den Maststandorten und Schleifenschächten werden bauseits gestellt. Die verkehrsabhängige Steuerung der Lichtsignalanlagen erfolgt in LISA + Version 8. Die LSA muss über Steuerkabel an den OCIT-Verkehrsrechner SITRAFFIC Scala angeschlossen werden. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: In die Zuschlagserteilung fließt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vom Energieverbrauch der Signalgeber der LSA 58 mit ein. Der Betrachtungszeitraum für den Energieverbrauch der Signalgeber beträgt 20 Jahre. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Mit der Ausführung ist unverzüglich nach Erteilung des Auftrages zu beginnen. Die Arbeiten sind innerhalb von 15 Tagen nach Beginn der Ausführung fertig zu stellen. Weiteres ist bei Teilnahme an diesem Verfahren der Leistungsbeschreibung / den Leistungsverzeichnissen nebst Vorbemerkungen sowie den Vertragsbedingungen zu entnehmen.
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung