Chirurgisches Navigationssystem mit 3D-Bildgebung und Robotik-Unterstützung

Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Bonn beschafft ein integriertes chirurgisches Navigationssystem für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Das System soll intraoperative 3D-Bildgebung sowie robotische Unterstützung für Eingriffe an Wirbelsäule und Becken ermöglichen. Die Ausschreibung zielt auf eine technologische Modernisierung der chirurgischen Ausstattung ab.
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Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) setzt als Maximalversorger, für eine bestmögliche stationäre Patientenversorgung, auf neue und innovative Medizintechnik und -produkte. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie plant die Neubeschaffung eines integrierten Navigationssystems einschließlich intraoperativer 3D-Bildgebung und robotischer Navigationsunterstützung für Eingriffe an der gesamten Wirbelsäule sowie am Becken. Ziel ist die strukturelle und technologische Weiterentwicklung der navigierten und robotisch assistierten orthopädisch-unfallchirurgischen Chirurgie am Universitätsklinikum Bonn.
Das Universitätsklinikum Bonn sucht ein hochmodernes Navigationssystem für orthopädische und unfallchirurgische Operationen. Dieses System unterstützt Chirurgen bei komplexen Eingriffen an der Wirbelsäule und am Becken durch eine präzise 3D-Bildgebung und robotische Assistenz, um die Patientenversorgung zu verbessern. Da es sich um eine spezialisierte Medizintechnik handelt, richtet sich die Ausschreibung an Hersteller oder Fachhändler für chirurgische Ausstattung. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 30. Juli 2026.
Aufteilung in Lose
1 LotDie intraoperative Navigation ist bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen bereits heute etablierter Standard. Die präoperative Planung erfolgt anhand radiologischer CT-Datensätze, welche intraoperativ mit dem Patienten referenziert und navigiert werden. Die aktuell verfügbare intraoperative Bildgebung über einen IsoC3D-Bildwandler weist jedoch eine begrenzte Auflösung auf und ist insbesondere bei Eingriffen im kraniocervicalen Übergang, bei ausgeprägten Deformitäten wie komplexen Skoliosen sowie bei adipösen Patientinnen und Patienten technisch limitiert. Dies beeinträchtigt die Bildqualität und damit die Navigationspräzision in hochkomplexen Situationen. Geplant ist daher die Anschaffung eines zweiten vollständigen Navigationssystems einschließlich Planungssoftware, kombiniert mit der mobilen intraoperativen 2D-/3D-Bildgebung sowie der robotischen Navigationsunterstützung. Die Integration von hochauflösender intraoperativer Bildgebung, Echtzeit-Navigation und robotisch geführter Instrumentenpositionierung ermöglicht eine signifikante Verbesserung der Präzision bei der Implantatplatzierung und trägt zur Erhöhung der Patientensicherheit bei. Der Umfang des Auftragsvolumens ist in den Vergabeunterlagen dargestellt.
Zeitplan
- 30. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung