Planungsleistungen für den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke und Umbau der L 22

Was wird ausgeschrieben
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock schreibt geotechnische Planungsleistungen für den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke über die Warnow aus. Das Projekt umfasst die Planung von zwei neuen Teilbauwerken, den Abbruch der Bestandsbauwerke sowie die Anpassung der angrenzenden Verkehrsanlagen. Die Laufzeit des Auftrags ist auf 5110 Tage ausgelegt.
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Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tiefbauamt, plant den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke (BW 102) im Zuge der L 22 über die Warnow. Im Ergebnis einer Machbarkeitsstudie wurde eine Vorzugsvariante entwickelt, die eine Warnowquerung aus 2 Teilbauwerken festlegt. In diesem Zuge sind die Verkehrsanlagen auf dem Bauwerk selbst sowie die auf beiden Seiten vorgelagerten Streckenabschnitte bis zu den Anschlussknoten West und Ost zu planen und zu erneuern. Dabei sind sowohl 2 KFZ- Fahrstreifen stadteinwärts und 2 KFZ- Fahrstreifen stadtauswärts als auch beidseitige Geh- und Radwege zu berücksichtigen. Die vorgesehene Planung der Maßnahme gliedert sich thematisch im Wesentlichen in 3 Teile: 1. die Planung eines neuen Teilbauwerkes Nord (ggf. zzgl. Moorbrücken Nord) mit den entsprechenden verkehrlichen Anbindungen an die benachbarten Knoten, 2. die Planung des Abbruches der Bestandsbauwerke (Vorpommernbrücke, Moorbrücken, Verkehrszeichenbrücke), 3. die Planung eines neuen Teilbauwerkes Süd (ggf. zzgl. Moorbrücken Süd) einschließlich der Planung einer Verkehrszeichenbrücke mit den entsprechenden verkehrlichen Anbindungen an die benachbarten Knoten.
Die Stadt Rostock plant den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke, einer wichtigen Verkehrsverbindung über die Warnow. Der Auftrag umfasst die geotechnische Planung für zwei neue Brückenteile sowie den Rückbau der alten Strukturen und die Erneuerung der angrenzenden Straßenabschnitte inklusive Rad- und Gehwege. Da es sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt handelt, erstreckt sich die Planung über einen sehr langen Zeitraum von etwa 14 Jahren. Bieter müssen umfassende Planungsleistungen gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) erbringen.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Einhaltung der Ausschlussvoraussetzungen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123 bis 126 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123 bis 126 GWB. Weiteres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern.
Aufteilung in Lose
1 LotErstellung von geotechnischen Planungsleistungen für den Ersatzneubau einer Straßenbrücke, bestehend aus 2 Teilbauwerken Nord und Süd, ggf. erforderlichen vor- und nachgelagerten Moorbrücken Nord und Süd, einer Verkehrszeichenbrücke sowie den erforderlichen Unterbau der Verkehrsanlagen bis zu den Knotenpunkten Gaffelschonerweg / Warnowstraße im Westen und Petridamm / Verbindungsweg im Osten in allen Leistungsphasen der HOAI mit Grundleistungen und Besonderen Leistungen. Voraussichtliche Kosten Baukonstruktion: 1. Straßenbrücke TBW Nord und Süd: 54 Mio EUR netto Abbruch Bestandsbauwerk Bw. 102: 3,5 Mio EUR netto 2. VZB + ggf. erforderliche Moorbrücken: 11,5 Mio EUR netto Abbruch Bestandsbauwerke Bw. 114, Bw 115, VVZB 02: 2,9 Mio EUR 3. Verkehrsanlage Straße: 5,33 Mio EUR Die Beauftragung erfolgt stufenweise; Stufe I beinhaltet den Grundauftrag (Teilleistungen a, b und c HOAI inkl. Besondere Leistungen, Stufe II (Besondere Leistungen: Baubegleitung IBW Nord + VA Nord) +III (Baubegleitung IBW Süd + VA Süd) sind optional.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Angebotspreis
Zeitplan
- 14. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung