Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Außenbeleuchtung, Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau für Betriebshof
Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schreiben Tiefbau-, Wasserhaltungs-, Verkehrsanlagen- und Ingenieurbauwerksarbeiten inklusive Außenbeleuchtung sowie Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau für den Betriebshof Rummelsburger Landstraße (Los 4) aus. Der Auftrag umfasst mehrere Gebäude (Pförtner, Werkstatt, Carport, Gaslager, Parkplatzüberdachung, Übergabestation) mit technischer Gebäudeausrüstung sowie Schnittstellenkoordination. Die Bauvorhaben ist Teil des Betriebshofverbunds Süd-Ost zur Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb. Angebotsfrist ist der 18. Mai 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zuge der Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb im Berliner Stadtgebiet plant die BVG die Neuerrichtung des Betriebshofs Treptow. Dieser besteht aus den zwei Einzelstandorten Köpenicker Landstraße (KLS) und Rummelsburger Landstraße (RLS). Im Folgenden wird ausschließlich der Standort Rummelsburger Landstraße (RLS) an der Minna-Todenhagen-Straße 6 betrachtet. In einer umfänglichen Werkstatt werden die gesetzlichen Untersuchungen, technische Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Hier befindet sich auch das Hauptlager. Ergänzt wird der Standort mit einer Bus-Abstellung inkl. Ladeplätzen. Das Gesamtbauvorhaben RLS wurde in Lose aufgeteilt. Im Folgenden wird das sog. "Los 4 RLS" betrachtet. Gegenstand dieser Vergabe sind alle Leistungen zur Realisierung der Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau. Das Los 4 beinhaltet: • Verkehrsanlagen Straße, Ingenieurbauwerke und Entwässerung, unterirdische Medieninfrastruktur • Erdbau (Feinprofilierung, Einbau Gründungspolster, Gräben etc.) • Erdung und Blitzschutz für den gesamten Hof • Hochbau Geb. A Pförtner, Geb CA-CD Werkstatt, Geb. B Carport, Geb DB Gaslager, Geb. E Parkplatzüberdachung, Gebäude D - Übergabestation, jeweils inkl. technischer Gebäudeausrüstung. • Schnittstellenkoordination für das genannte Bauvorhaben durch einen Generalunternehmer nach Maßgabe dies Vertrages und seiner Anlagen. Die Integration Bauleistungen Dritter wie Aufzugsanlagen, Dacharbeitsbühnen und Ladeinfrastruktur sowie Versorger (Fernwärme, Wasser, Strom) und Lieferung und Installation maschineller Anlagen ist zu berücksichtigen und einzukalkulieren. Die BVG und das Land Berlin legen Wert auf die Nachhaltigkeit des Projektes. So werden die Werkstatthallen im Rahmen wirtschaftlich sinnvoller Möglichkeiten nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet sowie sinnvoll anwendbare, vereinzelte Aspekte des Nachhaltigen Bauens berücksichtigt.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) lassen den Neubau eines Betriebshofs für Elektrobusse am Standort Rummelsburger Landstraße in Berlin-Treptow realisieren. Das ausgeschriebene Los 4 umfasst sämtliche Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke mit Außenbeleuchtung und Blitzschutz sowie den Hochbau mehrerer Gebäude (Werkstatt, Carport, Gaslager, Übergabestation und weitere). Zusätzlich ist die Koordination von Bauleistungen Dritter (Aufzugsanlagen, Ladeinfrastruktur, Versorger) erforderlich. Das Projekt ist Teil eines größeren Betriebshofverbunds Süd-Ost mit zwei Standorten und dient der Umstellung der BVG-Busflotte auf Elektroantrieb. BVG und Land Berlin legen Wert auf nachhaltiges Bauen. Die Vergabe erfolgt nach dem niedrigsten Preis (60 %) sowie Qualitätskriterien (30 %) und Nachhaltigkeit (10 %).
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB (Eigenerklärung)
- Keine Ausschlussgründe nach AEntG, AufenthG, SchwarzArbG, MiloG, LkSG
- Keine Eintragung im Wettbewerbsregister (WRegG)
- Zwei Referenzen über vergleichbare Bauvorhaben (Tiefbau/Hochbau)
- Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
- Nachweis der Unternehmensdaten gemäß §10a SektVO
- EU-Sanktionserklärung (Russland) gemäß Artikel 5k
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerber (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt. 9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung. 10. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). 11. Erklärung zur Höhe der Versicherung. Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt (FB) ausdrücklich anders mitgeteilt, das FB 2a (Bewerber/Bieter) oder 2d (Drittunternehmen) "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 12. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland . Hierfür ist das entsprechende FB 2c ("Eigenerklärung Umsetzung von Artikel 5k") zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 13. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien" dieser Bekanntmachung. Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Zuge der Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb im Berliner Stadtgebiet ist von der BVG die Neuerrichtung des sogenannten Betriebshofverbundes Süd-Ost (Betriebshof Treptow) vorgesehen (Bauvorhaben). Dieser besteht aus den zwei Einzelstandorten Köpenicker Landstraße (KLS) und Rummelsburger Landstraße (RLS). Am Standort RLS werden die gesetzlichen Untersuchungen, technische Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen. Hier befindet sich auch das Hauptlager. Ergänzt werden beide Standorte mit einer Bus-Abstellung inkl. Ladeplätzen. Gegenstand dieses Vertrages sind alle Leistungen zur Realisierung der Tiefbauarbeiten, Wasserhaltung, Verkehrsanlagen und Ing. Bauwerke inkl. Außenbeleuchtung und Erdungs- und Blitzschutzanlagen sowie Hochbau auf dem Grundstück Rummelsburger Landstraße 100, insbesondere: • Verkehrsanlagen Straße, Ingenieurbauwerke und Entwässerung, unterirdische Medieninfrastruktur • Erdbau (Feinprofilierung, Einbau Gründungspolster, Gräben etc.) • Erdung und Blitzschutz für den gesamten Hof • Hochbau Geb. A Pförtner, Geb CA-CD Werkstatt, Geb. B Carport, Geb DB Gaslager, Geb. E Parkplatzüberdachung, jeweils inkl. technischer Gebäudeausrüstung • Bau-/Schnittstellenkoordination für das genannte Bauvorhaben durch einen Generalunternehmer nach Maßgabe des Bauvertrages und seiner Anlagen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Für die Bewertung dieses Zuschlagskriteriums hat der Bieter/-gemeinschaft die Wertungsmatrix (Formblatt 10) eigenständig auszufüllen und folgende Dokumente je Projektmitglied einzureichen • zwei Referenzen inklusive jeweils einem Steckbrief (max. 2 Seiten DIN-A4), darin sollen die in der Wertungsmatrix (Tabellenblätter "Personal+Referenzen" und "Wertung_Bieter") gemachten Angaben (zum Beispiel die Zusammensetzung der relevanten Kostengruppen in 2 b) genauer erläutert und begründet werden • beruflichen Lebenslauf (tabellarisch) • Organigramm des Projektteam Es wird ausschließlich die vertraglich geregelte Mindestbesetzung bewertet. Gemäß Vertrag ist für die ausgeschriebene Leistung folgendes Projektleitungsteam erforderlich (siehe Bauvertrag): • Oberbauleitung • Fachbauleitung Hochbau / stellvertretende Oberbauleitung • Fachbauleitung Technische Ausrüstung • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau Die Personen sind im Tabellenblatt "Personal+Referenzen" der Wertungsmatrix, namentlich zu benennen. Mehrfachbenennungen einer Person für mehrere Funktionen sind nicht zulässig. Die Mitglieder des Projektleitungsteams können gleiche Referenzen angeben. Das Projektteam wird Vertragsbestandteil. Krit. 2 a) Erbrachte Leistungsinhalte (Mehrfachauswahl möglich) Es können nur Leistungsinhalte (Hochbau, Technische Ausrüstung, Tiefbau/Rohrleitungsbau und Arbeiten im kontaminierten Bereich nach- DGUV-R 101-004 / TRGS519) gewertet werden, bei denen die Projektmitglieder über mindestens 50 % der Bauzeit des entsprechenden Leistungsinhalt eine verantwortungsvolle Rolle übernommen haben. Die Einordnung der Leistungsinhalte orientiert sich dabei an die Objektliste nach HOAI 2021. Für den Leistungsinhalt Arbeiten im kontaminierten Bereich nach- DGUV-R 101-004 / TRGS519 ist es allerdings entscheidend, ob die jeweils der Person zugeordneten Arbeiten in den Anwendungsbereich der DGUV-R 101-004 / TRGS519 fallen. Folgende Leistungsinhalte müssen von folgenden Projektmitgliedern nachgewiesen werden: • Fachbauleitung Hochbau / stellvertretende Oberbauleitung mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Hochbau" • Fachbauleitung Technische Ausrüstung mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Technische Ausrüstung" • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau mindestens zwei Referenz mit dem Leistungsinhalt "Tiefbau / Rohrleitungsbau" Krit. 2 b) Gesamtbaukosten in Mio. EUR (Netto) Für die relevanten Baukosten je Referenz und Projektmitglied ist auf die genannten Kostengruppen zu achten. Es können jedoch nur die Baukosten für den Leistungsinhalt gewertet werden, für die das Projektmitglied verantwortlich war. • Oberbauleitung (KG 300 + KG 400 Netto) • Fachbauleitung Hochbau / stellv. Oberbauleitung (KG 300 Netto) • Fachbauleitung Technische Ausrüstung (KG 400 Netto) • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau (KG 300+500 Netto) Dies ist in den Steckbriefen zu den Referenzen für den AG nachvollziehbar nachzuweisen. Krit. 2 c) Honorarzone Für die relevanten Honorarzonen je Referenz und Projektmitglied ist auf folgende Leistungsbilder der HOAI zu achten. • Oberbauleitung (Mittelwert über alle übernommenen Leistungsinhalte) • Fachbauleitung Hochbau/stellv. Oberbauleitung (Mittelwertüber alle übernommenen Leistungsinhalte des Hochbaus) • Fachbauleitung Technische Ausrüstung (Mittelwert über alle übernommenen Anlagengruppen (nach HOAI) der Technischen Ausrüstung) • Fachbauleitung Tiefbau / Rohrleitungsbau (Mittelwert über alle übernommenen Leistungsinhalte im Tiefbau / Rohrleitungsbau) Krit. 2 d) Aktualität der Referenz (Abschluss der Baumaßnahme) Maßgeblich ist, wann die Leistungsphase 8 für die Referenz zur Genehmigung abgenommen wurde. Referenzen die nicht nachweislich bis zum 01.01.2015 abgenommen wurden, erfüllen nicht die Mindestanforderungen. Krit. 2 e) Öffentlicher AG für die entsprechende Referenz Bewertet wird hier, ob der AG der angegebenen Referenz eine öffentliche Institution ist/war. Krit. 2 f) Berufserfahrung des mit der Auftragsausführung betrauten Projektleitungsteams Als Berufserfahrung kann nur gewertet werden, was im Berufsleben des Projektmitglieds als Ausübung der hier geforderten Tätigkeit nachgewiesen werden kann. HINWEIS: Die Angaben für 2a) bis 2f) sind in den Steckbriefen zu den Referenzen bzw. in den Lebensläufen der Projektteammitglieder für den AG nachvollziehbar nachzuweisen. nachzuweisen. Bieter können gem. der Kalkulation in der Wertungsmatrix für dieses qualitative Unterkriterium max. 30 Leistungspunkte erreichen. Siehe FB 04
- quality10%
Unter dem Zuschlagskriterium Nachhaltigkeit wird das eingereichte Fachkonzept "Nachhaltige Baustelle" bewertet. Mit dem Zuschlagskriterium "Nachhaltige Baustelle" werden Leistungen bewertet, die über die rein technische Ausführung hinausgehen und einen aktiven Beitrag zur ökologischen, sozialen und prozessbezogenen Nachhaltigkeit bei der Bauausführung leisten. Bietende sollen darlegen, wie sie diesem Ziel im Rahmen des ausgeschriebenen Bauvorhabens konkret gerecht werden. Die Bewertung erfolgt anhand von sechs Oberkriterien und deren Unterkriterien gem. Wertungsmatrix (Formblatt10): 1) Immissionsschutz auf der Baustelle 2) Energieverbrauch und Emissionen 3) Materialeinsatz 4) Arbeitsverhältnisse und soziale Verantwortung 5) Arbeitssicherheit, Unfallschutz, Kommunikation 6) Gesundheitsschutz Die eingereichten Konzepte sollen nachvollziehbar darstellen, mit welchen Maßnahmen, Methoden und Organisationsansätzen die Bietenden bei der Auftragsausführung zur Erreichung der jeweiligen Nachhaltigkeitsziele beitragen werden. Aus den Einreichungen muss eindeutig hervorgehen, auf welche der aufgeführten Kriterien sich die Ausführungen beziehen. Der Gesamtumfang der Ausarbeitung darf 10 Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 10) nicht überschreiten. Inhalte, die über diesen Umfang hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Zur Veranschaulichung dürfen ergänzende Grafiken und Abbildungen im Anhang beigefügt werden. Dieser fließt jedoch nicht in die Bewertung ein. Insbesondere wird erwartet, dass: • bauliche, örtliche und logistische Rahmenbedingungen des Vorhabens berücksichtigt werden. • Maßnahmen nicht allgemein, sondern konkret im Kontext der geplanten Ausführung dargestellt werden. • der Einsatz von Personal, Maschinen, Materialien oder Verfahren beschrieben wird. • die beschriebenen Ansätze und Maßnahmen im Rahmen des Auftrags vom Bieter erfüllbar und umsetzbar sind und nicht in den Zuständigkeitsbereich anderer Projektbeteiligter fallen. Bewertungsdimensionen: Für jedes Unterkriterium erfolgt eine Bewertung entlang der beiden Bewertungsdimensionen "Fachliche & technische Qualität" (Gewichtung: 50%) und "Praxisnähe & Konkretisierungsgrad" (Gewichtung: 40%). Zusätzlich wird übergreifend auf Kriterienebene die "Verständlichkeit & Struktur des Konzepts" (10%) bewertet. Für jede Bewertungsdimension wird der arithmetische Mittelwert über alle relevanten Unterkriterien gebildet und mit der jeweiligen Gewichtung verrechnet. Die interne Berechnung erfolgt mit den exakten Werten, die Darstellung in der Wertungsmatrix erfolgt gerundet auf zwei Nachkommastellen. Die Anforderungen orientieren sich inhaltlich an den Kriterien und Indikatoren der DGNB-Auszeichnung "Nachhaltige Baustelle", unabhängig von einer formalen Zertifizierung, welche nicht vorgesehen ist. Es wird nicht erwartet, dass zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe bereits vollständig ausgearbeitete Detailkonzepte, Ablaufpläne oder genehmigungsfähige Unterlagen vorliegen. Vielmehr solle das Konzept den aktuellen Planungs- und Kenntnisstand der Bietenden widerspiegeln und nachvollziehbar darlegen, wie die Anforderungen im Hinblick auf eine nachhaltige Baustelle organisatorisch, technisch und kommunikationsbezogen berücksichtigt werden sollen. Ansätze aus früheren Projekten können herangezogen werden, wenn deren Übertragbarkeit auf das vorliegende Bauvorhaben begründet dargestellt wird. Das eingereichte Konzept ist Bestandteil der Angebotswertung und muss eingereicht werden. Im Falle eines Zuschlags wird es verbindlicher Bestandteil des Vertrags. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die im Konzept dargestellten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse vollständig und vertragsgemäß umzusetzen. Abweichungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Bieter können gem. der Kalkulation in der Wertungsmatrix für dieses qualitative Unterkriterium max. 10 Leistungspunkte erreichen. Siehe FB 04
- price60%
Gesamtpreis (netto) gem. Leistungsverzeichnis
Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung