TED·400739-2026

Baufeldfreimachung und Gebäuderückbau im T-Bereich der Konversionsfläche Ellwangen

Entwicklungsgesellschaft Ellwangen GmbHEllwangen (Jagst), GermanyVeröffentlicht 11. Juni 2026
Auftragswert
~€2.1M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Entwicklungsgesellschaft Ellwangen schreibt den selektiven Rückbau von 13 Gebäudekomplexen mit einem Gesamtbrutto-Rauminhalt von ca. 108.300 m³ aus. Die Arbeiten umfassen neben dem mineralischen Rückbau auch die Bodensanierung auf dem Konversionsgelände. Der Ausführungszeitraum ist für den 06.04.2026 bis zum 29.12.2026 terminiert.

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Teil 2 Baufeldfreimachung (mineralischer Rückbau und Bodensanierung)

VergabeHero-Einschätzung

Die Entwicklungsgesellschaft Ellwangen plant die Baufeldfreimachung eines ehemaligen Militär- oder Industriegeländes, dem sogenannten T-Bereich. Dabei müssen insgesamt 13 Gebäude abgerissen werden, darunter mehrere große Hallen, was einem Gesamtvolumen von über 100.000 Kubikmetern umbautem Raum entspricht. Neben dem eigentlichen Rückbau der Gebäude gehört auch die Sanierung des Bodens zum Leistungsumfang. Die Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2026 innerhalb von etwa neun Monaten abgeschlossen werden. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: BvA_Baufeldfreimachung - Rückbau T-Bereich - Konversion Ellwangen)

BauleistungenÖffentliche VerwaltungStadtentwicklungRueckbauAbbruchBodensanierungKonversionTiefbauBauleistungen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001BvA_Baufeldfreimachung - Rückbau T-Bereich - Konversion Ellwangen

Die Arbeiten der Baufeldfreimachung des T-Bereichs erstrecken sich vom 06.04.2026 bis 29. 12.2026. Die Kernleistung besteht im selektiven Gebäuderückbau von insgesamt 13 Gebäudekomplexen mit einer Gesamtbrutto-Rauminhalt (BRI) von etwa 108.300 m³. Darunter befinden sich Großflächenhallen wie Gebäude 79 mit 28.360 m³ BRI sowie Gebäude 70 mit 14.000 m³ BRI. Weitere zu rückbauende Strukturen sind Gebäude 68 bis 78 sowie 80 mit einer kombinierten BRI von etwa 80.000 m³. Vier Gebäude (68, 69, 73, 74) unterliegen emissionsarmem Rückbau. Hinzu kommen Rampen (Gebäude 114, 115, 119, 121, 122) und Lagerflächen im östlichen Bereich mit insgesamt 1.814 m² sowie das Wachhaus an der Schrankenanlage Südtor und Zapfsäulen. Die Oberflächenrückbauleistungen umfassen 16.000 m² Betongroßflächenplatten (davon 7.000 m² emissionsarm), 2.725 m² Asphaltschichten verschiedener Dicken bis 25 cm, 18.433 m² Pflasterbelag sowie 12.000 m³ mineralische Trag- und Deckschichten. Besondere Gefahrstoffe wie asbest- und teerhaltige Fugenmassen in einer Gesamtlänge von 5.500 m müssen entfernt werden. Für den Rückbau unterirdischer Anlagen sind 651 m Kanäle (DN 300-600 mm), circa 150 Schächte (Regen-, Mischwasser-, Trinkwasser- und Stromschächte), 6 Erdtanks (5-50 m³) sowie 2 Abscheideranlagen auszubauen und zu entsorgen. Ein PAK-haltiger Fernwärmetunnel Hungerberg mit einer Länge von 170 m wird ebenso wie die KMF-haltigen Fernwärmeleitungen mit 937 m Länge rückgebaut. Aus dem baustelleninternen Betonbruch sollen insgesamt 87.000 t durch eine RAP-Stra Prüfstelle güteüberwachter Recycling-Beton (RC-Material) in den Körnungen 0/32 und 0/45 mm mit einer mobilen Brecheranlage hergestellt werden. Davon werden 42.000 t auf eine externe Lagerfläche in Ellwangen transportiert und 45.000 t auf interne Bereitstellungsflächen des Baufeldes gebracht. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine vom AN zu stellende RAP-Stra-zertifizierte Prüfstelle mit umfassender Güteüberwachung einschließlich Sieblinienprüfungen, Frost-Tau-Wechsel-Tests und LA-Wert-Bestimmungen. Für Erdarbeiten und Aushub kontaminierter Bereiche sind rund 7.500 m³ Aushub in den Hot-Spot-Bereichen sowie der Kontaminationsverdachtsfläche "Alten Straße" vorgesehen, davon etwa 940 m³ kontaminierter Boden. Die Rückverfüllung mit baustelleninternem Material umfasst insgesamt 13.940 m³. Die Gefahrstoffsanierungen beinhaltet Mineralwolle (KMF-haltig), asbesthaltige Fugenmaterialien und Flachdichtungen, 3.270 m² teerhaltige Wandanstriche an erdberührten Wänden sowie zinkhaltige Schutzanstriche in Stahl- und Betonschächten. Sämtliche gefährlichen und nicht-gefährlichen Abfälle werden nach abfalltechnischer Einstufung (RC1-3, DK0-II, BM-F0-F3) fachgerecht entsorgt. Die Baustelleneinrichtung umfasst das Umsetzen von Schutzzäune von 490 m Länge mit 3 Torverschlüssen, eine 5-50-Tonnen-Baustellenwaage, Reifenwaschanlage mit Wasseraufbereitung, temporäre Baustraßen (1.728 m² Tragschicht, 3.620 m² Lagerfläche) und die mobile Brecheranlage. Besonderheiten sind baubegleitende ökologische Maßnahmen wie Amphibienschutzzäune und Zauneidechsenburgen. Alle Gefahrstoffarbeiten unterliegen TRGS-Anforderungen mit obligatorischen Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Behördenmitteilungen.

CPV 45000000, 45111200, 45111100, 45111300, 45262300, 44114000, 45112000, 45112400, 45112200, 45112700, 45262660, 45262700, 90000000, 90520000, 90740000, 90650000
Bewertung

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1 Kriterien
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Zeitplan

  1. 11. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert