Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
€865k
Zuschlag am
22. Mai 2026
Brandschutzplanung für Sanierung und Umbau des Deutschen Museums
Was wird ausgeschrieben
Das Deutsche Museum in München schreibt Leistungen zur Brandschutzplanung für die laufende Sanierung und Modernisierung des Sammlungsbaus und der Verbindungsbauten aus. Der Auftrag umfasst die Überarbeitung und Ergänzung der Leistungsphasen 2 bis 4 gemäß AHO-Heft 17 unter Berücksichtigung laufender Bestandsuntersuchungen. Die Arbeiten finden im Rahmen der Zukunftsinitiative bis 2025 statt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Sanierung, Umbau sowie brandschutztechnische Ertüchtigung des Sammlungsbaus und der Verbindungsbauten in mehreren Realisierungsabschnitten unter laufendem Betrieb. Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms des Deutschen Museums für den Zeitraum 2012 bis 2025 („Zukunftsinitiative“) wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten brandschutztechnisch ertüchtigt und es werden die Infrastruktur sowie die technische Gebäudeausrüstung saniert bzw. weitgehend erneuert. Start- und Fertigstellung der Realisierungsabschnitte ist zeitversetzt, jedoch zeitlich überlappend. Außerdem wird ein Großteil der Ausstellungen neu konzipiert und gestaltet. Leistung: NK.746.01 Brandschutzplanung
Das Deutsche Museum in München modernisiert derzeit seine Ausstellungsgebäude und Infrastruktur. Für diesen Prozess wird ein Fachplaner für Brandschutz gesucht, der die bereits bestehenden Planungen überarbeitet und an aktuelle Bestandsuntersuchungen anpasst. Die Arbeiten finden bei laufendem Museumsbetrieb in mehreren zeitlich überlappenden Abschnitten statt. Da es sich um ein komplexes Großprojekt handelt, ist Erfahrung mit Brandschutzkonzepten in öffentlichen Gebäuden und Bestandssanierungen erforderlich.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Leistungen für Brandschutz gemäß Heft 17 der Schriftenreihe des AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V.), Lph 1-4 hat der Auftraggeber bereits weitestgehend erbringen lassen. Es liegt eine genehmigte Tekturplanung mit genehmigtem Brandschutznachweis vor. Im Rahmen der anstehenden Überarbeitung bzw. Ergänzung der Lph 2-4 sind die Ergebnisse der derzeit laufenden Bestandsuntersuchungen, Bestandsvermessungen und die Neuverortung der Ausstellungen in die vorliegende Planung zu integrieren und der bestehende Brandschutznachweis auch in Bezug auf die Überarbeitung der Objektplanung und Ausstellungsgestaltung fortzuschreiben. Der vorliegende Brandschutznachweis ist zu prüfen, zu plausibilisieren und ggf. zu ergänzen. Außerdem wird die vorliegende Machbarkeitsstudie für die Neugestaltung des Eingangsbereichs, die Anlieferungsrampe im Bereich der westlichen Uferstraße und ein unterirdischer Transporttunnel zwischen Sammlungsbau und Bibliotheksbau optimiert und fortgeführt. Notwendige Tekturanträge müssen evtl. realisierungsabschnittsweise gestellt werden. Hinzu kommen die Neugestaltung der übergeordneten Bereiche (z.B. Personalumkleiden, Personalaufenthaltsräume, Leitzentrale etc.) Die Leistungsphasen 5-9 sind noch vollumfänglich zu erbringen. Planungsbeginn ab ca. 10/2013 bzw. mit Zuschlagserteilung. Einreichung des Förderantrages beim Zuwendungsgeber: 05/2015. Baubeginn Realisierungsabschnitt 1 /I: 08/2016. Derzeitiges Budget: ca. 84 Mio. € brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276). Derzeitige Bruttogeschossfläche (ohne BA G): 73.619 m².
Zeitplan
- 25. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Mai 2026Zuschlag erteilt€865k