Bühnenbodenarbeiten im Otfried-Müller-Haus Göttingen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Göttingen vergibt die Verlegung von Bühnenböden im Rahmen der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses (Junge Theater). Der Auftrag umfasst ca. 191 m² Bühnenboden mit Deckschicht Schwarzkiefer auf Lagerholz sowie ca. 45 m² Verkleidung von bühnentechnischem Stahlbau. Die wesentlichen Arbeiten umfassen Mehrschichtplatten, Lagerhölzer, Dämmung, Randleisten, OSB-Schutzabdeckung und Oberflächenbehandlung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Verlegung des Bühnenbodens Rahmen der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses -Junge Theater-, Hospitalstraße 6 / 37073 Göttingen Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen am Otfried-Müller-Haus in Göttingen wird die Bühnentechnik inkl. der Böden des Jungen Theater vollständig erneuert. In der Spielstätte sind ca. 191m² Bühnenboden mit Deckschicht Schwarzkiefer verlegt auf Lagerholz und ca. 45m² Verkleidung von bühnentechnischem Stahlbau vorgesehen. ##wesentliche Ausführungsarbeiten sind: #ca. 191 m² Bühnenboden als Mehrschichtplatte 50 mm; #ca. 191 m² Lagerhölzer; #ca. 191 m² Dämmung 60 mm; #ca. 84 m Randleisten 25x45 mm; #ca. 11 m Winkelleisten 30x50 mm; #ca. 191 m² Schutzabdeckung OSB 19 mm; #ca. 191 m² Oberflächenbehandlung; #ca. 41 m² Blenden - Sperrholz-Buche 15 mm
Die Stadt Göttingen lässt im Rahmen der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses die Böden des Jungen Theaters vollständig erneuern. Die Beschaffung umfasst etwa 191 Quadratmeter Bühnenboden mit einer Deckschicht aus Schwarzkiefer, der auf Lagerholz verlegt wird, sowie rund 45 Quadratmeter Verkleidung für den bühnentechnischen Stahlbau. Hinzu kommen Dämmungsarbeiten, Randleisten, Schutzabdeckungen und Oberflächenbehandlungen. Das Otfried-Müller-Haus steht seit 2019 leer und weist erheblichen Sanierungsbedarf auf; Teile des Gebäudes sind denkmalgeschützt. Der Auftragswert liegt bei rund 108.000 EUR.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte im Bühnen- oder Theaterbau
- Eignung gemäß §§ 123 und 124 GWB
- Elektronische Teilnahme über Vergabeportal erforderlich
- Nachunternehmereinsatz möglich, aber vor Auftragserteilung zu benennen
- Tariftreue nach NTVergG
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des GWB bzw. soweit im Vergabeverfahren zutreffend die §§ 6, 16 EUVOB/A Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die zur diesbezüglich im Bieterportal eingestellten Nachrichten. Bietende Unternehmen verpflichten sich insofern mit der Teilnahme an dem Vergabeverfahren gegenüber der Vergabestelle, das Nachrichtenpostfach im Bieterportal der E-Vergabe-Plattform für den Empfang rechtserheblicher Erklärungen in dem konkreten Vergabeverfahren ausnahmslos zu nutzen. #Ein Nachunternehmereinsatz ist möglich. Die Regelungen zur Tariftreue (Ziff. 1.2 des Dokuments 231 „Vereinbarung Tariftreue NTVergG“) werden Vertragsbestandteil und gelten entsprechend für sämtliche Unterbeauftragungen. Sofern der Auftragnehmer beabsichtigt, Unteraufträge zu erteilen, sind diese spätestens vor Auftragserteilung namentlich zu benennen. Von den Unterauftragnehmern ist vor Auftragserteilung die Erklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG sowie die Verpflichtungserklärung nach Formblatt 236 abzuverlangen und vorzulegen.
Aufteilung in Lose
1 Lot##Verlegung des Bühnenbodens Rahmen der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses -Junge Theater-, Hospitalstraße 6 / 37073 Göttingen ##Das Bauvorhaben sieht die Sanierung des in Teilen denkmalgeschützten Otfried-Müller-Hauses und des ebenfalls in Teilen denkmalgeschützten Saalbaus vor. Der neuere, nicht geschützte Anbau wird abgerissen und durch einen neuen Anbau ersetzt. Das Gebäude steht seit Sommer 2019 leer, es ist nicht mehr in Betrieb und weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Der Bauteil Villa Otfried-Müller-Haus wurde in einer Mischung aus Mauerwerksbauweise (Keller- und Erdgeschoss) und Fachwerkbauweise (Ober- und Dachgeschoss) erstellt und weist eine Dachkonstruktion aus in der Mehrzahl bauzeitlichen Holzbalken auf. Die Decken über dem Kellergeschoss sind gemauerte Gewölbedecken und in kleinen Bereichen Holzbalkendecken. Der Saalbau besteht aus massiven Außenmauern mit einer Holzbalkendecke zum Dachraum. Die Dachkonstruktion ist eine Sprengwerkkonstruktion aus bauzeitlichen Holzbalken. Das Kellergeschoss unter dem Saal hat eine gemauerte Gewölbedecke. Die Villa besteht aus 2 Geschossen über dem Kellergeschoss und wird in der Mitte mit einem über die Geschosse durchgehenden Treppenhaus erschlossen. Der Saalbau besteht aus einem hohen Geschoss über dem Kellergeschoss, welches ungefähr die Höhe von 2 Geschossen der Villa aufweist. #Anbau: Der neue Anbau wird als Massivbau, hauptsächlich mit Spannbetonhohldielen als Deckenkonstruktion und mit einem üblichen Holzdachstuhl neu erstellt. Dieser Anbau wird aus einem Kellergeschoss und 2 Obergeschossen bestehen, erschlossen durch ein Treppenhaus, welches vom Keller bis in das 2. Obergeschoss reicht. Die Geschosshöhen in den Räumen des Gebäudes sind unterschiedlich. Die Höhen des Gebäudes sind den Vermesserplänen aus dem 3D-Laseraufmaß in der Anlage zu entnehmen. Die Beleuchtungs- und Heizungsanlagen des Gebäudes sind nicht mehr funktionsfähig. ##Das Gebäude liegt in Ortskernlage der Stadt Göttingen, Hospitalstrasse 6, 37073 Göttingen. Vorgelagert zu dem Gebäude in östlicher und nördlicher Richtung befindet sich ein großer L-förmiger asphaltierter Platz „Am Wochenmarkt“. ##Verkehrsverhältnisse auf der Baustelle, insbesondere Verkehrsbeschränkungen: #Das Halten auf dem Baustellengelände ist nur zum Aus- und Einladen zulässig. Parkplätze auf der Baustelle werden nicht gestellt. Es ist Sache jedes Unternehmers, für seine Parkplätze zu sorgen. Der Platz „Am Wochenmarkt“ darf ebenfalls nicht als Parkplatz genutzt werden, über den Platz „Am Wochenmarkt“ führt eine Feuerwehrzufahrt, die immer offengehalten werden muss. #Der Wochenmarkt ist in einer Belastungsklasse BK 1,0 gebaut worden. Dieses entspricht einer maximalen Achslast von 10to bei maximal 40to zulässigem Gesamtgewicht. Diese Grenzen sind in jedem Fall einzuhalten. ##wichtiger Hinweis: #Die Nutzbarkeit von Transporteinrichtungen und Transportwegen in den Innenräumen des zu sanierenden Objekts sind eingeschränkt; diesbezüglich wird betreffend Art, Lage, Maße und auf die Vorbemerkungen im Leistungsverzeichnis verwiesen. #Während des Ausführungszeitraums ist mit gewerkeübergreifenden Arbeiten im Gebäude zu rechnen #wesentliche Ausführungsarbeiten sind: ca. 191 m² Bühnenboden als Mehrschichtplatte 50 mm; ca. 191 m² Lagerhölzer; ca. 191 m² Dämmung 60 mm; ca. 84 m Randleisten 25x45 mm; ca. 11 m Winkelleisten 30x50 mm; ca. 191 m² Schutzabdeckung OSB 19 mm; ca. 191 m² Oberflächenbehandlung; ca. 41 m² Blenden - Sperrholz-Buche 15 mm
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Da in diesem Verfahren keine weitere Zuschlagskriterien festgelegt ist, ist nur der Preis als alleiniges Zuschlagskriterium heranzuziehen. Der Preis (Gewichtung 100 %) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. ##Das bietende Unternehmen mit der niedrigsten wertbaren Angebotsendsumme erhält den Zuschlag.
Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 16. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung