Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: pb.plan elektrotechnik gmbh
Auftragswert
€96k
Zuschlag am
23. Juni 2026
Errichtung einer Blitzschutz- und Erdungsanlage für ein neues Waffenkammergebäude
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen schreibt die Installation einer Blitzschutz- und Erdungsanlage für einen Neubau aus. Die Arbeiten umfassen sowohl den erdverlegten Ringerder als auch den äußeren Blitzschutz für Dach und Fassade. Das Projekt ist als Einzelauftrag konzipiert und wird rein über den Preis vergeben.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Blitzschutzanlagen (DIN 18 384);
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen sucht einen Fachbetrieb für die Installation einer Blitzschutz- und Erdungsanlage in einem neu errichteten Waffenkammergebäude. Die Arbeiten gliedern sich in zwei Phasen: Zunächst wird während der Tiefbauarbeiten der Fundamenterder verlegt, anschließend erfolgt bei der Fertigstellung von Dach und Fassade die Montage des äußeren Blitzschutzes. Da das Gebäude mit einer Metalldeckung versehen wird, sind hierbei spezifische technische Anforderungen an den Blitzschutz zu berücksichtigen. Der Auftrag wird ausschließlich nach dem günstigsten Preis vergeben.
Aufteilung in Lose
1 LotDer äußere Blitzschutz und die Erdungsanlage werden in zwei Schritten gebaut. Als erstes wird im Rahmen der Tiefbauarbeiten die Erdungsanlage (Ringerder, Fundamenterder) ausgeführt. Dabei sind alle erforderliche bauliche und terminliche Abstimmungen mit dem Gewerk Tiefbau rechtzeitig zu treffen. Bei der Errichtung des Daches und der Fassade wird die äußere Blitz-schutzanlage gebaut. Das Gebäudedach und die Vordächer werden mit einer Metalldeckung gedeckt. Die Außenwandbekleidung wird auf eine Metallunterkonstruktion gebaut. Zur Reduzierung bzw. Vermeidung des Trennungsabstandes wird äußere Blitzschutzanlage mit hochspannungsfester, isolierter Ableitung ausgeführt. Das Gebäude wird vor direktem Blitzeinschlag mit Fangstangen geschützt. Es werden für hochspannungsfeste, isolierte Ableitung geeignete Fangstangen verwendet. Alle Ableitungen erhalten oberhalb des Erdreichs eine Trennstelle. Der Abstand zwischen den Trennstellen beträgt unter 15 m. Die Trennstellen werden unterhalb der Fassade auf einer Höhe von ca. 0,2 m. ausgeführt. Aus Korrosionsschutzgründen muss kein bestimmter Abstand zur Geländeoberkante bestehen. Die HVI-Leitungen werden am Übergang zu den Trennstellen mit NIRO-Anschlusselementen versehen. Der Übergang von der HVI-Leitung zum Anschlusselement ist mit einem Schrumpfschlauch versehen. Die Trennstellen werden von 1 bis n durchnummeriert.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Zuschlagskriterium Preis
Zeitplan
- 25. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 23. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an pb.plan elektrotechnik gmbh · €96k