Neubau einer Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige in Mönchengladbach

Was wird ausgeschrieben
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW plant den Neubau einer Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige auf dem ehemaligen JHQ-Gelände in Mönchengladbach. Es handelt sich um eine Totalunternehmerleistung, die Planung und Ausführung auf einer Fläche von ca. 9,4 Hektar umfasst. Das Vergabeverfahren ist als wettbewerblicher Dialog konzipiert und soll im September 2026 starten.
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Gegenstand der Beschaffung ist die Vergabe eines Totalunternehmerauftrags im Verfahren eines vergüteten wettbewerblichen Dialogs. Der Auftrag umfasst die Planung und Ausführung sämtlicher zur Realisierung des Projekts erforderlichen Leistungen einschließlich Koordination aller Fachgewerke bis zur Übergabe. Der wettbewerbliche Dialog ist für die Dauer von ca. 1,5 Jahre geplant. Die Veröffentlichung des Vergabeverfahrens soll im September 2026 starten.
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beabsichtigt den Neubau einer Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters in Mönchengladbach. Das Projekt wird als Totalunternehmerleistung vergeben, was bedeutet, dass ein Unternehmen sowohl die gesamte Planung als auch die schlüsselfertige Ausführung übernimmt. Die Maßnahme erstreckt sich über ein Areal von etwa 9,4 Hektar und soll in einem wettbewerblichen Dialog – einem strukturierten Austausch zwischen Auftraggeber und Bietern zur Lösungsfindung – entwickelt werden. Der Start des offiziellen Vergabeverfahrens ist für September 2026 vorgesehen, wobei allein die Dialogphase auf etwa 1,5 Jahre angelegt ist.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Land Nordrhein-Westfalen plant die Errichtung einer Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige (UfA) auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) in Mönchengladbach. Die Maßnahme dient dazu, eine geeignete und funktionale Einrichtung zur vorübergehenden Unterbringung ausreisepflichtiger Personen mit verschiedenen Funktionsbereichen zu schaffen. Die Einrichtung soll auf einer Fläche von ca. 9,4 Hektar realisiert werden. Der BLB NRW beabsichtigt die Vergabe der Planungs- und Bauleistungen für die UfA im Rahmen eines vergüteten wettbewerblichen Dialogs. Ziel ist es, die Leistungen gebündelt an einen Totalunternehmer (TU) zu vergeben. Planung und Ausführung sind BIM-basiert durchzuführen. Die Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) ist mindestens im Silberstandard nachzuweisen.
Zeitplan
- 9. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert