BIM-gestützte Machbarkeitsstudie und Vorplanung für die Sanierung der Eisenbahnüberführung Kieler Straße

Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG schreibt eine Machbarkeitsstudie sowie Vorplanungen für die Sanierung oder Erneuerung der denkmalgeschützten Eisenbahnüberführung Kieler Straße in Hamburg aus. Aufgrund massiver Schäden am 1927 errichteten Bauwerk muss bis Mitte 2029 eine tragfähige Lösung gefunden werden. Die Planung umfasst zudem die angrenzende Lärmschutzwand und erfordert eine BIM-basierte Methodik.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die EÜ Kieler Str. in Hamburg muss saniert, teilerneuert, oder erneuert werden. Das denkmalgeschützte Bestandsbauwerk der EÜ Kieler Straße wurde in km 1,809 im Jahr 1927 errichtet und basiert auf einer stählernen Rahmenkonstruktion. Das Bauwerk überführt die Güterumgehungsbahn 1234 über die 2-spurige Kieler Str. (inkl. 2 Fuß- und Radwegen). Bei der letzten Prüfung und Aufarbeitung in 2024/25 wurden massive Schäden am Bauwerk entdeckt. Die Restnutzungsdauer ist nur unter Auflagen bis Ende 06/2029 gewährleistet. Bis dahin muss die Brücke entweder saniert, ertüchtigt oder durch einen Neubau oder eine Hilfsbrücke ersetzt werden. Die Eisenbahnüberführung EÜ Kieler Straße steht unter Denkmalschutz und ist daher grundsätzlich zu erhalten. Nur unter der Voraussetzung, dass eine denkmalgerechte Sanierung nachgewiesen nicht möglich ist, kann die EÜ erneuert oder teilerneuert werden. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit soll für die EÜ Kieler Straße eine Machbarkeitsstudie in LPH2 (besondere Leistung) zur Sanierung und gleichzeitig Vorplanungen für verschiedene Varianten durchgeführt werden. Bei diesem zeitlich parallelen Vorgehen handelt es sich um einen Lösungsweg mit Einzelfallcharakter. Auf dem Streckenabschnitt befindet sich bahnlinks eine 2,00 m ü.SO hohe Lärmschutzwand. Im Bauwerksbereich zur EÜ Kieler Straße auf einem Torsionsbalken, die im Zuge der Planungsaufgabe mit zu betrachten ist.
Die Deutsche Bahn plant die Instandsetzung oder den Ersatz der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke über die Kieler Straße in Hamburg. Da das Bauwerk erhebliche Schäden aufweist, muss kurzfristig eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die sowohl eine denkmalgerechte Sanierung als auch alternative Neubauvarianten prüft. Die Planung erfolgt unter Einsatz der BIM-Methode (Building Information Modeling), bei der ein digitales Gebäudemodell zur effizienten Planung und Steuerung genutzt wird. Zudem ist die angrenzende Lärmschutzwand in die Planungsaufgabe einzubeziehen. Ziel ist eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die weitere bauliche Umsetzung bis zum Jahr 2029.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB
- Eignung gemäß § 42 Abs. 1 UVgO
- Eignung gemäß § 16 VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie EÜ Kieler Str. in Hamburg muss saniert, teilerneuert, oder erneuert werden. Das denkmalgeschützte Bestandsbauwerk der EÜ Kieler Straße wurde in km 1,809 im Jahr 1927 errichtet und basiert auf einer stählernen Rahmenkonstruktion. Das Bauwerk überführt die Güterumgehungsbahn 1234 über die 2-spurige Kieler Str. (inkl. 2 Fuß- und Radwegen). Bei der letzten Prüfung und Aufarbeitung in 2024/25 wurden massive Schäden am Bauwerk entdeckt. Die Restnutzungsdauer ist nur unter Auflagen bis Ende 06/2029 gewährleistet. Bis dahin muss die Brücke entweder saniert, ertüchtigt oder durch einen Neubau oder eine Hilfsbrücke ersetzt werden. Die Eisenbahnüberführung EÜ Kieler Straße steht unter Denkmalschutz und ist daher grundsätzlich zu erhalten. Nur unter der Voraussetzung, dass eine denkmalgerechte Sanierung nachgewiesen nicht möglich ist, kann die EÜ erneuert oder teilerneuert werden. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit soll für die EÜ Kieler Straße eine Machbarkeitsstudie in LPH2 (besondere Leistung) zur Sanierung und gleichzeitig Vorplanungen für verschiedene Varianten durchgeführt werden. Bei diesem zeitlich parallelen Vorgehen handelt es sich um einen Lösungsweg mit Einzelfallcharakter. Auf dem Streckenabschnitt befindet sich bahnlinks eine 2,00 m ü.SO hohe Lärmschutzwand. Im Bauwerksbereich zur EÜ Kieler Straße auf einem Torsionsbalken, die im Zuge der Planungsaufgabe mit zu betrachten ist.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price100%
Preis
- quality
Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Zeitplan
- 29. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 31. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung